Vielleicht interessiert es jemand.
John Cook und Hagen Decker sind kokainabhängig. Bei deep und deutlich reden sie über die zunächst spaßige Anfangszeit mit der Droge und den sehr schnellen Abstieg in Lügen, Betrug und die Sucht. Sie erzählen über die Höhen und Tiefen der Droge, warum sie niemals von der Sucht geheilt werden können und wie ihre gemeinsame Therapie und ihr Podcast ihnen mit dem Umgang der Sucht hilft.
zum Video
Quelle: ARD
Kokainsucht: 15 Jahre und 1 Mio Euro später | Hagen Decker & John Cook
-
ThemenstarterVerified - Kolumbien-Veteran
- Beiträge: 6607
- Registriert: 5. Okt 2010, 16:43
- Wohnort: Zürich
-
- Kolumbien-Experte
- Beiträge: 1143
- Registriert: 27. Dez 2015, 12:46
Kokainsucht: 15 Jahre und 1 Mio Euro später | Hagen Decker & John Cook
2 gute Beispiele dafür, warum man Kokain nicht entkriminalisieren sollte (gibt ja auch Gedanken dazu in Kolumbien).
man sieht auch wie unterschiedlich die Nachwirkungen noch sind, der Mann links ist super nervös und es scheint nicht, als ob es Lampenfieber wegen der Kamera ist, sondern weil er einfach nur noch innere Unruhe verspürt und seine Gedanken wirken etwas unkoordiniert.
Der rechts wirkt zwar ruhig, hat aber schon noch eine andere Drogenkarriere hinter sich und ist womöglich sogar anfälliger für einen Rückfall.
die Suchtgefahr ist zu groß, als dass man es kontrollieren könnte.
man sieht auch wie unterschiedlich die Nachwirkungen noch sind, der Mann links ist super nervös und es scheint nicht, als ob es Lampenfieber wegen der Kamera ist, sondern weil er einfach nur noch innere Unruhe verspürt und seine Gedanken wirken etwas unkoordiniert.
Der rechts wirkt zwar ruhig, hat aber schon noch eine andere Drogenkarriere hinter sich und ist womöglich sogar anfälliger für einen Rückfall.
die Suchtgefahr ist zu groß, als dass man es kontrollieren könnte.
-
- Kolumbienfan
- Beiträge: 81
- Registriert: 27. Mär 2015, 13:57
Kokainsucht: 15 Jahre und 1 Mio Euro später | Hagen Decker & John Cook
Der Mann links ist mM von Natur aus aufgedreht.
Naja, jetzt ist es illegal, trotzdem ist es so einfach es sich beschaffen zu können. Ob es mehr Konsumenten gibt, wenn es legal ist, wer weiß das schon?
Die Drogenpolitik der letzten Jahrzehnte war jetzt auch nicht erfolgreich. Wenn einer weg ist, kommt der Nächste um die Ecke und verkauft.
In Europa gibt es auch kein Blutvergießen wegen dem Kokain. In Kolumbien und Mexiko jedoch schon, überall wo produziert und verteilt wird in Süd- und Mittelamerika. Mich würde es schon interessieren, ob bei einer Legalisierung es weniger Blutvergießen gibt. Das sollte doch auch Ziel sein.
Naja, jetzt ist es illegal, trotzdem ist es so einfach es sich beschaffen zu können. Ob es mehr Konsumenten gibt, wenn es legal ist, wer weiß das schon?
Die Drogenpolitik der letzten Jahrzehnte war jetzt auch nicht erfolgreich. Wenn einer weg ist, kommt der Nächste um die Ecke und verkauft.
In Europa gibt es auch kein Blutvergießen wegen dem Kokain. In Kolumbien und Mexiko jedoch schon, überall wo produziert und verteilt wird in Süd- und Mittelamerika. Mich würde es schon interessieren, ob bei einer Legalisierung es weniger Blutvergießen gibt. Das sollte doch auch Ziel sein.
-
Verified - Kolumbien-Süchtige(r)
- Beiträge: 884
- Registriert: 10. Nov 2009, 14:50
Kokainsucht: 15 Jahre und 1 Mio Euro später | Hagen Decker & John Cook
Man muss halt abwägen was man will, die Profite der Drogenhändler mindern durch Legalisierung, was längerfristig zur Austrocknung des Drogenhandels führen dürfte, und dafür die wahrscheinlich steigende Zahl von Konsumenten hinnehmen.
-
- Kolumbien-Experte
- Beiträge: 1143
- Registriert: 27. Dez 2015, 12:46
Kokainsucht: 15 Jahre und 1 Mio Euro später | Hagen Decker & John Cook
wenn man die Kiste einmal öffnet, lässt sie sich nicht mehr schließen.
Das muss wohl überlegt sein.
Den Drogenhandel würde man auch nicht Austrocknen, da viele wichtige Märkte (USA, Europa,..) ganz sicher nicht in absehbarer Zeit Kokain legalisieren werden und gerade da die Profite am höchsten sind.
Ergo bleibt der Drogenschmuggel im Export, das eben auch den Großteil der Umsätze ausmacht, das war auch schon in den 80ern so.
Die Legalisierung von Cannabis ist dagegen überall sinnvoll und überfällig. Haben die USA in vielen Bundesstaaten auch erfolgreich hinbekommen.
Das muss wohl überlegt sein.
Den Drogenhandel würde man auch nicht Austrocknen, da viele wichtige Märkte (USA, Europa,..) ganz sicher nicht in absehbarer Zeit Kokain legalisieren werden und gerade da die Profite am höchsten sind.
Ergo bleibt der Drogenschmuggel im Export, das eben auch den Großteil der Umsätze ausmacht, das war auch schon in den 80ern so.
Die Legalisierung von Cannabis ist dagegen überall sinnvoll und überfällig. Haben die USA in vielen Bundesstaaten auch erfolgreich hinbekommen.
-
- Kolumbienfan
- Beiträge: 363
- Registriert: 4. Mai 2021, 09:56
Kokainsucht: 15 Jahre und 1 Mio Euro später | Hagen Decker & John Cook
/// OFFTOPIC ///
,,[...]-Europol verkündet Zerschlagung von „Super-Kartell“ im Kokainhandel-
Polizeibehörden in Europa und Dubai ist nach eigenen Angaben ein Schlag gegen illegalen Drogenhandel gelungen. [...]"
Quelle: Welt
URL:
,,[...]-Europol verkündet Zerschlagung von „Super-Kartell“ im Kokainhandel-
Polizeibehörden in Europa und Dubai ist nach eigenen Angaben ein Schlag gegen illegalen Drogenhandel gelungen. [...]"
Quelle: Welt
URL:
https://www.welt.de/vermischtes/kriminalitaet/article242367791/Europol-verkuendet-Zerschlagung-von-Super-Kartell-im-Kokainhandel.html