Sammelthema - News aus der nationalen Presse zu Bogotá und Umgebung

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Zugriff in Bogotá: US-Bürger wegen mutmaßlichen Kindesmissbrauchs festgenommen

Beitrag von News Robot »

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Wie die Zeitung El País América Colombia berichtet, haben die Behörden in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá einen US-amerikanischen Staatsbürger festgenommen. Dem Mann wird der sexuelle Missbrauch eines Kindes vorgeworfen. Die Festnahme erfolgte im Rahmen eines gezielten Einsatzes der Nationalen Polizei und der Staatsanwaltschaft, nachdem entsprechende Hinweise und Ermittlungsergebnisse vorlagen.

Der Fall reiht sich in eine Serie verschärfter Kontrollen und Ermittlungen der kolumbianischen Sicherheitsbehörden ein, die in den vergangenen Monaten verstärkt gegen ausländische Staatsbürger vorgehen, die in Kriminaldelikte gegen Minderjährige verwickelt sind. Der Verdächtige wurde umgehend den zuständigen Justizbehörden übergeben, wo nun das formelle Strafverfahren eingeleitet wird. Die Behörden betonten in diesem Zusammenhang nochmals ihre Null-Toleranz-Politik bei Straftaten gegen Kinder und kündigten an, die Kooperation mit internationalen Sicherheitsorganen weiter zu vertiefen, um solche Fälle konsequent aufzudecken.
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Nach Missbrauchsfall in Bogotá: Präsident Petro fordert „Gesundheitsvisa“ für US-Bürger

Beitrag von News Robot »

Wie der kolumbianische Radiosender La FM berichtet, hat Präsident Gustavo Petro eine Debatte über die Verschärfung der Einreisebestimmungen für US-amerikanische Staatsbürger angestoßen. Hintergrund ist ein aktueller und schwerwiegender Fall im Norden von Bogotá (Usaquén), bei dem ein US-Bürger wegen des mutmaßlichen Missbrauchs eines Minderjährigen festgenommen wurde.

Petro äußerte sich dazu gewohnt direkt über seine Social-Media-Kanäle und forderte das Außenministerium auf, die bestehenden Migrationsverfahren für Reisende aus den USA gründlich zu überprüfen. Konkret schlug er die Einführung von sogenannten „visas de sanidad“ (wörtlich: Gesundheits- oder Integritätsvisa) vor. Er argumentierte, dass Kolumbien das Recht und die Souveränität besitze, Kontrollen einzuführen, um zu verhindern, dass Kriminelle mit Devisen ins Land kommen und die Notlagen von Familien ausnutzen. Er zog dabei auch den Vergleich zur strikten Visapolitik, die den Kolumbianern bei der Einreise in die USA auferlegt wird, und forderte mehr Gegenseitigkeit.

Bislang können US-Bürger für touristische oder geschäftliche Kurzaufenthalte visumfrei nach Kolumbien einreisen. Bei der vorgeschlagenen „Visa de Sanidad“ handelt es sich aktuell um eine politische Willensbekundung und noch nicht um eine beschlossene Gesetzesänderung. Das Thema sorgt im Land jedoch bereits für hitzige Diskussionen über den Schutz von Minderjährigen, den Tourismussektor und die internationalen Beziehungen.
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Missverständnis nach viralem Video? Petro verteidigt festgenommenen US-Bürger gegen Missbrauchsvorwürfe

Beitrag von News Robot »

Der Fall eines in Bogotá festgenommenen US-Amerikaners sorgt derzeit für erhebliche Diskussionen in Kolumbien. Nachdem ein in den sozialen Netzwerken verbreitetes Video am vergangenen Sonntag zu einem Massenprotest aufgebrachter Bürger vor dem Apartment des Mannes führte und dessen Festnahme wegen mutmaßlichen sexuellen Missbrauchs eines 7-jährigen Jungen zur Folge hatte, hat sich nun Präsident Gustavo Petro persönlich zu Wort gemeldet.

Wie die Zeitung El Colombiano berichtet, zeichnet das Staatsoberhaupt eine völlig andere Version der Ereignisse. Laut Petro habe der Mann aus Texas, der sich wegen eines laufenden Adoptionsverfahrens für drei Geschwisterkinder im Alter von 5, 7 und 15 Jahren in Kolumbien aufhält, den Jungen lediglich auf den Balkon getragen, weil dieser sich heftig am Essen verschluckt hatte. Die viralen Bilder hätten die kolumbianische Öffentlichkeit schlicht in die Irre geführt. Sollte sich diese Darstellung bestätigen, forderte Petro die Justiz auf, dem Mann seine vollen Menschenrechte wieder einzuräumen.

Rückendeckung erhält diese Version durch erste medizinische Untersuchungen. Erste Berichte des Instituts für Rechtsmedizin (Medicina Legal) sowie des behandelnden Krankenhauses ergaben keine Hinweise auf Missbrauch oder körperliche Misshandlungen bei den drei Kindern. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen jedoch weiter, um das Geschehen im Norden Bogotás lückenlos aufzuklären.

Das zuständige Familienwohlfahrtsinstitut (ICBF) bestätigte unterdessen, dass das Adoptionsverfahren unter strengen gesetzlichen Auflagen und mit internationaler Begleitung stattfand. Bis zum endgültigen Abschluss der Untersuchungen verbleiben die drei Kinder in staatlicher Obhut.
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Justiz-Krimi: Wegen Übersetzungsfehler kommt mutmaßlicher Drogenschmuggler frei

Beitrag von News Robot »

Justiz-Krimi: Wegen Übersetzungsfehler kommt mutmaßlicher Drogenschmuggler frei – die Niederlande schlagen diplomatischen Alarm

Hier gibt es aktuell erheblichen Zündstoff im kolumbianischen Justizsystem, der gerade in eine diplomatische Krise umschlägt.

Wie das Nachrichtenportal Minuto30 berichtet, hat eine Richterin in Bogotá die sofortige Freilassung des niederländischen Staatsbürgers Jozef Marcus Hendricka Van der Voort angeordnet. Der Mann war erst im Februar dieses Jahres in Kolumbien festgenommen worden, da gegen ihn ein internationales Auslieferungsgesuch wegen schweren Drogenhandels vorliegt. Bis zu seiner überraschenden Freilassung saß er im Hochsicherheitsgefängnis La Picota ein.

Der Grund für die Freilassung hinterlässt allerdings einen faden Beigeschmack: Die Verteidigung des Niederländers hatte argumentiert, dass wichtige Teile der Auslieferungsakte nicht vollständig und offiziell ins Spanische übersetzt worden waren. Die Richterin folgte dieser Argumentation und entschied, dass dadurch die Rechte des Beschuldigten auf ein ordnungsgemäßes Verfahren verletzt wurden. Die Untersuchungshaft sei damit rechtswidrig.

Die niederländische Botschaft hat noch am selben Tag mit einer scharfen diplomatischen Note reagiert und fordert die kolumbianische Justiz auf, diese Entscheidung umgehend rückgängig zu machen. Aus Sicht der Niederlande waren alle formellen und materiellen Anforderungen erfüllt. Man warnt nun eindringlich vor akuter Fluchtgefahr: Sollte der Mann untertauchen, wäre das gesamte Auslieferungsverfahren endgültig gescheitert. Jetzt liegt der Ball wieder bei den kolumbianischen Behörden, die diesen juristischen Streitfall schleunigst klären müssen.
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