Der starke kolumbianische Peso: Eine Analyse der aktuellen Entwicklung und möglicher Ursachen
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Eisbaer
Themenstarter - Moderator(in)

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- Registriert: 10. Juli 2009, 05:34
Der starke kolumbianische Peso: Eine Analyse der aktuellen Entwicklung und möglicher Ursachen
In den letzten Monaten hat der kolumbianische Peso eine beeindruckende Stärke gezeigt, insbesondere im Vergleich zu Währungen wie dem US-Dollar, dem Euro und dem Schweizer Franken. Als jemand, der die wirtschaftlichen Entwicklungen in Kolumbien genau verfolgt, möchte ich hier einen sachlichen Überblick geben, basierend auf aktuellen Daten und Analysen. Vielleicht regt das zu einer interessanten Diskussion an – was denkt ihr darüber? Ist diese Stärke nachhaltig, oder drohen Rückschläge?
Zunächst einmal die Fakten zu den Wechselkursen: Ende Dezember 2025 notiert der Peso bei etwa 3.697 COP pro US-Dollar, was eine deutliche Aufwertung im Vergleich zum Jahresbeginn darstellt – der Peso hat sich im Laufe des Jahres um rund 13 bis 16 Prozent gegenüber dem Dollar gestärkt. Ähnlich sieht es beim Euro aus: Hier liegt der Kurs bei ungefähr 4.347 COP pro Euro, unterstützt durch die relative Schwäche des Dollars auf globalen Märkten. Beim Schweizer Franken, der traditionell als "sichere Hafen"-Währung gilt, steht der Peso ebenfalls stark da, mit einem Kurs von rund 4.800 COP pro CHF – eine Entwicklung, die von den Schwankungen zwischen 0,000187 und 0,000210 COP pro CHF im Jahresverlauf geprägt ist. Diese Zahlen zeigen, dass der Peso nicht nur gegen den Dollar, sondern auch gegen europäische Währungen an Boden gewonnen hat, was Kolumbien für Importe günstiger macht, aber Exporteure vor Herausforderungen stellen könnte.
Warum ist der Peso also so stark? Mehrere Faktoren spielen hier zusammen. Zentral ist die Politik der kolumbianischen Zentralbank (Banco de la República), die die Zinssätze moderat gesenkt hat – zuletzt auf 9,25 Prozent im April 2025 –, ohne die Inflation aus dem Ruder laufen zu lassen. Die Inflationsrate ist gesunken, mit einer monatlichen Rate von nur 0,4 Prozent im Mai, was teilweise auf fallende Lebensmittelpreise und die Peso-Stärke selbst zurückzuführen ist. Hinzu kommen Rekord-Überweisungen aus dem Ausland: Im April allein flossen 1,097 Milliarden US-Dollar an Remittances ins Land, was den Devisenmarkt stabilisiert und den Peso stützt.
Auf globaler Ebene profitiert der Peso von der Schwäche des US-Dollars, die durch Erwartungen an Zinssenkungen der US-Notenbank (Federal Reserve) im Jahr 2025 angetrieben wird. Kolumbiens stabile Rohstoffexporte, insbesondere Öl und Kaffee, tragen ebenfalls bei, da steigende globale Nachfrage – etwa durch eine Erholung in China – die Exporteinnahmen steigert. Zudem hat die Wirtschaft Kolumbiens Widerstandsfähigkeit gezeigt: Das BIP-Wachstum wird für 2025 vom IWF auf ein solides Niveau angehoben, unterstützt durch eine "resiliente" Wirtschaft und sinkende Inflation. Politische Faktoren unter Präsident Petro spielen eine Rolle – trotz einiger Unsicherheiten wie der geplanten Steuerreform, die zusätzliche Einnahmen von 26,3 Billionen COP bringen soll, hat die Wirtschaft Stabilität bewahrt.
Trotzdem gibt es Risiken: Geopolitische Spannungen, Schwankungen bei Ölpreisen oder eine Verschlechterung des Fiskaldefizits könnten den Peso wieder schwächen. Prognosen sehen den Kurs Ende 2026 bei etwa 4.000 COP pro Dollar, mit möglichen Schwankungen bis 4.200. Für Exporteure könnte die Stärke des Pesos problematisch werden, da sie die Wettbewerbsfähigkeit mindert, während Importeure und Verbraucher profitieren.
Was meint ihr? Nutzt ihr die starke Währung für Investitionen, oder sorgt ihr euch um die Exportbranche? Teilt eure Gedanken – vielleicht haben einige von euch direkte Erfahrungen aus dem Alltag oder dem Geschäft.
Zunächst einmal die Fakten zu den Wechselkursen: Ende Dezember 2025 notiert der Peso bei etwa 3.697 COP pro US-Dollar, was eine deutliche Aufwertung im Vergleich zum Jahresbeginn darstellt – der Peso hat sich im Laufe des Jahres um rund 13 bis 16 Prozent gegenüber dem Dollar gestärkt. Ähnlich sieht es beim Euro aus: Hier liegt der Kurs bei ungefähr 4.347 COP pro Euro, unterstützt durch die relative Schwäche des Dollars auf globalen Märkten. Beim Schweizer Franken, der traditionell als "sichere Hafen"-Währung gilt, steht der Peso ebenfalls stark da, mit einem Kurs von rund 4.800 COP pro CHF – eine Entwicklung, die von den Schwankungen zwischen 0,000187 und 0,000210 COP pro CHF im Jahresverlauf geprägt ist. Diese Zahlen zeigen, dass der Peso nicht nur gegen den Dollar, sondern auch gegen europäische Währungen an Boden gewonnen hat, was Kolumbien für Importe günstiger macht, aber Exporteure vor Herausforderungen stellen könnte.
Warum ist der Peso also so stark? Mehrere Faktoren spielen hier zusammen. Zentral ist die Politik der kolumbianischen Zentralbank (Banco de la República), die die Zinssätze moderat gesenkt hat – zuletzt auf 9,25 Prozent im April 2025 –, ohne die Inflation aus dem Ruder laufen zu lassen. Die Inflationsrate ist gesunken, mit einer monatlichen Rate von nur 0,4 Prozent im Mai, was teilweise auf fallende Lebensmittelpreise und die Peso-Stärke selbst zurückzuführen ist. Hinzu kommen Rekord-Überweisungen aus dem Ausland: Im April allein flossen 1,097 Milliarden US-Dollar an Remittances ins Land, was den Devisenmarkt stabilisiert und den Peso stützt.
Auf globaler Ebene profitiert der Peso von der Schwäche des US-Dollars, die durch Erwartungen an Zinssenkungen der US-Notenbank (Federal Reserve) im Jahr 2025 angetrieben wird. Kolumbiens stabile Rohstoffexporte, insbesondere Öl und Kaffee, tragen ebenfalls bei, da steigende globale Nachfrage – etwa durch eine Erholung in China – die Exporteinnahmen steigert. Zudem hat die Wirtschaft Kolumbiens Widerstandsfähigkeit gezeigt: Das BIP-Wachstum wird für 2025 vom IWF auf ein solides Niveau angehoben, unterstützt durch eine "resiliente" Wirtschaft und sinkende Inflation. Politische Faktoren unter Präsident Petro spielen eine Rolle – trotz einiger Unsicherheiten wie der geplanten Steuerreform, die zusätzliche Einnahmen von 26,3 Billionen COP bringen soll, hat die Wirtschaft Stabilität bewahrt.
Trotzdem gibt es Risiken: Geopolitische Spannungen, Schwankungen bei Ölpreisen oder eine Verschlechterung des Fiskaldefizits könnten den Peso wieder schwächen. Prognosen sehen den Kurs Ende 2026 bei etwa 4.000 COP pro Dollar, mit möglichen Schwankungen bis 4.200. Für Exporteure könnte die Stärke des Pesos problematisch werden, da sie die Wettbewerbsfähigkeit mindert, während Importeure und Verbraucher profitieren.
Was meint ihr? Nutzt ihr die starke Währung für Investitionen, oder sorgt ihr euch um die Exportbranche? Teilt eure Gedanken – vielleicht haben einige von euch direkte Erfahrungen aus dem Alltag oder dem Geschäft.
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coentros
Verified - Kolumbienfan

- Beiträge: 329
- Registriert: 22. Juni 2014, 22:59
Der starke kolumbianische Peso: Eine Analyse der aktuellen Entwicklung und möglicher Ursachen
Ich hoffe es ist ok wenn ich Teile meines Beitrags aus einem anderen thread hier kopiere. Passt zumindest zu Deiner Frage.
Währungsschwankungen und Vorhersagen sind meines Erachtens enorm komplex, unvorhersehbar. Handelsbilanzen, Zentralbankpolitik, die Marktpsychologie bzgl. der Zukunftserwartung, Wirtschaftswachstum, Inflation, politische Stabilität, um die wichtigsten Faktoren zu nennen. Singuläre Ereignisse wie die teilweise "Zahlungsunfähigkeit" der Regierung welche ja eigentlich "nur" bedeutet dass man den Kreditrahmen nicht noch mehr ausweiten möchte da die Verschuldung schon mehr als geplant gestiegen ist. Alleine viel zu unbedeutend um die Entwicklung des COP über die letzten 12 Monate zu erklären.
Es lohnt sich z.B. einmal ein Blick auf die 5-Jahresentwicklung des russischen Rubels ggü dem US-Dollar zu werfen. Man könnte meinen es gibt überhaupt keinen Krieg oder Konflikt. Geld und Währungen sind einerseits etwas "unbeschreibliches", andererseits doch real und von gewaltigen Auswirkungen für jeden einzelnen.
Meine Referenzwährung ist Gold, welches relativ betrachtet ggü dem COP tatsächlich ebenfalls eine "unterdurchschnittliche" 12-Monatsentwicklung ausweist. Absolut sehen wir aber dennoch gewaltige 40% Zuwachs für Gold. Was wir generell beobachten können ist eine allgemeine Schwäche des US-Dollars. Was sind Gründe dafür ? Und ist diese von den Machthabern selber eventuell nicht genau so gewünscht ?
Bei Gold habe ich eine persönliche Marotte entwickelt, diese über die Jahre aufgrund vieler Eindrücke langsam und stetig immer ausgeprägter. Die letzten beiden Jahre hat sich da geradezu ein hype gebildet, Silber nun auch angesteckt. Wird dieser hype bleiben, weitergehen ? Sehen wir eine Blase ? Dazu habe ich meine persönliche Meinung.
Ansonsten hatte Kolumbien in den letzten Jahren immer schon vergleichsweise hohe Zinssätze. 9% ist ja immer noch sehr viel. Diese ein Abbild einer relativ überdurchschnittlichen Inflation über viele Jahre. Somit für mich nicht ursächlich für die Währungsentwicklung der letzten 12 Monate.
Wenn die relative COP-Stärke überhaupt auf eine einzelne Einflussgrösse zurückgeführt werden müsste dann würde ich eindeutig die Zukunftserwartung anführen. Vergangenheit und Gegenwart zählen überhaupt nicht. Die Märkte spekulieren, wohlgemerkt spekulieren, auf eine bevorstehende Abwahl der gegenwärtigen linken Regierung und hoffen auf einen Rechtsruck. Das alleine befeuert die Phantasie der globalen Finanzwelt.
Selber auf Währungsschwankungen spekulieren tue ich nicht.
Währungsschwankungen und Vorhersagen sind meines Erachtens enorm komplex, unvorhersehbar. Handelsbilanzen, Zentralbankpolitik, die Marktpsychologie bzgl. der Zukunftserwartung, Wirtschaftswachstum, Inflation, politische Stabilität, um die wichtigsten Faktoren zu nennen. Singuläre Ereignisse wie die teilweise "Zahlungsunfähigkeit" der Regierung welche ja eigentlich "nur" bedeutet dass man den Kreditrahmen nicht noch mehr ausweiten möchte da die Verschuldung schon mehr als geplant gestiegen ist. Alleine viel zu unbedeutend um die Entwicklung des COP über die letzten 12 Monate zu erklären.
Es lohnt sich z.B. einmal ein Blick auf die 5-Jahresentwicklung des russischen Rubels ggü dem US-Dollar zu werfen. Man könnte meinen es gibt überhaupt keinen Krieg oder Konflikt. Geld und Währungen sind einerseits etwas "unbeschreibliches", andererseits doch real und von gewaltigen Auswirkungen für jeden einzelnen.
Meine Referenzwährung ist Gold, welches relativ betrachtet ggü dem COP tatsächlich ebenfalls eine "unterdurchschnittliche" 12-Monatsentwicklung ausweist. Absolut sehen wir aber dennoch gewaltige 40% Zuwachs für Gold. Was wir generell beobachten können ist eine allgemeine Schwäche des US-Dollars. Was sind Gründe dafür ? Und ist diese von den Machthabern selber eventuell nicht genau so gewünscht ?
Bei Gold habe ich eine persönliche Marotte entwickelt, diese über die Jahre aufgrund vieler Eindrücke langsam und stetig immer ausgeprägter. Die letzten beiden Jahre hat sich da geradezu ein hype gebildet, Silber nun auch angesteckt. Wird dieser hype bleiben, weitergehen ? Sehen wir eine Blase ? Dazu habe ich meine persönliche Meinung.
Ansonsten hatte Kolumbien in den letzten Jahren immer schon vergleichsweise hohe Zinssätze. 9% ist ja immer noch sehr viel. Diese ein Abbild einer relativ überdurchschnittlichen Inflation über viele Jahre. Somit für mich nicht ursächlich für die Währungsentwicklung der letzten 12 Monate.
Wenn die relative COP-Stärke überhaupt auf eine einzelne Einflussgrösse zurückgeführt werden müsste dann würde ich eindeutig die Zukunftserwartung anführen. Vergangenheit und Gegenwart zählen überhaupt nicht. Die Märkte spekulieren, wohlgemerkt spekulieren, auf eine bevorstehende Abwahl der gegenwärtigen linken Regierung und hoffen auf einen Rechtsruck. Das alleine befeuert die Phantasie der globalen Finanzwelt.
Selber auf Währungsschwankungen spekulieren tue ich nicht.
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s-dedalus
- Kolumbienfan

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Der starke kolumbianische Peso: Eine Analyse der aktuellen Entwicklung und möglicher Ursachen
Ja, Coentros, ich glaube auch nicht, dass die nominal hohen COP-Zinsen ausschlaggebend sind. Denn nach Berücksichtigung der Inflation, die du anführst, und der COL-spezifischen Risikoaufschläge bleibt wahrscheinlich keine hohe reale Zinsdifferenz zu EUR und USD übrig. Kann mir aber auch nicht vorstellen, dass stabile Rohstoffexporte oder eine Post-Petro-Fantasie den Kurs des COP derart massiv stützen. Die Rohstoffpreise für Kaffee, Kakao, Öl und Gas waren ja in den letzten Jahren enorm volatil. Und, was den Petro-Effekt angeht, wurde ja damals nach der Petro-Wahl der anfängliche Absturz des COP auch relativ schnell wieder korrigiert, nachdem klarer wurde, dass Petro aus COL kein neues Nord-Korea machen will/kann
.
Manchmal denke ich mir, dass vielleicht ein anderer Effekt, der nicht transparent in der Zahlungsbilanz oder anderen offiziellen Statistiken auftaucht, ein hohes Gewicht hat: die Narko-Wirtschaft. Um Kokain in COL zu produzieren, benötigt man kaum Importe; die Wertschöpfung bleibt im wesentlichen im Land. Der illegale "Export" von Kokain generiert enorme Einnahmen u.a. in USD und EUR, die bestimmt im Ausland in Immobilien und Unternehmen angelegt werden, was langfristig Einahmen in USD/EUR generiert, die zumindest teilweise wieder nach COL abfließen. Ein großer Teil der USD/EUR-Einnahmen der Narkos wird sicherlich auch sofort nach COL zurückfließen. Auf den Währungsmärkten würde also relativ viel USD/EUR aus dunklen Narko-Quellen für COP angeboten, der COP bleibt stark. Wäre diese Erklärung zumindest teilweise plausibel?
Manchmal denke ich mir, dass vielleicht ein anderer Effekt, der nicht transparent in der Zahlungsbilanz oder anderen offiziellen Statistiken auftaucht, ein hohes Gewicht hat: die Narko-Wirtschaft. Um Kokain in COL zu produzieren, benötigt man kaum Importe; die Wertschöpfung bleibt im wesentlichen im Land. Der illegale "Export" von Kokain generiert enorme Einnahmen u.a. in USD und EUR, die bestimmt im Ausland in Immobilien und Unternehmen angelegt werden, was langfristig Einahmen in USD/EUR generiert, die zumindest teilweise wieder nach COL abfließen. Ein großer Teil der USD/EUR-Einnahmen der Narkos wird sicherlich auch sofort nach COL zurückfließen. Auf den Währungsmärkten würde also relativ viel USD/EUR aus dunklen Narko-Quellen für COP angeboten, der COP bleibt stark. Wäre diese Erklärung zumindest teilweise plausibel?
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coentros
Verified - Kolumbienfan

- Beiträge: 329
- Registriert: 22. Juni 2014, 22:59
Der starke kolumbianische Peso: Eine Analyse der aktuellen Entwicklung und möglicher Ursachen
Vielen Dank für den interessanten input und Hypothese !
Wie gesagt, ich sehe nicht wie man das äusserst komplexe Geschehen erklären könnte, zumindest nicht kurzfristig (1 Jahr). Über lange Zeiträum, 10 oder 20 Jahre, sieht man gewisse Zusammenhänge.
Deine Idee der gestiegenen Nachfrage nach COP hatte ich tatsächlich auch aber gespeist aus einer anderen Quelle: Aufgrund der vielen „expats“ die aus den USA in 2025 nun zurück nach Kolumbien kommen und deren US-Dollar Ersparnisse, Rücklagen, etc in COP getauscht werden. Die Grössenordnung allerdings schwer einzuschätzen. Vielleicht wirkt beides synergistisch: Rückkehrer und gestiegene Kokain-Exporte ?
Die Unbekannte bei den Narco-Quellen desweiteren wieweit das Geschäft und Währungskette internationalisiert ist bzw wo und in welcher Währung grösstenteils fakturiert wird ?
Vielleicht „sehen“ die Märkte aber auch noch ganz andere Zusammenhänge ? Meine persönliche Meinung, dass Kolumbien vergleichsweise unterschätzt wird und viel stabiler ist als angenommen ? Die USA verlieren die Kontrolle über ihre Schulden und bei Europa bin ich aus mehreren Gründen ausgesprochen pessimistisch, so leid es mir tut. Dieses Fass möchte ich hier gar nicht aufmachen.
Fragen über Fragen.
Wie gesagt, ich sehe nicht wie man das äusserst komplexe Geschehen erklären könnte, zumindest nicht kurzfristig (1 Jahr). Über lange Zeiträum, 10 oder 20 Jahre, sieht man gewisse Zusammenhänge.
Deine Idee der gestiegenen Nachfrage nach COP hatte ich tatsächlich auch aber gespeist aus einer anderen Quelle: Aufgrund der vielen „expats“ die aus den USA in 2025 nun zurück nach Kolumbien kommen und deren US-Dollar Ersparnisse, Rücklagen, etc in COP getauscht werden. Die Grössenordnung allerdings schwer einzuschätzen. Vielleicht wirkt beides synergistisch: Rückkehrer und gestiegene Kokain-Exporte ?
Die Unbekannte bei den Narco-Quellen desweiteren wieweit das Geschäft und Währungskette internationalisiert ist bzw wo und in welcher Währung grösstenteils fakturiert wird ?
Vielleicht „sehen“ die Märkte aber auch noch ganz andere Zusammenhänge ? Meine persönliche Meinung, dass Kolumbien vergleichsweise unterschätzt wird und viel stabiler ist als angenommen ? Die USA verlieren die Kontrolle über ihre Schulden und bei Europa bin ich aus mehreren Gründen ausgesprochen pessimistisch, so leid es mir tut. Dieses Fass möchte ich hier gar nicht aufmachen.
Fragen über Fragen.

