In Medellín kam es bei der Copa-Libertadores-Begegnung zwischen Independiente Medellín und dem brasilianischen Klub Flamengo zu dramatischen Szenen, die schließlich zum vorzeitigen Abbruch der Partie führten. Was als wichtiges internationales Heimspiel geplant war, schlug in eine offene Revolte der heimischen Anhänger gegen die eigene Vereinsführung und die Mannschaft um.
Wie das Portal Infobae berichtet, wurde die Stimmung im Stadion zunehmend feindselig, als die Fans des „Poderoso“ ihren Unmut lautstark mit dem Sprechchor „Que se vayan todos, que no quede ni uno solo“ (Alle sollen gehen, kein einziger soll bleiben) kundtaten. Die Situation eskalierte derart, dass die Sicherheit der Spieler und der Offiziellen nicht mehr gewährleistet werden konnte. Schiedsrichter und Sicherheitskräfte sahen sich gezwungen, das Spiel abzubrechen, um Schlimmeres zu verhindern.
Für den Verein aus Medellín hat dieser Vorfall nicht nur sportliche Konsequenzen, sondern dürfte auch ein langes Nachspiel vor den Disziplinarkommissionen der CONMEBOL haben. Es zeigt sich einmal mehr, wie tief der Graben zwischen der aktiven Fanszene und der sportlichen Leitung momentan ist – ein trauriger Abend für den Fußball in der Stadt.
Spielabbruch im Atanasio Girardot: Wenn der Frust der Fans den Fußball besiegt
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Spielabbruch im Atanasio Girardot: Wenn der Frust der Fans den Fußball besiegt
Informiert, bevor´s passiert !


