Binationale Ehe am Abgrund: Ein persönlicher Bericht über Trennung, Vorwürfe und die rechtliche Härte in Deutschland
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vertigo75
ThemenstarterVerified - Kolumbien-Süchtige(r)

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Binationale Ehe am Abgrund: Ein persönlicher Bericht über Trennung, Vorwürfe und die rechtliche Härte in Deutschland
Hallo,
vielen Dank für die Tipps zum Eigentumsschutz in Kolumbien. Würde ich am liebsten auch alles wahrnehmen. Jetzt werde ich vom Thema abschweifen, aber muss jetzt auch einfach mal raus....
Ich kann derzeit aber leider nicht nach Kolumbien reisen. Geht finanziell einfach nicht. Um nur mal eine Idee zu geben, in welcher Lage mich meine Frau gebracht hat: Absurde Anzeige, worauf ich der Wohnung verwiesen wurde. Ich wurde von mehreren Polizisten aus meiner eigen angemieteten Wohnung verwiesen und konnte nachts kurz vor elf mir zwei Tüten zusammenpacken und auf die Schnelle eine Unterkunft suchen. Jemandem, der im Leben noch nie mit der Polizei zu tun hatte und noch nie gegen jemanden die Hand erhoben hat.
Gleichzeitig habe ich dank der Anzeige eine gerichtliche Anordnung erhalten, dass ich die eigen angemietete Wohnung nicht mehr nutzen darf und trotzdem die Miete von über **** Euro netto bezahlen muss, wo meine Familie und Kinder nun weiter wohnen. Dazu darf ich selbst bis zur Scheidung die Wohnung nicht kündigen und habe ein Kündigungsverbot. Mir ist mit Androhung eines extrem hohen Bußgeldes und Haftstrafe die Wohnungskündigung verboten.
An Absurdheit kaum zu überbieten, aber alles zum Wohle der Kinder. Meine Kinder habe ich seit der Anzeige im Oktober dann erst mal zehn Wochen nicht sehen können. Kurz vor Weihnachten war es so weit. Das traurigste Weihnachten, das ich je im Leben hatte. Alleine. Die letzte Erinnerung, die meine Tochter vor dem ersten Wiedersehen hatte, war, dass wir gemeinsam spielten und Papa plötzlich von der Polizei mitgenommen wurde.
[...] Dank der Anzeige darf ich sie einmal pro Woche nur noch begleitet sehen. Ich warte auf das Ergebnis eines familienpsychologischen Gutachtens. Alle sagen mir, die Anzeige wird eh eingestellt, da die Story widersprüchlich ist... Bis das so ein Verfahren durch die Staatsanwaltschaft allerdings mal angefasst wird (wir gehen nun in den 6. Monat), steht erst einmal der Vorwurf im Raum – trotz Unschuldsvermutung mit allen möglichen Konsequenzen.
Ich habe mal gedacht, das ist eine Einzelmasche, aber mittlerweile gibt es Foren, wo man so etwas öfter liest. Da hat meine Frau sich wohl zuvor erkundigt, wie sie die Trennung strategisch angeht und dazu noch die teure Wohnung behalten kann. Bemühen, was Neues zu finden, muss sie ja nicht, denn ich darf ja nicht kündigen und muss weiter zahlen. Ich trage so diese Last der teuren Wohnung mit mir mit und bin Monat für Monat im Minus. Darüber hinaus Kindermindestunterhalt, eigene Wohnungsmiete und die für die Familie aufgenommenen Verbindlichkeiten.
Der reinste Albtraum. Ich habe mehr monatliche Ausgaben als Einnahmen. Wären meine eigenen Kinder nicht da, wäre die Situation eine andere. Aber wegen des Kindeswohls geht das alles nicht. Das Schlimme daran ist, dass ich immer ein engagierter Vater war und nun wie ein Straftäter behandelt werde.
Meine Frau hat jemanden gefunden, der sie samt Stiefkindern sowie eigener Tochter nach Deutschland geholt hat, und jetzt, wo die zwei Jahre in Deutschland vorbei sind, kam die Trennung – aber nicht sauber, sondern mit einem Strafverfahren. Sie fordert sogar noch mehr Geld, obwohl sie meine finanzielle Situation kennt.
Und ich als Deutscher werde in dieser Situation völlig allein gelassen. Diese Lage treibt mich gerade in den Abgrund. Also Augen auf, ojo, bei der Partnerwahl, auch wenn man das nicht verallgemeinern soll. Aber diese Situation mit den Kindern nach Deutschland zu verlagern, war rückblickend ein schwerer Fehler.
Das ist die Realität, die ich seit Oktober nun mitmache – und das alles neben einem verantwortungsvollen Job, um den ich nun auch noch Angst habe. Manche fragen, wie ich das überhaupt aushalte. Wahrscheinlich nur wegen der Kinder. Musste einfach mal raus, neben all den schönen Liebesgeschichten hier.
Überarbeitete Fassung (Startbeitrag)
vielen Dank für die Tipps zum Eigentumsschutz in Kolumbien. Würde ich am liebsten auch alles wahrnehmen. Jetzt werde ich vom Thema abschweifen, aber muss jetzt auch einfach mal raus....
Ich kann derzeit aber leider nicht nach Kolumbien reisen. Geht finanziell einfach nicht. Um nur mal eine Idee zu geben, in welcher Lage mich meine Frau gebracht hat: Absurde Anzeige, worauf ich der Wohnung verwiesen wurde. Ich wurde von mehreren Polizisten aus meiner eigen angemieteten Wohnung verwiesen und konnte nachts kurz vor elf mir zwei Tüten zusammenpacken und auf die Schnelle eine Unterkunft suchen. Jemandem, der im Leben noch nie mit der Polizei zu tun hatte und noch nie gegen jemanden die Hand erhoben hat.
Gleichzeitig habe ich dank der Anzeige eine gerichtliche Anordnung erhalten, dass ich die eigen angemietete Wohnung nicht mehr nutzen darf und trotzdem die Miete von über **** Euro netto bezahlen muss, wo meine Familie und Kinder nun weiter wohnen. Dazu darf ich selbst bis zur Scheidung die Wohnung nicht kündigen und habe ein Kündigungsverbot. Mir ist mit Androhung eines extrem hohen Bußgeldes und Haftstrafe die Wohnungskündigung verboten.
An Absurdheit kaum zu überbieten, aber alles zum Wohle der Kinder. Meine Kinder habe ich seit der Anzeige im Oktober dann erst mal zehn Wochen nicht sehen können. Kurz vor Weihnachten war es so weit. Das traurigste Weihnachten, das ich je im Leben hatte. Alleine. Die letzte Erinnerung, die meine Tochter vor dem ersten Wiedersehen hatte, war, dass wir gemeinsam spielten und Papa plötzlich von der Polizei mitgenommen wurde.
[...] Dank der Anzeige darf ich sie einmal pro Woche nur noch begleitet sehen. Ich warte auf das Ergebnis eines familienpsychologischen Gutachtens. Alle sagen mir, die Anzeige wird eh eingestellt, da die Story widersprüchlich ist... Bis das so ein Verfahren durch die Staatsanwaltschaft allerdings mal angefasst wird (wir gehen nun in den 6. Monat), steht erst einmal der Vorwurf im Raum – trotz Unschuldsvermutung mit allen möglichen Konsequenzen.
Ich habe mal gedacht, das ist eine Einzelmasche, aber mittlerweile gibt es Foren, wo man so etwas öfter liest. Da hat meine Frau sich wohl zuvor erkundigt, wie sie die Trennung strategisch angeht und dazu noch die teure Wohnung behalten kann. Bemühen, was Neues zu finden, muss sie ja nicht, denn ich darf ja nicht kündigen und muss weiter zahlen. Ich trage so diese Last der teuren Wohnung mit mir mit und bin Monat für Monat im Minus. Darüber hinaus Kindermindestunterhalt, eigene Wohnungsmiete und die für die Familie aufgenommenen Verbindlichkeiten.
Der reinste Albtraum. Ich habe mehr monatliche Ausgaben als Einnahmen. Wären meine eigenen Kinder nicht da, wäre die Situation eine andere. Aber wegen des Kindeswohls geht das alles nicht. Das Schlimme daran ist, dass ich immer ein engagierter Vater war und nun wie ein Straftäter behandelt werde.
Meine Frau hat jemanden gefunden, der sie samt Stiefkindern sowie eigener Tochter nach Deutschland geholt hat, und jetzt, wo die zwei Jahre in Deutschland vorbei sind, kam die Trennung – aber nicht sauber, sondern mit einem Strafverfahren. Sie fordert sogar noch mehr Geld, obwohl sie meine finanzielle Situation kennt.
Und ich als Deutscher werde in dieser Situation völlig allein gelassen. Diese Lage treibt mich gerade in den Abgrund. Also Augen auf, ojo, bei der Partnerwahl, auch wenn man das nicht verallgemeinern soll. Aber diese Situation mit den Kindern nach Deutschland zu verlagern, war rückblickend ein schwerer Fehler.
Das ist die Realität, die ich seit Oktober nun mitmache – und das alles neben einem verantwortungsvollen Job, um den ich nun auch noch Angst habe. Manche fragen, wie ich das überhaupt aushalte. Wahrscheinlich nur wegen der Kinder. Musste einfach mal raus, neben all den schönen Liebesgeschichten hier.
Überarbeitete Fassung (Startbeitrag)
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Max
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- Registriert: 3. Februar 2010, 11:53
Binationale Ehe am Abgrund: Ein persönlicher Bericht über Trennung, Vorwürfe und die rechtliche Härte in Deutschland
Ich habe einen Freund im Süden der macht ähnliches mit, Scheidung läuft seit ungefähr 12 Jahren, hat zumindest das Sorgerecht bekommen.
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Genuasd
- Kolumbien-Experte

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- Registriert: 27. Dezember 2015, 12:46
Binationale Ehe am Abgrund: Ein persönlicher Bericht über Trennung, Vorwürfe und die rechtliche Härte in Deutschland
Was für ein Alptraum. Wünsche dir alles Gute...
ich hoffe du hast ein stabiles soziales Umfeld (Freunde, Geschwister,etc..), die dich unterstützen können.
nicht nur Augen auf bei der Partnerwahl, sondern das Kinder kriegen sollte gut überlegt sein.
Kinder machen die Sache erst kompliziert.
Noch komplizierter, wenn ein Partner Kinder in die Beziehung einbringt.
Einer meiner besten Freunde hat sich sterilisieren lassen, nachdem sein Bruder durch die Hölle ging (2 Kinder, Haus gebaut und sein Herzblatt hat ihn vor die Tür gesetzt).
Auch wenn die Vorwürfe absurd sind oder was auch immer – so gibt es ein Gefälle in Richtung der Frau, weil die Realität leider ist, dass viele Frauen extrem abhängig und vor allem verängstigt sind und es eine hohe Dunkelziffer bei häuslicher Gewalt gibt. Um das auszugleichen, gibt es in solchen Fällen einen stärkeren Opferschutz.
Dann gibt es Frauen, die diese Rechtslage komplett ausnutzen, was in deinem Fall wohl so scheint.
Du bist hoffentlich direkt zu einem Anwalt gegangen und hast zunächst keine Aussage gemacht, außer es abzustreiten.
ich hoffe du hast ein stabiles soziales Umfeld (Freunde, Geschwister,etc..), die dich unterstützen können.
nicht nur Augen auf bei der Partnerwahl, sondern das Kinder kriegen sollte gut überlegt sein.
Kinder machen die Sache erst kompliziert.
Noch komplizierter, wenn ein Partner Kinder in die Beziehung einbringt.
Einer meiner besten Freunde hat sich sterilisieren lassen, nachdem sein Bruder durch die Hölle ging (2 Kinder, Haus gebaut und sein Herzblatt hat ihn vor die Tür gesetzt).
Auch wenn die Vorwürfe absurd sind oder was auch immer – so gibt es ein Gefälle in Richtung der Frau, weil die Realität leider ist, dass viele Frauen extrem abhängig und vor allem verängstigt sind und es eine hohe Dunkelziffer bei häuslicher Gewalt gibt. Um das auszugleichen, gibt es in solchen Fällen einen stärkeren Opferschutz.
Dann gibt es Frauen, die diese Rechtslage komplett ausnutzen, was in deinem Fall wohl so scheint.
Du bist hoffentlich direkt zu einem Anwalt gegangen und hast zunächst keine Aussage gemacht, außer es abzustreiten.
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Nico
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- Registriert: 21. Juli 2014, 20:43
Binationale Ehe am Abgrund: Ein persönlicher Bericht über Trennung, Vorwürfe und die rechtliche Härte in Deutschland
Hallo @vertigo75
Ich habe deine Zeilen gelesen und was dir da gerade widerfährt, ist schlichtweg grausam. Ich hoffe für dich von ganzem Herzen, dass du aus dieser extremen Situation unbeschadet und mit erhobenem Haupt herauskommst.
Ein paar Gedanken dazu, wie du jetzt wieder Boden unter die Füße bekommen kannst.
Spare jetzt nicht am falschen Ende. Nimm dir den absolut besten Anwalt für Familien- und Strafrecht, den du finden kannst, ungeachtet der Kosten. Ein wirklich guter Jurist wird in der Lage sein, diese widersprüchlichen Vorwürfe Stück für Stück zu entkräften und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Ein wichtiger Hinweis für deine Verteidigung wäre auch, einmal über den Anwalt Erkundigungen zu den Vätern ihrer anderen Kinder einzuholen. Falls sich dort ein Muster zeigt, könnte das für deine Glaubwürdigkeit in Deutschland entscheidend sein.
Was du jetzt aber am dringendsten brauchst, ist eine Aufgabe und eine räumliche Veränderung, um aus dem ewigen Grübeln rauszukommen. Wenn keine unmittelbaren Gerichtstermine anstehen, mach es dir zur Mission, deine Wohnung in Kolumbien zu retten. Fliege hin, schaff Fakten und sorge dafür, dass du dort nicht auch noch enteignet wirst. Es wäre ein zweiter Alptraum, wenn du diesen Vermögenswert auch noch verlierst. Sei dir bewusst, auch in Kolumbien wird das Kindeswohl extrem ernst genommen. Präsenz vor Ort ist da dein bester Schutz.
Ich wünsche dir für diesen schweren Weg viel Kraft und die nötige Standhaftigkeit. Lass dich nicht unterkriegen.
Ich habe deine Zeilen gelesen und was dir da gerade widerfährt, ist schlichtweg grausam. Ich hoffe für dich von ganzem Herzen, dass du aus dieser extremen Situation unbeschadet und mit erhobenem Haupt herauskommst.
Ein paar Gedanken dazu, wie du jetzt wieder Boden unter die Füße bekommen kannst.
Spare jetzt nicht am falschen Ende. Nimm dir den absolut besten Anwalt für Familien- und Strafrecht, den du finden kannst, ungeachtet der Kosten. Ein wirklich guter Jurist wird in der Lage sein, diese widersprüchlichen Vorwürfe Stück für Stück zu entkräften und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Ein wichtiger Hinweis für deine Verteidigung wäre auch, einmal über den Anwalt Erkundigungen zu den Vätern ihrer anderen Kinder einzuholen. Falls sich dort ein Muster zeigt, könnte das für deine Glaubwürdigkeit in Deutschland entscheidend sein.
Was du jetzt aber am dringendsten brauchst, ist eine Aufgabe und eine räumliche Veränderung, um aus dem ewigen Grübeln rauszukommen. Wenn keine unmittelbaren Gerichtstermine anstehen, mach es dir zur Mission, deine Wohnung in Kolumbien zu retten. Fliege hin, schaff Fakten und sorge dafür, dass du dort nicht auch noch enteignet wirst. Es wäre ein zweiter Alptraum, wenn du diesen Vermögenswert auch noch verlierst. Sei dir bewusst, auch in Kolumbien wird das Kindeswohl extrem ernst genommen. Präsenz vor Ort ist da dein bester Schutz.
Ich wünsche dir für diesen schweren Weg viel Kraft und die nötige Standhaftigkeit. Lass dich nicht unterkriegen.
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vertigo75
ThemenstarterVerified - Kolumbien-Süchtige(r)

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Binationale Ehe am Abgrund: Ein persönlicher Bericht über Trennung, Vorwürfe und die rechtliche Härte in Deutschland
Hallo Genuasd,
leider habe ich kein stabiles soziales Umfeld (keine Eltern mehr, keine Geschwister) und diese Familie war eigentlich meine Familie, deshalb habe ich wahrscheinlich emotional und auch finanziell so viel hier investiert. Meine Frau hat letztendlich wohl auch diesen Fakt ausgenutzt. Das Problem mit der Unterstützungssuche ist, dass ich mich mit so was kaum jemandem anvertrauen kann. Mit solchen Vorwürfen wirst du doch gleich abgestempelt.
Ich habe ehrlich gesagt auch nicht mehr geglaubt, Kinder zu bekommen, und dann ist es doch passiert. Mittlerweile denke ich, das war dann auch der Plan, um dann doch nach Deutschland zu kommen.
Mit den Stiefkindern ist es eigentlich immer gut gelaufen, als wir in Kolumbien waren. Die Zeit, die ich dann in Kolumbien war, wurde von mir ja immer alles bezahlt. Wir haben jedes Weihnachten Urlaub gemacht und ansonsten war ich ja der Geldgeber. Das war dann wohl auch, weshalb man mich in Kolumbien respektiert hat bzw. ich hingenommen wurde.
Als ich nach dem Umzug dann in Deutschland finanziell nicht mehr so konnte (die Wohnung für .* Euro war eine Last, die man dann aber auch erst mal mitschleppen musste, denn ohne diesen Wohnplatz hätten wir keine Visa für die Stiefkinder bekommen), hat sich das Bild dann da aber auch komplett gedreht. Ich wurde kaum respektiert, musste mir vom Teenager dann anhören, dass ich mich geändert habe, was aber nicht der Fall war. Sie konnten halt nicht mehr alles machen, was sie wollten, obwohl das einzige Verbot dahingehend war, dass nachts um ** Uhr dann auch Ruhe angesagt war. Es gab ja nur Games.
Er hat mich sogar einmal massiv beschimpft, als ich gesagt habe, dass er die Flucherei bei den Videogames lassen soll... Eine Tat, bei der jeder ihn wohl rausgeschmissen hätte. Es gab verbale Entgleisungen, die er auch meiner Frau gegenüber geäußert hat. Dieser Teenager hat sogar mal seine Geschwister körperlich angegriffen. Als ich mit Konsequenzen gedroht habe, hieß es dann hier auch wieder, wenn du zur Polizei damit gehst, dann zeig ich dich wegen psychischer Gewalt an. Was sie letztendlich ja mit derselben Anzeige dann bei mir gemacht hat.
Dass ich von den Stiefkindern nicht respektiert wurde, das ist allerdings auch der Ehefrau anzulasten. [...] Oft hieß es auch mal, sie würde zuallererst immer zum eigenen Blut halten, eher als zum Ehemann. Ich finde grundsätzlich ja auch gut, dass bei häuslicher Gewalt eingegriffen wird, aber trotzdem bin ich entsetzt, was passieren kann, wenn jemand einfach so etwas behauptet. Das Aberwitzige ist ja, dass sie es doch niemals toleriert hätte, dass ich hier jemanden anschreien würde.
Wie gesagt bin ich im Leben noch nie selbst gewalttätig geworden. Meine Frau aber schon. Regelmäßig hat sie den Großen in Kolumbien mit dem Gürtel verdroschen [...] und an meinen eigenen Kindern habe ich es nie erlebt und hätte ich dann auch nie zugelassen. [...] Sowas habe ich auch mal dem Jugendamt gesteckt, wollte man auch prüfen, aber nie ist was passiert.
Der Teenager hat oft genug auch gesagt, dass an seiner emotionalen schlechten Situation die Mutter schuld ist, aber davon kann man in der Anzeige natürlich nichts lesen. Da bin ich dann auch mal so eben für alles schuld. Er hat Problemkinder in der Schule kennengelernt, die in einem betreuten Wohnen untergekommen sind. Da hat er sich dann beklagt, dass wir ihm zu streng wären und er gerne alleine wohnen möchte. Er hilft zu Hause überhaupt nicht und macht außer Spielen nichts. Das, was ihn dann als zu streng geärgert hat, war, dass wir dann irgendwann den Router um ** Uhr abgestellt haben.
Und hier behaupte ich, dass das dann der Anfang vom Ende war. Denn vom Jugendamt bekam meine Frau dann eine ********** als Familienhilfe zur Verfügung gestellt. Nicht mal einen Monat danach kam die Anzeige. Diese Hilfe hat meine Frau dann auch zu einem Verein geschleppt, hat sie zur Polizei begleitet und dann alles gegen mich unterstützt. Es ist sogar so weit gegangen, dass sie ohne Rücksprache mit der Anwältin ein Schreiben aufgesetzt hat und damit mit meiner Frau zum Amtsgericht gelaufen ist, mit Forderungen zum alleinigen Sorgerecht für alle Kinder. Wurde vom Familiengericht direkt abgelehnt, weil absolut sinnfrei.
Ich finde es absurd, dass ich eine Wohnung nicht kündigen kann, die ich mir überhaupt nicht mehr leisten kann. Aber die Richterin sagt nein... wegen der Kinder. Dann muss man sich halt mal von den über *** qm trennen, aber es kann ja nicht sein, dass ein Elternteil wirtschaftlich ruiniert wird. Meine Frau hat seit *********** Zeit, eine Wohnung zu finden. Es gab von ihr den Vorschlag, dass das *********** die Miete von über **** Euro übernehmen würde, aber der Vermieter möchte das nicht.
Thema Anwälte:
Ich bin natürlich zu einem Strafverteidiger gegangen. Auf die Akte warten wir nach * Monaten immer noch. Mittlerweile ist die von mir gezahlte Summe auch 5-stellig. Ich zahle, und meine Frau bekommt stattdessen samt Prozesskostenhilfe ja alles bezahlt. Sie stellt Anträge, ob die Sinn machen oder nicht, man muss zum Gericht und ich muss zahlen. Wenn dieses Strafverfahren endlich eingestellt ist, dann werde ich hierzu auch eine Verleumdungsklage stellen. Aber solange das läuft, sind mir in vielem die Hände gebunden.
Wenn dieses Strafverfahren endlich eingestellt ist, dann werde ich hierzu auch eine Verleumdungsklage stellen. Weil wäre ja noch schöner wenn man ohne jegliche Grundlage solche Vorwürfe in die Welt setzen kann. Meine Frau ist sich überhaupt nicht bewusst, was sie mit so einer Anzeige bewirken kann...
Aber solange das läuft, sind mir in vielem die Hände gebunden und das strahlt auf alle möglichen Bereich (Umgang, Finanzen, berufliche Bedrohung) aus...
Hallo @nico,
vielen Dank für die netten Worte. Ich habe mir einen sehr guten Strafanwalt genommen, 95% Einstellquote. Obwohl die Vorwürfe ohne jegliche Grundlage sind, darf man bei so etwas nicht an den Kosten sparen. Die bisherige Familienanwältin war teuer, aber leider kein Erfolg. Gegen die Wohnungswegweisung hätte wohl kein Anwalt was machen können, und beim Umgang war wegen des Vorwurfs nur begleiteter Umgang möglich. Die Anwaltskosten sind mittlerweile 5-stellig.
Ich komme derzeit hier nicht weg und bin finanziell an meinen Grenzen. Die Administration vor Ort hat zugestimmt, dass ich die Schlösser tauschen kann, und das werde ich nun auch machen lassen.
Ich habe auch mal Kontakt zu einem anderen Vater aufgenommen (**********). Er wollte sich zwar nicht detailliert über seine Ex-Frau äußern, aber er hat fast überhaupt keinen Kontakt mehr zu seinem Sohn. Dies liegt wohl auch daran, dass die Mutter den Kontakt nicht unbedingt fördert und behauptet, der Sohn wolle keinen Kontakt.
Ich habe ihn mit einem Punkt konfrontiert, den meine Frau über ihn behauptet hatte – ein sehr krasser Vorwurf bezüglich privater Fotos. Er meinte, das sei völlig gelogen. Das ist für mich schon sehr auffällig, da sie mir gegenüber nun einen fast identischen Vorwurf erhebt, nur eben auf mich bezogen. Es scheint ein ähnliches Muster zu sein wie bei ihrem Ex. Danach habe ich ihn nicht wieder kontaktiert, weil ich einem Fremden nicht zu viel über mein laufendes Verfahren erzählen wollte.
Überarbeitete Fassung (mit ***)
leider habe ich kein stabiles soziales Umfeld (keine Eltern mehr, keine Geschwister) und diese Familie war eigentlich meine Familie, deshalb habe ich wahrscheinlich emotional und auch finanziell so viel hier investiert. Meine Frau hat letztendlich wohl auch diesen Fakt ausgenutzt. Das Problem mit der Unterstützungssuche ist, dass ich mich mit so was kaum jemandem anvertrauen kann. Mit solchen Vorwürfen wirst du doch gleich abgestempelt.
Ich habe ehrlich gesagt auch nicht mehr geglaubt, Kinder zu bekommen, und dann ist es doch passiert. Mittlerweile denke ich, das war dann auch der Plan, um dann doch nach Deutschland zu kommen.
Mit den Stiefkindern ist es eigentlich immer gut gelaufen, als wir in Kolumbien waren. Die Zeit, die ich dann in Kolumbien war, wurde von mir ja immer alles bezahlt. Wir haben jedes Weihnachten Urlaub gemacht und ansonsten war ich ja der Geldgeber. Das war dann wohl auch, weshalb man mich in Kolumbien respektiert hat bzw. ich hingenommen wurde.
Als ich nach dem Umzug dann in Deutschland finanziell nicht mehr so konnte (die Wohnung für .* Euro war eine Last, die man dann aber auch erst mal mitschleppen musste, denn ohne diesen Wohnplatz hätten wir keine Visa für die Stiefkinder bekommen), hat sich das Bild dann da aber auch komplett gedreht. Ich wurde kaum respektiert, musste mir vom Teenager dann anhören, dass ich mich geändert habe, was aber nicht der Fall war. Sie konnten halt nicht mehr alles machen, was sie wollten, obwohl das einzige Verbot dahingehend war, dass nachts um ** Uhr dann auch Ruhe angesagt war. Es gab ja nur Games.
Er hat mich sogar einmal massiv beschimpft, als ich gesagt habe, dass er die Flucherei bei den Videogames lassen soll... Eine Tat, bei der jeder ihn wohl rausgeschmissen hätte. Es gab verbale Entgleisungen, die er auch meiner Frau gegenüber geäußert hat. Dieser Teenager hat sogar mal seine Geschwister körperlich angegriffen. Als ich mit Konsequenzen gedroht habe, hieß es dann hier auch wieder, wenn du zur Polizei damit gehst, dann zeig ich dich wegen psychischer Gewalt an. Was sie letztendlich ja mit derselben Anzeige dann bei mir gemacht hat.
Dass ich von den Stiefkindern nicht respektiert wurde, das ist allerdings auch der Ehefrau anzulasten. [...] Oft hieß es auch mal, sie würde zuallererst immer zum eigenen Blut halten, eher als zum Ehemann. Ich finde grundsätzlich ja auch gut, dass bei häuslicher Gewalt eingegriffen wird, aber trotzdem bin ich entsetzt, was passieren kann, wenn jemand einfach so etwas behauptet. Das Aberwitzige ist ja, dass sie es doch niemals toleriert hätte, dass ich hier jemanden anschreien würde.
Wie gesagt bin ich im Leben noch nie selbst gewalttätig geworden. Meine Frau aber schon. Regelmäßig hat sie den Großen in Kolumbien mit dem Gürtel verdroschen [...] und an meinen eigenen Kindern habe ich es nie erlebt und hätte ich dann auch nie zugelassen. [...] Sowas habe ich auch mal dem Jugendamt gesteckt, wollte man auch prüfen, aber nie ist was passiert.
Der Teenager hat oft genug auch gesagt, dass an seiner emotionalen schlechten Situation die Mutter schuld ist, aber davon kann man in der Anzeige natürlich nichts lesen. Da bin ich dann auch mal so eben für alles schuld. Er hat Problemkinder in der Schule kennengelernt, die in einem betreuten Wohnen untergekommen sind. Da hat er sich dann beklagt, dass wir ihm zu streng wären und er gerne alleine wohnen möchte. Er hilft zu Hause überhaupt nicht und macht außer Spielen nichts. Das, was ihn dann als zu streng geärgert hat, war, dass wir dann irgendwann den Router um ** Uhr abgestellt haben.
Und hier behaupte ich, dass das dann der Anfang vom Ende war. Denn vom Jugendamt bekam meine Frau dann eine ********** als Familienhilfe zur Verfügung gestellt. Nicht mal einen Monat danach kam die Anzeige. Diese Hilfe hat meine Frau dann auch zu einem Verein geschleppt, hat sie zur Polizei begleitet und dann alles gegen mich unterstützt. Es ist sogar so weit gegangen, dass sie ohne Rücksprache mit der Anwältin ein Schreiben aufgesetzt hat und damit mit meiner Frau zum Amtsgericht gelaufen ist, mit Forderungen zum alleinigen Sorgerecht für alle Kinder. Wurde vom Familiengericht direkt abgelehnt, weil absolut sinnfrei.
Ich finde es absurd, dass ich eine Wohnung nicht kündigen kann, die ich mir überhaupt nicht mehr leisten kann. Aber die Richterin sagt nein... wegen der Kinder. Dann muss man sich halt mal von den über *** qm trennen, aber es kann ja nicht sein, dass ein Elternteil wirtschaftlich ruiniert wird. Meine Frau hat seit *********** Zeit, eine Wohnung zu finden. Es gab von ihr den Vorschlag, dass das *********** die Miete von über **** Euro übernehmen würde, aber der Vermieter möchte das nicht.
Thema Anwälte:
Ich bin natürlich zu einem Strafverteidiger gegangen. Auf die Akte warten wir nach * Monaten immer noch. Mittlerweile ist die von mir gezahlte Summe auch 5-stellig. Ich zahle, und meine Frau bekommt stattdessen samt Prozesskostenhilfe ja alles bezahlt. Sie stellt Anträge, ob die Sinn machen oder nicht, man muss zum Gericht und ich muss zahlen. Wenn dieses Strafverfahren endlich eingestellt ist, dann werde ich hierzu auch eine Verleumdungsklage stellen. Aber solange das läuft, sind mir in vielem die Hände gebunden.
Wenn dieses Strafverfahren endlich eingestellt ist, dann werde ich hierzu auch eine Verleumdungsklage stellen. Weil wäre ja noch schöner wenn man ohne jegliche Grundlage solche Vorwürfe in die Welt setzen kann. Meine Frau ist sich überhaupt nicht bewusst, was sie mit so einer Anzeige bewirken kann...
Aber solange das läuft, sind mir in vielem die Hände gebunden und das strahlt auf alle möglichen Bereich (Umgang, Finanzen, berufliche Bedrohung) aus...
Hallo @nico,
vielen Dank für die netten Worte. Ich habe mir einen sehr guten Strafanwalt genommen, 95% Einstellquote. Obwohl die Vorwürfe ohne jegliche Grundlage sind, darf man bei so etwas nicht an den Kosten sparen. Die bisherige Familienanwältin war teuer, aber leider kein Erfolg. Gegen die Wohnungswegweisung hätte wohl kein Anwalt was machen können, und beim Umgang war wegen des Vorwurfs nur begleiteter Umgang möglich. Die Anwaltskosten sind mittlerweile 5-stellig.
Ich komme derzeit hier nicht weg und bin finanziell an meinen Grenzen. Die Administration vor Ort hat zugestimmt, dass ich die Schlösser tauschen kann, und das werde ich nun auch machen lassen.
Ich habe auch mal Kontakt zu einem anderen Vater aufgenommen (**********). Er wollte sich zwar nicht detailliert über seine Ex-Frau äußern, aber er hat fast überhaupt keinen Kontakt mehr zu seinem Sohn. Dies liegt wohl auch daran, dass die Mutter den Kontakt nicht unbedingt fördert und behauptet, der Sohn wolle keinen Kontakt.
Ich habe ihn mit einem Punkt konfrontiert, den meine Frau über ihn behauptet hatte – ein sehr krasser Vorwurf bezüglich privater Fotos. Er meinte, das sei völlig gelogen. Das ist für mich schon sehr auffällig, da sie mir gegenüber nun einen fast identischen Vorwurf erhebt, nur eben auf mich bezogen. Es scheint ein ähnliches Muster zu sein wie bei ihrem Ex. Danach habe ich ihn nicht wieder kontaktiert, weil ich einem Fremden nicht zu viel über mein laufendes Verfahren erzählen wollte.
Überarbeitete Fassung (mit ***)
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Genuasd
- Kolumbien-Experte

- Beiträge: 1182
- Registriert: 27. Dezember 2015, 12:46
Binationale Ehe am Abgrund: Ein persönlicher Bericht über Trennung, Vorwürfe und die rechtliche Härte in Deutschland
ich habe mir gerade mal deine Beiträge aus 2023 dazu durchgelesen.
Unglaublich was du alles neben Geld in diese Familie investiert hast.
Man lernt einen Menschen leider erst bei der Trennung wirklich kennen.
Für mich ist es aus Erfahrung eine Red Flag, wenn jemand über seinen Ex-Partner ausschließlich schlecht spricht, aber sich selbst komplett rausnimmt.
irgendwie muss eine Lösung für diese finanzielle Belastung her.
Dass der Vermieter sich so querstellt, verstehe ich nicht ganz.
Gibt es da keine Ansatzpunkte? Der muss doch auch verstehen, dass du den Zirkus nicht ewig bezahlen kannst.
Dann wäre es für ihn doch auch besser, wenn das jetzt schon über ein Amt läuft - mal ganz unabhängig, ob der Mensch Verständnis für Dich hat.
Weiterhin alles Gute. Ich denke es hilft dir, das hier mal rauszulassen.
Unglaublich was du alles neben Geld in diese Familie investiert hast.
Man lernt einen Menschen leider erst bei der Trennung wirklich kennen.
Für mich ist es aus Erfahrung eine Red Flag, wenn jemand über seinen Ex-Partner ausschließlich schlecht spricht, aber sich selbst komplett rausnimmt.
irgendwie muss eine Lösung für diese finanzielle Belastung her.
Dass der Vermieter sich so querstellt, verstehe ich nicht ganz.
Gibt es da keine Ansatzpunkte? Der muss doch auch verstehen, dass du den Zirkus nicht ewig bezahlen kannst.
Dann wäre es für ihn doch auch besser, wenn das jetzt schon über ein Amt läuft - mal ganz unabhängig, ob der Mensch Verständnis für Dich hat.
Weiterhin alles Gute. Ich denke es hilft dir, das hier mal rauszulassen.
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vertigo75
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- Registriert: 21. Juni 2014, 00:12
Binationale Ehe am Abgrund: Ein persönlicher Bericht über Trennung, Vorwürfe und die rechtliche Härte in Deutschland
Ja, musste mal Dampf ablassen, was man sonst halt nicht kann.
Das ist es ja, was so weh tut. So viel in diese Familie investiert zu haben und so behandelt zu werden.
Es war so schwer, die Familie nach hier zu holen, und kaum hier, wird man so schäbig behandelt. Tja, jetzt lerne ich diesen Menschen so richtig kennen. Man kann sich ja auch sauber trennen, aber nicht auf diese schäbige Art und Weise. Statt Dankbarkeit, hier zu sein, wird mir so gedankt.
Ich war bei einer Erstberatung einer Psychotherapeutin und die meinte zu mir, diese Frau will sie in den Suizid treiben. Ja, dann Prost Mahlzeit....
Ich habe ein Kündigungsverbot, bis dass die Scheidung durchgeht, und erst im ************ läuft das Trennungsjahr. Also habe ich noch die Hälfte vor mir. Solange darf ich nicht kündigen und dagegen kann ich nichts ausrichten. Hatte 3 verschiedene Anwälte hier drüber schauen lassen. Alle kommen zum selben Ergebnis.
Ich verstehe auch nicht die Argumentation des Vermieters. Ist eine Immobiliengesellschaft, die über zig Komplexe etc. verfügt. Ich habe ihm transparent dargelegt, dass ich die Wohnung nicht mehr bezahlen kann und die Zahlungen ** zum *********** einstellen werde. Meine Hoffnung war auch, dass er hier selbst kündigt, wenn er den Eindruck hat, dass ich nicht mehr bezahlen kann. Aber ordentliche Kündigung als Vermieter ist wohl nicht so einfach möglich, und wenn er nicht kündigen darf und ich auch nicht, dann hast du ein Problem.
Das habe ich so auch an das Familiengericht mitgeteilt, dass ich kündigen werde, die mir danach diese drakonischen Strafen in den Beschluss reingeschrieben haben.
Ich habe dem Vermieter, nachdem die Ehefrau mir die Info zur möglichen Kostenübernahme durch das *********** mitgeteilt hat, als Möglichkeit dargelegt, dass meine Frau hier übernimmt und vom *********** die Kosten übernommen werden. Aber er ist hier strikt dagegen. Seine letzte Antwort hierzu:
leider können wir einem Vertragspartnerwechsel zu Gunsten einer Dritten Partei lediglich zustimmen, wenn diese über ein Netto-Einkommen aus beruflicher oder selbstständiger Tätigkeit in Höhe von .,** € aufweist. Sollten die monatlichen Einkünfte unterhalb des genannten Betrages liegen, läge eine nicht zumutbare Belastung für den potenziellen neuen Vertragspartner vor.*
Über diese Summe verfüge ich selbst schon nicht mehr. Steuerklassenwechsel zu Jahresbeginn wegen Trennung und das Kindergeld (auch wenn meine Frau das immer eingesackt hat) rausgerechnet, käme ich auch längst nicht mehr auf die Summe.
Ich denke auch, es gibt wohl keinen solventeren Zahler als der Staat, aber er ist hier strikt dagegen.
Natürlich wäre das für mich besser, denn meine Frau würde nie im Leben so viel Unterhalt bekommen, wie ich als Miete zahle, und eigentlich steht jedem mindestens ein Selbstbehalt normalerweise zu (wohl um die **** Euro), weil warum sollte man sonst auch noch arbeiten, aber dieses Kündigungsverbot hebt alles auf...
Überarbeitete Fassung (mit ***)
Das ist es ja, was so weh tut. So viel in diese Familie investiert zu haben und so behandelt zu werden.
Es war so schwer, die Familie nach hier zu holen, und kaum hier, wird man so schäbig behandelt. Tja, jetzt lerne ich diesen Menschen so richtig kennen. Man kann sich ja auch sauber trennen, aber nicht auf diese schäbige Art und Weise. Statt Dankbarkeit, hier zu sein, wird mir so gedankt.
Ich war bei einer Erstberatung einer Psychotherapeutin und die meinte zu mir, diese Frau will sie in den Suizid treiben. Ja, dann Prost Mahlzeit....
Ich habe ein Kündigungsverbot, bis dass die Scheidung durchgeht, und erst im ************ läuft das Trennungsjahr. Also habe ich noch die Hälfte vor mir. Solange darf ich nicht kündigen und dagegen kann ich nichts ausrichten. Hatte 3 verschiedene Anwälte hier drüber schauen lassen. Alle kommen zum selben Ergebnis.
Ich verstehe auch nicht die Argumentation des Vermieters. Ist eine Immobiliengesellschaft, die über zig Komplexe etc. verfügt. Ich habe ihm transparent dargelegt, dass ich die Wohnung nicht mehr bezahlen kann und die Zahlungen ** zum *********** einstellen werde. Meine Hoffnung war auch, dass er hier selbst kündigt, wenn er den Eindruck hat, dass ich nicht mehr bezahlen kann. Aber ordentliche Kündigung als Vermieter ist wohl nicht so einfach möglich, und wenn er nicht kündigen darf und ich auch nicht, dann hast du ein Problem.
Das habe ich so auch an das Familiengericht mitgeteilt, dass ich kündigen werde, die mir danach diese drakonischen Strafen in den Beschluss reingeschrieben haben.
Ich habe dem Vermieter, nachdem die Ehefrau mir die Info zur möglichen Kostenübernahme durch das *********** mitgeteilt hat, als Möglichkeit dargelegt, dass meine Frau hier übernimmt und vom *********** die Kosten übernommen werden. Aber er ist hier strikt dagegen. Seine letzte Antwort hierzu:
leider können wir einem Vertragspartnerwechsel zu Gunsten einer Dritten Partei lediglich zustimmen, wenn diese über ein Netto-Einkommen aus beruflicher oder selbstständiger Tätigkeit in Höhe von .,** € aufweist. Sollten die monatlichen Einkünfte unterhalb des genannten Betrages liegen, läge eine nicht zumutbare Belastung für den potenziellen neuen Vertragspartner vor.*
Über diese Summe verfüge ich selbst schon nicht mehr. Steuerklassenwechsel zu Jahresbeginn wegen Trennung und das Kindergeld (auch wenn meine Frau das immer eingesackt hat) rausgerechnet, käme ich auch längst nicht mehr auf die Summe.
Ich denke auch, es gibt wohl keinen solventeren Zahler als der Staat, aber er ist hier strikt dagegen.
Natürlich wäre das für mich besser, denn meine Frau würde nie im Leben so viel Unterhalt bekommen, wie ich als Miete zahle, und eigentlich steht jedem mindestens ein Selbstbehalt normalerweise zu (wohl um die **** Euro), weil warum sollte man sonst auch noch arbeiten, aber dieses Kündigungsverbot hebt alles auf...
Überarbeitete Fassung (mit ***)
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Eisbaer
- Moderator(in)

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- Registriert: 10. Juli 2009, 05:34
Binationale Ehe am Abgrund: Ein persönlicher Bericht über Trennung, Vorwürfe und die rechtliche Härte in Deutschland
Ein Wort der Moderation:
Ich verfolge diesen Thread aufmerksam. Einerseits freue ich mich über die Offenheit – es gehört viel Mut dazu, nicht nur die Erfolgsgeschichten, sondern auch die schmerzhaften Schattenseiten binationaler Beziehungen so ungeschminkt zu teilen. Dieser Bericht kann für viele andere eine wertvolle Warnung und Hilfe sein.
Auf der anderen Seite sehe ich als Moderator jedoch eine Gefahr: Hier werden sehr viele persönliche und sensible Details preisgegeben. In einer laufenden juristischen Auseinandersetzung kann jedes Wort, jede Zahl und jedes Detail im Internet gegen einen verwendet werden.
Da mir das Wohl unserer Mitglieder wichtiger ist als die Klicks im Forum, biete ich dir an: Wenn du möchtest, kann ich im Nachhinein bestimmte Passagen (Summen, Firmennamen, Termine) in deinen Beiträgen ‚schwärzen‘ bzw. durch Sternchen ersetzen. So bleibt der Kern deiner wichtigen Botschaft erhalten, aber deine Privatsphäre wird besser geschützt.
Sag mir einfach Bescheid, ob du das möchtest. Ansonsten kann das Thema gerne so weiterlaufen – aber denkt bitte alle daran: Das Netz vergisst nicht.
Eisbaer
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vertigo75
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