Das US-Militär greift seit einiger Zeit mutmaßliche Schmugglerboote in der Karibik an. Nun kommen schwere Vorwürfe aus Kolumbien. Die Amerikaner sollen einen unschuldigen Fischer getroffen haben.
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Bei dem Flugzeugträger handelt es sich um das weltweit größte Kriegsschiff. Darauf befinden sich mehr als 4000 Matrosen und Dutzende „taktische Flugzeuge“. Begleitet wird der Flugzeugträger von drei schnelleren Kriegsschiffen – sogenannten Zerstörern.
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Ein CNN-Team dokumentiert versteckte Pfade zwischen Kolumbien und Venezuela, über die Kokain Richtung USA gelangt. Washington spricht von ersten Erfolgen, verweist auf Militärpräsenz und zerstörte Boote.
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Bisher beschränkten sich die US-Militärschläge auf mutmaßliche Schmugglerboote, die beschossen wurden, sobald sie venezolanische Gewässer verließen. Mindestens 83 Menschen wurden bei den Einsätzen bisher getötet. Laut den Medienberichten haben die US-Militärs aber inzwischen Pläne für eine Landinvasion ausgearbeitet.
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Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat sich in der aktuellen Spannung zwischen Venezuela und den USA deutlich positioniert. In einem Beitrag auf X schrieb er wörtlich: „Ich unterstütze Maduro nicht. Ich möchte eine politische und friedliche Lösung in Venezuela, aber ich unterstütze keine Invasion.“
Damit wendet sich Petro direkt gegen eine militärische Einmischung der USA vor der venezolanischen Küste – etwa durch die jüngsten Einsätze der US-Navy im Karibikraum und vor Venezuela, die offiziell dem Kampf gegen Drogenhandel dienen, von Caracas aber als Provokation gewertet werden.
Gleichzeitig macht Petro unmissverständlich klar, dass seine Ablehnung einer Invasion nicht gleichbedeutend mit Unterstützung für Nicolás Maduro ist. Er wiederholt damit seine seit längerem bekannte Haltung. Kolumbien will weder eine militärische Eskalation noch eine bedingungslose Solidarität mit dem venezolanischen Regime, sondern setzt auf Dialog und eine politische Lösung der Krise in Venezuela.
Diese klare Doppel-Distanzierung – weder Maduro noch US-Militärintervention – ist zum jetzigen Zeitpunkt besonders wichtig, da die Präsenz US-amerikanischer Kriegsschiffe vor Venezuelas Küste wieder zugenommen hat und die Lage in der Region weiterhin angespannt ist.
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Maduro wird niemals freiwillig abtreten. Evtl. gibt es einen Deal mit den Amis, nach dem Superbigote das Land verlässt, aber ansonsten wäre es völlig legitim, ihn gewaltsam aus dem Amt zu entfernen.
Nach Angaben der Luftfahrtbehörden sind zahlreiche internationale Verbindungen in kurzer Zeit gestrichen worden. Innerhalb von zwei Wochen ging fast zwei Drittel des Flugangebots verloren, was die ohnehin eingeschränkte Anbindung Venezuelas weiter verschärft.
Die politische und humanitäre Krise in Venezuela hat in den frühen Morgenstunden des 3. Januar 2026 eine dramatische Eskalation erlebt. Nach Berichten internationaler Medien wie The New York Times, The Guardian, Reuters und Al Jazeera haben die USA einen großangelegten militärischen Schlag gegen Ziele in Venezuela durchgeführt. US-Präsident Donald Trump erklärte daraufhin öffentlich, dass venezolanische Präsident Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores gefangen genommen und aus dem Land gebracht worden seien. Maduro soll in den USA vor Gericht gestellt werden, unter anderem aufgrund bestehender Anklagen wegen Drogenhandels aus dem Jahr 2020.
Bekannt ist, dass in der Nacht Explosionen und Tiefflüge von Flugzeugen in Caracas und umliegenden Regionen gemeldet wurden. Betroffen waren vor allem militärische Einrichtungen wie der größte Militärkomplex Fuerte Tiuna, der Luftwaffenstützpunkt La Carlota sowie weitere Standorte in den Bundesstaaten Miranda, Aragua und La Guaira. Es gibt Berichte über Brände und Rauchentwicklung an diesen Orten. Die venezolanische Regierung verurteilte die Angriffe als „Aggression“ und „Verletzung der Souveränität“, während Vizepräsidentin Delcy Rodríguez zunächst den Aufenthaltsort Maduros als unbekannt beschrieb. Später forderten venezolanische Stellen einen „Lebensnachweis“ für Maduro.
Was wir wissen:
Die USA haben unter Trump eine monatelange Druckkampagne gegen Maduro geführt, einschließlich Sanktionen, Blockaden von Öltankern und Angriffen auf mutmaßliche Drogenboote. Dies gipfelte nun in direkten Schlägen auf venezolanischem Territorium.
Internationale Reaktionen sind geteilt: Länder wie Kolumbien verstärken Grenzsicherungen aus Angst vor Flüchtlingsströmen, Russland und Belarus verurteilen die Aktion scharf, während Verbündete wie Argentinien (unter Präsident Milei) sie begrüßen. Die EU und Deutschland äußern Besorgnis und fordern Zurückhaltung.
Die venezolanische Opposition unter María Corina Machado und Edmundo González Urrutia (den viele als rechtmäßigen Wahlsieger von 2024 ansehen) hat sich bisher zurückhaltend geäußert und keine offizielle Stellungnahme zu den Ereignissen abgegeben.
Was wir nicht wissen:
Der genaue Umfang der Opferzahlen und Schäden ist unklar; es gibt widersprüchliche Angaben, ob nur militärische oder auch zivile Ziele getroffen wurden.
Ob Maduro tatsächlich gefangen genommen wurde oder ob es sich um eine verhandelte Ausreise handelt (einige Quellen spekulieren über Verhandlungen). Unbestätigte Berichte sprechen von einer möglichen Koordination mit Teilen des Regimes.
Wer derzeit die Kontrolle in Venezuela innehat: Nach der Verfassung würde die Macht an die Vizepräsidentin übergehen, doch in der aktuellen Chaossituation ist unklar, wie das Militär oder andere Kräfte reagieren werden. Es gibt Rufe zur Mobilisierung aus dem Maduro-Lager, aber auch Appelle zur Ruhe.
Die langfristigen Folgen: Ob dies zu einer Übergangsregierung, weiteren Protesten, einer Flüchtlingswelle oder gar einem Bürgerkrieg führt, bleibt offen. Die anhaltende humanitäre Krise – mit über 8 Millionen Geflüchteten seit 2014, wirtschaftlichem Kollaps und anhaltender Armut – könnte sich weiter verschärfen.
Die Situation entwickelt sich rasch, und unabhängige Bestätigungen vieler Details stehen noch aus. Venezuela steht vor einem historischen Umbruch, dessen Ausgang derzeit nicht absehbar ist.
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Parallel zu anderen Streitigkeiten, in die die USA verwickelt sind, ist diese mit Venezuela besonders verwerflich. Nicht nur wegen der Haltung und den Übergriffen der USA, denen die Demokratie in Venezuela, wie auch im restlichen Südamerika, schnurzpiepegal ist, sondern auch wegen der nicht minder heuchlerischen Haltung der internationalen Gemeinschaft, die sich opportunistisch, passiv und gleichgültig verhält, abgesehen von den wenigen Ausnahmen, die wir kennen.
Das Narrativ des Kampfes gegen den Drogenhandel, das ausgerechnet von den USA stammt, könnte nicht scheinheiliger sein.
Der angebliche Kampf gegen Drogen seitens der Vereinigten Staaten wendet eine Doppelmoral an, wobei die Massnahmen hauptsächlich gegen nicht mit ihnen verbündete Regierungen gerichtet sind.
So zielt beispielsweise der aktuelle und vorhersehbare Angriff auf Venezuela, der mit der Bedrohung durch den Drogenhandel begründet wird, zweifellos darauf ab, die Vorherrschaft der USA in Lateinamerika im Sinne der Monroe-Doktrin voranzutreiben und die beträchtlichen Energieressourcen des Landes zu kontrollieren, das über die grössten Ölreserven der Welt sowie über sonst bedeutende Vorkommen verfügt (Venezuela verfügt über Erdgas, Eisen, Gold, Diamanten, Bauxit, Kupfer, Nickel, Zink, Titan und Seltene Erden!).
Gleichzeitig werden und wurden Länder wie Ecuador, denen vorgeworfen wird, Brücken für den Drogenhandel in die Vereinigten Staaten zu sein, von der amerikanischen Regierung gelobt, wie im Fall von Präsident Noboa, während Führer befreundeter Länder, wie der ehemalige honduranische Präsident Juan Orlando Hernández, der wegen Beihilfe zum Drogenhandel verurteilt wurde, kurz vor einem Referendum von Trump begnadigt wurden.
Dies macht eine verlogen selektive Politik offensichtlich, bei der geopolitische und wirtschaftliche Interessen Vorrang vor der tatsächlichen Bekämpfung des Drogenhandels haben.
Es sei darauf hingewiesen, dass die USA in der Vergangenheit ihre Ansprüche auf südamerikanisches Territorium nicht tabuisiert haben. So äusserte beispielsweise unverblümt US General Laura Richardson im Jahr 2023 die strategische Bedeutung Lateinamerikas für die nationalen Interessen der Vereinigten Staaten und hob dabei die Kontrolle über natürliche Ressourcen als grundlegende Priorität hervor, insbesondere Erdöl, Lithium, Gold und Seltene Erden, und nicht die Demokratie. Ihre Position steht im Einklang mit früheren Äusserungen, in denen sie den strategischen Wert des „Lithium-Dreiecks” (Argentinien, Bolivien und Chile) sowie der Süsswasser-, Öl- und Kupferreserven hervorhob.
Die Arroganz, Überheblichkeit und Drohungen des derzeitigen Präsidenten spiegeln sich unter anderem auch in seinen Äusserungen zu Grönland wider, die er im Dezember erneut bekräftigt hat.
@Don Maximo: Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar.
Soeben hielt US-Präsident Donald Trump eine Pressekonferenz in seinem Anwesen Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida, die live im Fernsehen übertragen wurde. Die Ansprache folgte auf die nächtliche Militäroperation der USA in der venezolanischen Hauptstadt Caracas, bei der Präsident Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores gefangen genommen und aus dem Land gebracht wurden. Trump beschrieb die Operation als "großangelegten Schlag" und lobte die US-Streitkräfte für ihre "überwältigende militärische Macht".
In seiner Rede bestätigte Trump die Gefangennahme Maduros und kündigte an, dass die USA Venezuela vorübergehend selbst regieren werden, bis eine "angemessene Übergangsphase" eingeleitet werden könne. Wörtlich sagte er: "We're going to run it, essentially, until such time as a proper transition can take place." Er betonte, dass die USA die Öl-Infrastruktur Venezuelas wiederaufbauen und die Ressourcen nutzen würden, um Milliarden für US-Ölunternehmen zu generieren. Trump begründete dies damit, dass keine Risiken eingegangen werden dürften, dass "jemand anderes Venezuela übernimmt, der nicht das Wohl der venezolanischen Bevölkerung im Sinn hat".
Die Operation umfasste Luftangriffe und Bodeneinsätze, die zu Explosionen, Hubschrauberaktivitäten und Stromausfällen in Caracas führten. Maduro und seine Frau wurden Berichten zufolge nach New York geflogen, wo sie in US-Gewahrsam genommen wurden. Trump verteidigte die Aktion als notwendig, um Venezuela von einem "illegitimen narco-kriminellen Regime" zu befreien und die regionale Stabilität zu sichern.
Reaktionen auf die Ansprache waren geteilt: Unterstützer lobten die Entschlossenheit, während Kritiker die Aktion als imperialistische Intervention und Verstoß gegen internationales Recht brandmarkten. Auf Social-Media-Plattformen wie X wurde die Rede intensiv diskutiert, mit Beiträgen, die Trumps Aussagen als "peak imperialism" oder "America First"-Politik interpretierten. Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez forderte in einer Gegenansprache Beweise für Maduros Wohlergehen und verurteilte die USA als Aggressor.
Diese Entwicklung eskaliert die Spannungen zwischen den USA und Venezuela, die sich in den Vorwochen durch US-Marineblockaden und Drohnenangriffe auf venezolanische Einrichtungen zugespitzt hatten. Die USA begründen ihre Handlungen mit dem Kampf gegen Drogenhandel und der Unterstützung einer "gerechten Übergangsregierung". Weitere Details zu den Konsequenzen für die regionale Stabilität und die Ölpreise werden in den kommenden Tagen erwartet.
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Don Maximo hat es treffend beschrieben. Trump geht es nicht um die Venezolaner, sondern um Venezuela – das macht den Unterschied. Was die Venezolaner wollen, ist ihm vollkommen egal.
Da bei Trump die wirtschaftlichen Interessen aber Vorrang haben, kann es natürlich auch sein das er Geschäfte mit Rodriguez macht, solange sie ihn freie Hand beim Thema Öl lässt. Das wäre sehr schade für Venezuela, da sich nix an dem Regime ändern würde. Ich sehe die ganze Aktion mit einem freudigen Auge für Venezuela, habe aber gleichzeitig mit Sorge um die aktuelle Weltordnung und den Frieden in Lateinamerika.
Ich persönlich finde das eine Frechheit und alles andere als in Ordnung. Woher nimmt sich dieser Mensch das Recht, einen Präsidenten aus einem anderen Land zu entführen und in sein Land zu bringen.
Klar hat Maduro auch dreck am Stecken wie es so schön heißt, aber darum geht es Donald Trump nicht. Er will die Rohstoffe kontrollieren.
Es geht auch schon weiter. Heute hat er öffentlich dem Präsidenten von Kolumbien gedroht. Bin gespannt wie es hier weitergeht.
Mal gespannt wann er Grönland sich aneignet.
Und was hört man von den anderen Ländern, nichts. Kein Mux ist zu hören. Alle kuschen vor Donald Trump. Lächerlich das Ganze.
In einem gestrigen Interview mit Anja Dargatz, der Leiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Caracas, wurde die lange Geschichte der US-amerikanischen Interventionen in Lateinamerika thematisiert, die oft durch wirtschaftliche und geopolitische Interessen motiviert waren.
Neben den bekannten Beispielen, wie dem von der CIA unterstützten Putsch in Guatemala im Jahr 1954 gegen Präsident Jacobo Árbenz und seine Landreformen, die US-amerikanische Firmen wie United Fruit betrafen, oder der Unterstützung des Militärputsches in Chile im Jahr 1973 gegen Salvador Allende zugunsten Augusto Pinochets, reihen sich weitere gravierende Eingriffe ein. Dazu zählt die Operation „Condor“ in den 1970er Jahren, eine von den USA unterstützte, koordinierte Repressionswelle rechter Militärdiktaturen in mehreren Ländern Südamerikas. Hinzu kommt der Contra-Krieg in Nicaragua in den 1980er Jahren, bei dem Rebellen gegen die sandinistische Regierung finanziert und ausgebildet wurden. Nicht zu vergessen ist auch die Invasion in Panama im Jahr 1989 zur Gefangennahme von Manuel Noriega.
Die historische Kontinuität wirft ein kritisches Licht auf Einmischungen in Venezuela. Die Lösung für die Krise muss friedlich, demokratisch und von innen heraus gefunden werden.
Jedem anderen Land wären bereits Sanktionen auferlegt oder zumindest angedroht worden.
Trump wird – zum Spott der Weltgemeinschaft und jener Werte der politischen Ethik und Demokratie, die mittlerweile ausgedient zu haben scheinen – wohl, so fürchte und vermute ich, bereits in wenigen Wochen iam WEF in Davos der rote Teppich ausgerollt und ein Podium für eine weitere seiner verabscheuungswürdigen Selbstdarstellungen geboten werden.