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Kolumbiens Umweltministerin Susana Muhamad hat einen ehrgeizigen Plan vorgelegt: 40 Milliarden Dollar sollen in den kommenden Jahren in erneuerbare Energien, nachhaltige Landwirtschaft und den Schutz der einzigartigen Biodiversität investiert werden. Damit will das Land nicht nur seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern, sondern auch neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnen.Das erste 100% ÖL-UNABHÄNGIGE Land der Welt / Selbstmord einer Ölnation?
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Kolumbiens grüne Revolution: Ein Land zwischen Hoffnung und Herausforderung
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Contraloría advierte que Colombia enfrenta una crisis energética por agotamiento de reservas de gas y petróleo
“Colombia ya está al límite: lo que producimos apenas alcanza para cubrir la demanda interna y hemos comenzado a importar combustibles para suplir los faltantes”, afirmó el contralor. Y agregó que este es un problema grave, pues el país no ha desarrollado nuevos proyectos de refinación y la pérdida de autosuficiencia en combustibles parece inevitable.
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Kolumbiens Energiewende | Zwischen Exportabhängigkeit und hohen Ambitionen
Ein Bericht der Konrad-Adenauer-Stiftung von Eduardo Pastrana Buelvas, Vanessa Torres Alonso
Kolumbiens Wirtschaft ist stark vom Abbau natürlicher Ressourcen abhängig. Besonders der Export von Kohle stellt eine wichtige Einnahmequelle für das Land dar und bringt im Hinblick auf die geplante Energiewende enorme Herausforderungen mit sich. Die Umsetzung einer abrupten und beschleunigten Abkehr von fossilen Brennstoffen birgt nicht zu unterschätzende Risiken für die kolumbianische Wirtschaft und Gesellschaft. Daher ist es entscheidend, den Übergang mit Reindustrialisierungsmaßnahmen und einer Diversifizierung der Exporte zu unterstützen, um die notwendige Stabilität zu gewährleisten.
Kolumbiens Wirtschaft ist stark vom Abbau natürlicher Ressourcen abhängig. Besonders der Export von Kohle stellt eine wichtige Einnahmequelle für das Land dar und bringt im Hinblick auf die geplante Energiewende enorme Herausforderungen mit sich. Die Umsetzung einer abrupten und beschleunigten Abkehr von fossilen Brennstoffen birgt nicht zu unterschätzende Risiken für die kolumbianische Wirtschaft und Gesellschaft. Daher ist es entscheidend, den Übergang mit Reindustrialisierungsmaßnahmen und einer Diversifizierung der Exporte zu unterstützen, um die notwendige Stabilität zu gewährleisten.
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Energiewende für wen und auf wessen Kosten?
Audiolänge: 11:20 | Aufgenommen am 17. März 2025 | Dateigröße: 22.14M
Wie das Beispiel Kolumbien zeigt. Kann es also im bestehenden System überhaupt eine gerechte Energiewende geben? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigte sich eine Veranstaltung in der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Dezember 2024.
Audio in Deutsch:
Wie das Beispiel Kolumbien zeigt. Kann es also im bestehenden System überhaupt eine gerechte Energiewende geben? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigte sich eine Veranstaltung in der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Dezember 2024.
Audio in Deutsch:
https://www.npla.de/thema/allgemein/energiewende-fuer-wen-und-auf-wessen-kosten/Seit fast 16 Jahren machst du einen simplen Roboter glücklich. Vielen Dank.
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Ausländische Ölkonzerne ziehen sich aus Kolumbien zurück
09.08.2025 | invezz
Energieriesen verlassen Kolumbien inmitten schlechter Funde und strengerer Vorschriften.
Bei großen Offshore-Projekten kommt es aufgrund von Genehmigungen und Konsultationen zu Verzögerungen.
Eine rückläufige Produktion könnte Kolumbien dazu zwingen, Öl und Gas zu importieren.
Energieriesen verlassen Kolumbien inmitten schlechter Funde und strengerer Vorschriften.
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Petro plädiert für die Abschaffung des Öls und die Legalisierung von Kokain, um den Amazonas zu retten
Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro verteidigte am Dienstag in der brasilianischen Stadt Manaus die Beendigung der Ölförderung im Amazonasgebiet und die Legalisierung von Kokain als Mittel, um die Zerstörung des größten tropischen Regenwaldes der Welt zu stoppen.
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Carlo
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Petro plädiert für die Abschaffung des Öls und die Legalisierung von Kokain, um den Amazonas zu retten
Vom Ölexporteur zur Kokain-Nation mit grünem Gewissen…
Endlich ein Bio-Siegel für den globalen Süden – jetzt auch mit Fairtrade-Kokain?
Endlich ein Bio-Siegel für den globalen Süden – jetzt auch mit Fairtrade-Kokain?
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Abschied von Kohle, Öl und Gas: Santa Marta wird zum globalen Zentrum der Energiewende
In der kolumbianischen Küstenstadt Santa Marta hat die erste internationale Konferenz für einen Übergang jenseits fossiler Brennstoffe begonnen. Wie die Zeitung El País berichtet, versammeln sich dort Vertreter aus über 50 Nationen – darunter eine starke lateinamerikanische Delegation –, um konkrete Wege aus der Abhängigkeit von Erdöl, Kohle und Erdgas zu finden. Es geht nicht mehr nur um das „Warum“, sondern vor allem um das „Wie“ einer gerechten Umsetzung.
Die Ausgangslage für Lateinamerika ist dabei so vielschichtig wie die Region selbst. Einerseits verfügt der Kontinent über ein gewaltiges Potenzial an erneuerbaren Energien und gehört zu den Gebieten, die am stärksten unter den Folgen der Klimakrise leiden. Andererseits hängen viele Volkswirtschaften finanziell noch immer am Tropf der Rohstoffexporte. Die Konferenz in Santa Marta, organisiert von Kolumbien und den Niederlanden, soll nun als Brücke dienen: Ziel ist es, politische und wirtschaftliche Fahrpläne zu erstellen, die über die reinen Absichtserklärungen vergangener Klimagipfel hinausgehen.
Besonders hervorzuheben ist der Ansatz einer „gerechten Transition“. In den Debatten wird deutlich, dass ein abrupter Ausstieg ohne soziale Absicherung und neue Wirtschaftsmodelle gerade für Schwellenländer riskant wäre. Daher sitzen in Santa Marta nicht nur Minister am Tisch, sondern auch Wissenschaftler, Vertreter indigener Völker und junge Aktivisten. Gemeinsam suchen sie nach Lösungen, wie die Region ihre Energie-Souveränität stärken kann, ohne die wirtschaftliche Stabilität zu gefährden. Es ist ein ehrgeiziges Vorhaben, das Santa Marta in diesen Tagen zum Hoffnungsträger für eine fossilfreie Zukunft macht.
Die Ausgangslage für Lateinamerika ist dabei so vielschichtig wie die Region selbst. Einerseits verfügt der Kontinent über ein gewaltiges Potenzial an erneuerbaren Energien und gehört zu den Gebieten, die am stärksten unter den Folgen der Klimakrise leiden. Andererseits hängen viele Volkswirtschaften finanziell noch immer am Tropf der Rohstoffexporte. Die Konferenz in Santa Marta, organisiert von Kolumbien und den Niederlanden, soll nun als Brücke dienen: Ziel ist es, politische und wirtschaftliche Fahrpläne zu erstellen, die über die reinen Absichtserklärungen vergangener Klimagipfel hinausgehen.
Besonders hervorzuheben ist der Ansatz einer „gerechten Transition“. In den Debatten wird deutlich, dass ein abrupter Ausstieg ohne soziale Absicherung und neue Wirtschaftsmodelle gerade für Schwellenländer riskant wäre. Daher sitzen in Santa Marta nicht nur Minister am Tisch, sondern auch Wissenschaftler, Vertreter indigener Völker und junge Aktivisten. Gemeinsam suchen sie nach Lösungen, wie die Region ihre Energie-Souveränität stärken kann, ohne die wirtschaftliche Stabilität zu gefährden. Es ist ein ehrgeiziges Vorhaben, das Santa Marta in diesen Tagen zum Hoffnungsträger für eine fossilfreie Zukunft macht.
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coentros
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Das erste 100% ÖL-UNABHÄNGIGE Land der Welt / Selbstmord einer Ölnation?
Ein wirklich schönes Thema. Wer geht voran ? Kolumbien.
Unter den Ländern, die Erdöl fördern und exportieren mit einem globalen Anteil von 0.8-1% unter ferner liefen. Im Ranking nicht einmal unter den Top-20 Ländern die jedes für sich viel mehr fördern: USA, Saudi-Arabien, Russland, Kanada, China, Irak, Brasilien, VAE, Iran, Kuwait, Norwegen, Mexiko, Kasachstan, Katar, Nigeria, Libyen, Algerien, Angola, Venezuela, Oman.
Strategie: Totalausstieg. Für mich immer noch nicht ausreichend erkennbar die Absicherungsstrategien. Gleichzeitig Kollateralprobleme bei der Erschliessung alternativer Energien sichtbar (Protektionismus indigener Gruppen gegen Windkraft, Wasserkraft & El Niño). Erschliessung alternativer Einnahmequellen durch Tourismus gefährdet, z.B. durch ständige und vermehrte internationale Reisewarnungen aufgrund verschlechterter Sicherheitslage. Die Elektrifizierung von Autos eine Lösung, abgesehen von der effektiven Realisierung ?
Vor dem Hintergrund der Finanzlage Kolumbiens, mit Ölexporten als einer wichtigsten Einnahmequelle (30-40%), erscheint die radikale Strategie hochriskant, um nicht zu sagen grob fahrlässig. Abgesehen davon, dass Kolumbien das Weltklima nicht wird retten können wenn der US-Amerikaner, Russe und Chinese nicht die Initiative(n) ergreifen. Ebenso der Brasilianer.
Kolumbiens aktuelle und Nachfolgeregierung begeht hier meines Erachtens hochriskante, strategische Fehler. Hand in Hand mit dieser Marschrichtung können Inflation und Verbraucherpreise für Lebensmittel eigentlich nur weiter steigen. So oder so. Da werden dann auch die bereits angedeuteten nächsten, astrein planwirtschaftlichen Eingriffe des Staates keine nachhaltigen Lösungen mehr sein.
Alles vorgenannte, wohlgemerkt, hat nichts damit zu tun, dass man natürlich alternative Energien erschliessen muss. Wie und wo aber werden die besten Technologien dazu wohl entwickelt ?
Unter den Ländern, die Erdöl fördern und exportieren mit einem globalen Anteil von 0.8-1% unter ferner liefen. Im Ranking nicht einmal unter den Top-20 Ländern die jedes für sich viel mehr fördern: USA, Saudi-Arabien, Russland, Kanada, China, Irak, Brasilien, VAE, Iran, Kuwait, Norwegen, Mexiko, Kasachstan, Katar, Nigeria, Libyen, Algerien, Angola, Venezuela, Oman.
Strategie: Totalausstieg. Für mich immer noch nicht ausreichend erkennbar die Absicherungsstrategien. Gleichzeitig Kollateralprobleme bei der Erschliessung alternativer Energien sichtbar (Protektionismus indigener Gruppen gegen Windkraft, Wasserkraft & El Niño). Erschliessung alternativer Einnahmequellen durch Tourismus gefährdet, z.B. durch ständige und vermehrte internationale Reisewarnungen aufgrund verschlechterter Sicherheitslage. Die Elektrifizierung von Autos eine Lösung, abgesehen von der effektiven Realisierung ?
Vor dem Hintergrund der Finanzlage Kolumbiens, mit Ölexporten als einer wichtigsten Einnahmequelle (30-40%), erscheint die radikale Strategie hochriskant, um nicht zu sagen grob fahrlässig. Abgesehen davon, dass Kolumbien das Weltklima nicht wird retten können wenn der US-Amerikaner, Russe und Chinese nicht die Initiative(n) ergreifen. Ebenso der Brasilianer.
Kolumbiens aktuelle und Nachfolgeregierung begeht hier meines Erachtens hochriskante, strategische Fehler. Hand in Hand mit dieser Marschrichtung können Inflation und Verbraucherpreise für Lebensmittel eigentlich nur weiter steigen. So oder so. Da werden dann auch die bereits angedeuteten nächsten, astrein planwirtschaftlichen Eingriffe des Staates keine nachhaltigen Lösungen mehr sein.
Alles vorgenannte, wohlgemerkt, hat nichts damit zu tun, dass man natürlich alternative Energien erschliessen muss. Wie und wo aber werden die besten Technologien dazu wohl entwickelt ?


