Bogotá | Viel mehr als eine pulsierende Hauptstadt | Eine Stadt für alle

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Bogotá | Viel mehr als eine pulsierende Hauptstadt | Eine Stadt für alle

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Bogotá ist die Hauptstadt und die größte Stadt Kolumbiens. Sie liegt auf einer Hochebene in den Anden, etwa 2640 Meter über dem Meeresspiegel. Bogotá ist eine Stadt, die Geschichte und Moderne verbindet, Vielfalt und Multikulturalität ausstrahlt und viele Attraktionen und Aktivitäten für Besucher bietet.

Bogotá hat eine reiche Vergangenheit, die sich in ihrem historischen Zentrum widerspiegelt. Dort kann man die Plaza de Bolívar bewundern, wo sich die Kathedrale Primada, die Casa de Nariño (der Regierungssitz) und das Kapitol befinden. In der Nähe liegt der Stadtteil La Candelaria, der mit seinen kolonialen Häusern, Kirchen und Museen einen besonderen Charme hat. Eines der bekanntesten Museen ist das Goldmuseum, das eine beeindruckende Sammlung von präkolumbianischen Goldschmiedekunstwerken zeigt. Ein weiteres Highlight ist der Berg Monserrate, der mit einer Seilbahn oder einer Zahnradbahn erreichbar ist. Von dort hat man einen spektakulären Blick über die Stadt und kann das Heiligtum des gefallenen Christus besuchen.

Bogotá ist auch eine moderne und dynamische Stadt, die sich ständig weiterentwickelt. Sie ist das wichtigste Wirtschafts-, Kultur- und Bildungszentrum des Landes. Sie verfügt über eine große Anzahl von Universitäten, Theatern, Galerien, Bibliotheken, Museen und Festivals, die das kulturelle Leben der Stadt bereichern. Einige der bekanntesten kulturellen Veranstaltungen sind das Iberoamerikanische Theaterfestival, das Rock al Parque Festival, das Bogotá Film Festival und die Bogotá Buchmesse. Bogotá ist auch eine Stadt, die Kunst und Innovation fördert. Ein Beispiel dafür ist der Botanische Garten José Celestino Mutis, der nicht nur eine große Vielfalt an Pflanzenarten beherbergt, sondern auch ein Zentrum für wissenschaftliche Forschung und Umweltbildung ist. Es gibt mehr als 5000 Arten von Orchideen zu bestaunen, sowie eine Klimakammer, die alle 5 Klimazonen Kolumbiens imitieren kann.

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Bogotá ist eine Stadt für alle, die verschiedene Möglichkeiten und Aktivitäten bietet, die sie ideal für den Tourismus machen. Eine von ihnen ist die Gastronomie, die die kulinarische Vielfalt des Landes widerspiegelt. In Bogotá kann man sowohl typische Gerichte der Region wie Ajiaco (eine Hühner-Kartoffelsuppe), Tamal (eine mit Fleisch gefüllte Maismehlrolle) oder Almojábanas (ein Käsegebäck) probieren, als auch internationale Küche aus verschiedenen Ländern genießen. Bogotá hat auch viele Bars, Restaurants und Cafés, die eine lebhafte Atmosphäre schaffen. Eine weitere Aktivität, die man in Bogotá machen kann, ist die Ciclovía, eine Initiative, die jeden Sonntag und an Feiertagen einige Hauptstraßen für den Autoverkehr sperrt und sie für Radfahrer, Läufer, Skater und Fußgänger freigibt. Die Ciclovía ist eine Möglichkeit, die Stadt aus einer anderen Perspektive zu erleben, Sport zu treiben und Spaß zu haben.

Bogotá ist also viel mehr als eine pulsierende Hauptstadt. Sie ist eine Stadt, die ihre Besucher mit ihrer Geschichte, Kultur, Natur, Gastronomie und Lebensfreude überrascht und begeistert. Bogotá ist eine Stadt, die man lieben wird.

Einen schönen Fotoreisebericht zu Bogotá eines unserer Mitglieder findet Ihr ⇨ hier.
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Museo de la esmeralda: Ein Juwel der kolumbianischen Kultur und Geologie

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Kolumbien glänzt auch mit einem Smaragd Museum in der Hauptstadt Bogotá. Auf 650m² werden fast 3000 Exponate gezeigt, die zu den schönsten der Welt zählen. Der kolumbianische Unternehmer Alberto Sepúlveda hat 35 Jahre lang Smaragde gesammelt und nun seinen Traum, ein Smaragd Museum in Kolumbien zu gründen, verwirklicht.

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Nachdem der Besucher einen 27 Meter langen nachgebauten Stollen passiert, betritt er den großen Ausstellungsraum. Hier befinden sich Rohexemplare und geschliffene Smaragde. Der kostbarste Edelstein im neuen Museum hat einen Wert von circa US$ 20.000 (ca. Euro 14.000). Das Museum ist montags bis samstags von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet COP 10.000 (ca. Euro 3,50). Diese Gelder kommen Waisenkindern in den kolumbianischen Smaragdregionen Muzo, Coscuez, Chivor und Gachalá zu Gute, die ein Familienmitglied in einem Minenunfall verloren haben.

Kolumbien zählt nach Sambia und Brasilien zum drittgrößten Produzent von Smaragden. Diese kostspieligen Edelsteine werden auf dem Weltmarkt nach ihrer Leuchtkraft, Farbintensität, Größe und Form bewertet. Kolumbien hat im Jahr 2007 Smaragde im Wert von US$ 140 Millionen (ca. Euro 97 Millionen) exportiert. Hauptabnehmer sind Kunden aus den USA und Hong Kong.

Zur HP des Museums gelangt ihr über den folgenden Link --->
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Der Botanische Garten José Celestino Mutis: Ein grünes Paradies in Bogota

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Der Botanische Garten José Celestino Mutis ist mehr als nur ein Park, er ist auch eine wichtige Forschungseinrichtung, die sich der Erhaltung und Erforschung der vielfältigen Flora Kolumbiens widmet. Er wurde 1955 eröffnet und nach dem spanischen Priester und Botaniker José Celestino Mutis benannt, der im 18. Jahrhundert eine umfangreiche botanische Expedition durch das Land leitete. Der Garten liegt im Stadtteil Engativá, etwa 10 km vom Zentrum Bogotas entfernt, und erstreckt sich über eine Fläche von 19,5 Hektar.

Der Botanische Garten bietet den Besuchern die Möglichkeit, die verschiedenen Ökosysteme Kolumbiens zu entdecken, von den trockenen Wüsten bis zu den feuchten Regenwäldern. Er verfügt über mehrere Gewächshäuser, die die klimatischen Bedingungen der verschiedenen Regionen simulieren, sowie über Freilandbereiche, die die natürlichen Landschaften nachbilden. Zu den Highlights gehören der Rosengarten, der 73 Rosenarten beherbergt, der Orchideengarten, der etwa 5.000 Orchideenarten zeigt, und der Páramogarten, der die typische Vegetation der Hochgebirgsebene präsentiert3. Außerdem gibt es einen botanischen Lehrpfad, einen Kräutergarten, einen Obstgarten, einen Heilpflanzengarten und einen Gemüsegarten, die alle die verschiedenen Nutzpflanzen Kolumbiens vorstellen.

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Der Botanische Garten ist nicht nur ein Ort der Erholung und Bildung, sondern auch ein Zentrum der wissenschaftlichen Forschung und des Naturschutzes. Er verfügt über ein Herbarium, eine Bibliothek, ein Labor, ein Museum und ein Auditorium, die alle der Erfassung, Klassifizierung, Vermehrung und Verbreitung des botanischen Wissens dienen. Er arbeitet auch mit anderen Institutionen zusammen, um die Biodiversität Kolumbiens zu schützen und zu fördern. Er organisiert regelmäßig Workshops, Vorträge, Ausstellungen und andere Aktivitäten, die sich an verschiedene Zielgruppen richten, von Schülern bis zu Fachleuten.

Der Botanische Garten ist täglich von 8 bis 17 Uhr, sonntags und feiertags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet etwa 1,50 Euro (6.000 Pesos) für Erwachsene, 0,75 Euro (3.000 Pesos) für Kinder von 4 bis 12 Jahren und ist kostenlos für Kinder unter 3 Jahren und Senioren über 60 Jahren. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Garten zu erreichen, wie zum Beispiel mit dem Bus, dem Taxi oder dem Fahrrad. Es gibt auch geführte Touren, die den Besuchern einen tieferen Einblick in die botanische Vielfalt und die Geschichte des Gartens geben.

Der Botanische Garten José Celestino Mutis ist eine einzigartige Attraktion in Bogota, die es den Besuchern ermöglicht, die Schönheit und den Reichtum der kolumbianischen Flora zu bewundern und zu schätzen. Er ist ein Ort, an dem man sich entspannen, lernen und staunen kann. Er ist ein Muss für alle, die sich für die Natur und die Pflanzenwelt interessieren.
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Ciclovía Bogota: Eine Erfolgsgeschichte der nachhaltigen Mobilität

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Ciclovía ist ein wöchentliches, stadtweites, autofreies Ereignis in Bogotá, das 122 Kilometer Straßen, einschließlich der La Septima - dem wichtigsten Geschäftszentrum der Stadt - für Autos sperrt. Es läuft seit 1974 und bietet einen brillant verrückten Einblick in diese wilde Anden-Hauptstadt.

Ciclovía ist mehr als nur eine Fahrradveranstaltung. Es ist eine soziale Bewegung, die die Menschen dazu ermutigt, sich körperlich zu betätigen, die Umwelt zu schützen und den öffentlichen Raum zurückzuerobern. Jeden Sonntag zwischen 7 und 14 Uhr kommen mehr als eine Million Menschen, um zu radeln, zu joggen, zu skaten und zu spazieren. Dabei können sie verschiedene Stadtteile von Bogotá erkunden, die alle durch die Ciclovía miteinander verbunden sind.

Die Ursprünge der Ciclovía gehen auf das Jahr 1974 zurück, als die erste Veranstaltung stattfand. Nach der zweiten Veranstaltung im Jahr 1976 erließ ein Bürgermeisterdekret die Ciclovía als offizielles Programm der Stadtverwaltung, zunächst mit vier Routen. Das Programm erlebte einige Rückschläge von Mitte der 1980er bis Mitte der 1990er Jahre, aber die Räder begannen sich wirklich im Jahr 1995 zu drehen, als die Route von 21 auf 122 Kilometer erweitert wurde. Seitdem ist die Ciclovía von Erfolg zu Erfolg gewachsen.

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Nicht jeder liebt die Ciclovía. Viele Geschäftsinhaber beschweren sich über den Umsatzverlust während der Ciclovía, und Autofahrer stöhnen häufig über die Unannehmlichkeiten des Fahrens an einem Sonntag. Ihre Beschwerden fallen jedoch größtenteils auf taube Ohren. Die Ciclovía ist zu einem beliebten Programm geworden, von dem etwa ein Viertel der Bevölkerung der Stadt jeden Sonntag Gebrauch macht. Als eines der erfolgreichsten Massenreignisveranstaltungen der Welt hat die Ciclovía die Aufmerksamkeit anderer Länder auf sich gezogen und ähnliche Initiativen auf der ganzen Welt inspiriert. Ciclovías sind in zahlreichen Ländern entstanden, wie zum Beispiel in Peru, Chile und Argentinien; in Australien, Mexiko und Indien; und in verschiedenen Städten in Kanada und den Vereinigten Staaten1.

Die Ciclovía ist nicht nur ein Freizeitprogramm, sondern auch ein Instrument für sozialen Wandel. Die Ciclovía fördert die Integration, die Inklusion, die Gesundheit, die Sicherheit und die Lebensqualität der Bürger. Die Ciclovía ist ein Beispiel dafür, wie eine einfache Idee eine große Wirkung haben kann. Die Ciclovía ist ein Symbol für Bogotá und ein Modell für die Welt.
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El Mercado de las Pulgas: Ein Markt voller Geschichte, Kultur und Kreativität im Herzen von Bogotá

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El Mercado de las Pulgas más tradicional del centro de Bogotá ist ein Markt, der jeden Sonntag und an Feiertagen von 9.00 bis 17.30 Uhr in der Carrera 7 No. 24-70 stattfindet. Es ist ein Ort, an dem man verschiedene Produkte kaufen kann, wie Antiquitäten, Kleidung, Möbel, Musik, Kunst, Bücher, Spielzeug und vieles mehr. Er ist auch ein kultureller Treffpunkt, wo man die Traditionen und die Geschichte der Stadt kennenlernen kann.

Der Markt wurde 1987 gegründet und befand sich zunächst am Chorro de Quevedo, einem historischen Platz im Zentrum von Bogotá. Später zog er an seinen jetzigen Standort um, wo er ein Parkhaus neben dem Museum für Moderne Kunst nutzt. Der Markt wird von einem gemeinnützigen Verein organisiert, dem mehr als 300 Händler und Kunsthandwerker angehören. Um Mitglied des Vereins zu werden, muss man ein Bewerbungsverfahren durchlaufen und bestimmte Anforderungen erfüllen, wie zum Beispiel die Qualität und Originalität der angebotenen Produkte.

Der Markt ist je nach Art der angebotenen Produkte in verschiedene Bereiche unterteilt. Einer der beliebtesten Bereiche ist der der Antiquitäten, wo man Gegenstände aus vergangenen Jahrhunderten wie Porzellan, Koffer, Kleidung, Grammophone, Kunstwerke und vieles mehr bewundern und kaufen kann. Einige dieser Gegenstände sind sehr wertvoll und können mehrere Millionen Pesos kosten. Andere sind eher kurios und witzig, wie alte Fernseher, Radios, Telefone, Computer und andere Geräte, die heute nicht mehr gebraucht werden.

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Ein weiterer Bereich ist der der Kleidung, wo man sowohl neue als auch gebrauchte Kleidungsstücke finden kann, die oft aus verschiedenen Epochen stammen. Viele junge Leute und Studenten besuchen diesen Bereich, um originelle und preiswerte Outfits zu finden, die ihren Stil ausdrücken. Auch Schuhe, Taschen, Hüte, Schmuck und andere Accessoires werden angeboten.

Ein weiterer Bereich ist die Musik, wo man vor allem Schallplatten verschiedener Genres und Künstler findet. Viele Musikliebhaber und Sammler suchen hier nach seltenen und besonderen Aufnahmen, die sie sonst nirgendwo finden. Außerdem kann man CDs, Kassetten, Instrumente, Lautsprecher und andere Musikartikel kaufen.

Ein vierter Bereich ist die Kunst, wo man Werke von lokalen Künstlern und Kunsthandwerkern finden kann, die verschiedene Materialien und Techniken wie Keramik, Stoff, Glas, Holz, Metall, Papier und andere verwenden. Zusätzlich kann man Bücher, Zeitschriften, Comics, Poster, Postkarten und andere Druckerzeugnisse erwerben.

Ein fünfter Bereich ist die Gastronomie, wo man typische Speisen und Getränke der kolumbianischen Küche wie Arepas, Empanadas, Tamale, Obleas, Chicha, Agua de Panela und andere probieren kann. Auch internationale Gerichte und Snacks wie Pizza, Burger, Hot Dogs, Kuchen, Eis und vieles mehr werden angeboten.

Der Markt ist nicht nur ein Ort zum Einkaufen, sondern auch zum Genießen und Lernen. Er bietet verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen wie Konzerte, Ausstellungen, Workshops, Vorträge, Führungen, Wettbewerbe, Auktionen und vieles mehr. Er ist auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Herkunft.

Der Markt ist ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes und des touristischen Angebots von Bogotá. Er ist ein Ort, an dem man die Vergangenheit und Gegenwart der Stadt, ihre Vielfalt und Kreativität erleben kann. Es ist ein Ort, an dem man Schätze und Überraschungen, Erinnerungen und ein Lächeln finden kann. Es ist ein Ort, den man nicht verpassen sollte, wenn man Bogotá besucht.
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Das Museum Botero: Ein Schatz der modernen Kunst in Bogotá

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Das Museo Botero ist ein Kunstmuseum in Bogotá, das hauptsächlich Werke des kolumbianischen Künstlers Fernando Botero zeigt. Es befindet sich im historischen Viertel La Candelaria und ist Teil der Kulturzone der Banco de la República. Das Museum wurde im Jahr 2000 eröffnet, nachdem Botero der Banco de la República 208 Kunstwerke gespendet hatte, darunter 123 eigene und 85 von internationalen Künstlern wie Picasso, Monet, Dalí, Matisse, Miró und Klimt.

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Das Museum Botero bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der modernen Kunst, von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Die Sammlung umfasst Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Drucke, die verschiedene Stile und Strömungen repräsentieren, wie Impressionismus, Expressionismus, Surrealismus, Abstraktion und Pop-Art2. Die Werke von Botero selbst zeugen von seiner außergewöhnlichen Beherrschung der Technik, seiner kreativen Vision, seiner Sinnlichkeit, seinem Volumengefühl, seinem Humor und seiner Ironie. Botero ist bekannt für seine üppigen und voluminösen Figuren, die oft Szenen aus dem kolumbianischen Alltag, der Geschichte, der Politik oder der Kunstgeschichte darstellen.

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Das Museum Botero ist täglich außer dienstags geöffnet und der Eintritt ist kostenlos. Es bietet auch verschiedene pädagogische Dienstleistungen an, wie Führungen, Workshops, Vorträge und Konferenzen, um das Publikum mit der Kunst vertraut zu machen. Das Museum ist ein Ort der Kultur, der Bildung und der Freude, der das Vermächtnis von Botero an sein Heimatland ehrt und bewahrt.
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Der Cerro de Monserrate: Ein spiritueller und kultureller Ort in der kolumbianischen Hauptstadt

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Der Cerro de Monserrate ist ein Berg, der sich am östlichen Rand der Hauptstadt Bogotá erhebt. Er ist 3152 Meter hoch und gehört zu den Anden. Er ist eines der Wahrzeichen der Stadt und ein beliebtes Ziel für Touristen und Pilger.

Der Berg hat seinen Namen von dem Montserrat-Gebirge in der Nähe von Barcelona in Spanien, wo sich ein berühmtes Benediktinerkloster befindet. Auf dem Gipfel des Cerro de Monserrate steht eine weiße Basilika, die dem Herrn von Monserrate geweiht ist. In der Kirche befindet sich eine Statue des gefallenen Jesus, die im 17. Jahrhundert von Pedro de Lugo Albarracín geschaffen wurde. Die Statue ist ein Objekt der Verehrung und der Anziehungskraft für viele Gläubige, die ihr Wunder und Heilungen zuschreiben.

Um den Berg zu erreichen, gibt es drei Möglichkeiten: eine Standseilbahn, eine Seilbahn oder einen Wanderweg. Die Standseilbahn und die Seilbahn bieten einen spektakulären Blick auf die Stadt und die umliegende Landschaft. Der Wanderweg ist eine Herausforderung für diejenigen, die ihre körperliche und geistige Ausdauer testen wollen. Er ist 2,24 Kilometer lang und steigt von 2693 auf 3160 Meter Höhe an.

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Auf dem Gipfel gibt es verschiedene touristische Einrichtungen, wie eine Aussichtsplattform, Restaurants, Cafés, Souvenirläden und ein Kulturzentrum. Das Kulturzentrum bietet verschiedene Aktivitäten für die Besucher an, wie Führungen, Workshops, Konferenzen, Ausstellungen und pädagogische Programme. Das Ziel ist es, das kulturelle und historische Erbe des Berges zu schützen und zu fördern25.

Der Cerro de Monserrate ist ein Ort, an dem man die Schönheit, die Kunst und die Spiritualität Kolumbiens erleben kann. Er ist ein Symbol für die Identität und die Vielfalt der Stadt Bogotá. Er ist ein Ort, an dem man sich mit der Natur, der Geschichte und dem Glauben verbinden kann.
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Casa Museo Quinta de Bolívar: Ein historisches und kulturelles Erbe in Bogotá

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In Bogotá befindet sich ein historisches Haus, das als Casa Museo Quinta de Bolívar bekannt ist. Es ist ein Gebäude im kolonialen Stil, das in der Nähe von La Candelaria liegt, einem traditionellen Stadtteil der Stadt. Dieses Haus war die Residenz von Simón Bolívar, dem berühmten Befreier Südamerikas, der hier nach dem Unabhängigkeitskrieg lebte. Die Stadt Bogotá schenkte ihm das Haus im Jahr 1820 als Zeichen der Anerkennung für seine Verdienste.

Im Jahr 1922 wurde das Haus zum Nationaldenkmal ernannt und 1930 in eine kulturelle Einrichtung umgewandelt, die sich dem Andenken an Bolívar widmet. In der Casa Museo Quinta de Bolívar kann man verschiedene Räume besichtigen, die zeigen, wie Bolívar und seine Familie ihren Alltag verbrachten, wie zum Beispiel das Schlafzimmer, das Esszimmer, das Arbeitszimmer und die Bibliothek.

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Außerdem kann man eine Reihe von persönlichen Gegenständen von Bolívar bewundern, wie zum Beispiel seine Uniform, seine Waffen, seine Briefe, seine Bücher und seine Medaillen. Die Casa Museo Quinta de Bolívar ist von einem großen Garten umgeben, der verschiedene Pflanzenarten beherbergt, die für die Region typisch sind, wie zum Beispiel Orchideen, Bromelien, Palmen und Kakteen.

Das Museum bietet verschiedene kulturelle Aktivitäten an, wie zum Beispiel Führungen, Workshops, Konferenzen, Ausstellungen und Podcasts.
Geöffnet ist die Casa Museo Quinta de Bolívar von Dienstag bis Sonntag und der Eintritt ist kostenlos.
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Plaza de Bolívar in Bogotá: Ein historischer und kultureller Mittelpunkt

Die Plaza de Bolívar ist der zentrale Platz der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá. Ursprünglich im 16. Jahrhundert erbaut, trug er früher den Namen Plaza Mayor und wurde bis 1821 als Plaza de la Constitución bezeichnet. Der Platz liegt im Herzen des historischen Stadtteils La Candelaria.

Die Historie des Platzes reicht bis in die präkolumbianische Ära zurück, als er Teil der Muisca-Kultur war. Das erste Gebäude auf dem Platz, eine primitive Kathedrale, wurde 1539 erbaut - ein Jahr nach der Gründung der kolumbianischen Hauptstadt. Während der spanischen Kolonialzeit diente der Bolívar-Platz als Schauplatz für Zirkusakte, öffentliche Märkte und Stierkämpfe. Heutzutage ist er hauptsächlich eine Touristenattraktion, aber auch ein Ort für politische Demonstrationen und verschiedene andere Volksversammlungen.

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Der Platz ist von historischen Gebäuden umgeben und beherbergt eine Statue von Simón Bolívar, die der Italiener Pietro Tenerani im Jahr 1846 als erstes öffentliches Denkmal der Stadt schuf. Weitere wichtige Gebäude rund um den Platz sind:

Palast der Gerechtigkeit: Er befindet sich am nördlichen Rand des Platzes.
Nationalkapitol von Kolumbien: Es grenzt an den Platz im Süden.
Kathedrale des Primas von Kolumbien (Catedral Primada de Colombia): Diese befindet sich auf der östlichen Seite.
Palacio Liévano: Dieser ist der Sitz der Alcaldía (Rathaus, Bürgermeisteramt) von Bogotá und liegt auf der westlichen Seite.

Die Plaza de Bolívar ist ein bedeutender Ort in Bogotá und spiegelt die reiche Geschichte und Kultur der Stadt wider.
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La Candelaria Graffiti & Urban Art: Entdeckt die kulturelle Seite von Bogotá

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La Candelaria ist ein historisches Viertel in Bogotá, das für seine Graffiti- und Straßenkunst bekannt ist. Die Straßen von La Candelaria sind mit einer Vielzahl von Graffiti-Kunstwerken geschmückt, die von lokalen Künstlern stammen und die Kultur und Geschichte der Stadt widerspiegeln. Die Kunstwerke sind in verschiedenen Stilen und Techniken ausgeführt und reichen von politischen Botschaften bis hin zu abstrakten Designs. Ein Spaziergang durch das Viertel ist eine großartige Möglichkeit, um die Kunstwerke zu entdecken und mehr über die Kultur und Geschichte der Stadt zu erfahren.

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Die Graffiti-Kunst in La Candelaria hat eine lange Geschichte und ist eng mit der politischen und sozialen Entwicklung Kolumbiens verbunden. In den 1980er Jahren begannen Künstler, politische Botschaften auf den Wänden von La Candelaria zu hinterlassen, um gegen die Regierung und die sozialen Ungleichheiten im Land zu protestieren. In den 1990er Jahren wurde die Graffiti-Kunst in La Candelaria zu einem wichtigen Ausdrucksmittel für die Jugendkultur und die Straßenkunstszene in Kolumbien. Heute ist die Graffiti-Kunst in La Candelaria ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Identität der Stadt und ein Symbol für den Widerstand gegen soziale Ungerechtigkeit und politische Unterdrückung.
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