Bogotá steht unter Schock: In einem exklusiven Wohnviertel im Norden der kolumbianischen Hauptstadt wurde ein grausamer Fund gemacht. Die Reinigungskräfte und das Management eines gehobenen Apartmentkomplexes für temporäre Vermietungen in Chicó Norte stießen auf die Leiche einer jungen Frau. Das Opfer wurde inzwischen als Natalia Villalba Angarita identifiziert, eine aus Cúcuta stammende Frau, die in den sozialen Netzwerken als Model aktiv war. Der Fall weckt in der Öffentlichkeit bittere Erinnerungen an ähnliche Verbrechen der jüngeren Vergangenheit, wie den Mord an der bekannten DJ
Valentina Trespalacios.
Wie der Fernsehsender Canal Trece berichtet, ereignete sich die Entdeckung am Montag, dem 22. Juni 2026, unmittelbar nach dem offiziellen Ende des Buchungszeitraums. Als die Angestellten das Apartment betraten, fiel ihnen zuerst auf, dass im Badezimmer das Wasser der Dusche noch ununterbrochen lief. Bei der genaueren Durchsuchung der Räume fanden sie schließlich einen Koffer, in dem sich die sterblichen Überreste der jungen Frau befanden. Der Körper wies deutliche Spuren von Gewalteinwirkung auf. Am Tatort sicherten die Ermittler der Spezialeinheit CTI der Staatsanwaltschaft persönliche Gegenstände des Opfers, darunter zwei Reisepässe mit zahlreichen aktuellen Stempeln von Reisen nach Spanien.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei konzentrieren sich nun mit Hochdruck auf zwei ausländische Staatsbürger, die während des fraglichen Zeitraums nachweislich Kontakt zu dem Opfer hatten. Natalia selbst hatte das Apartment über eine digitale Plattform seit dem 3. Juni gemietet und die Reservierung später bis zum 21. Juni verlängert.
Die Auswertung der Zugangsprotokolle und der Überwachungskameras des Gebäudes lieferte den Beamten konkrete Spuren zu zwei Verdächtigen:
Ein US-amerikanischer Staatsbürger betrat das Apartment in den ersten Tagen der Miete und hielt sich dort zwischen dem 3. und 7. Juni auf. Ein britischer Staatsbürger, der mutmaßlich aus London stammt, reiste Mitte Juni nach Kolumbien ein und checkte am Mittwoch, dem 17. Juni, in der Wohnung ein. Aufnahmen der Sicherheitskameras zeigen, dass er das Gebäude bereits am darauffolgenden Tag wieder verließ. Dabei wurde er gefilmt, wie er Bettlaken in den Wäschebereich des Hauses schaffte. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist er die letzte Person, die das Opfer lebend gesehen hat.
Bogotás Bürgermeister Carlos Fernando Galán bestätigte den Ernst der Lage und erklärte, dass die Justizbehörden dem Fall höchste Priorität einräumen. Während die Gerichtsmedizin in der Autopsie die exakte Todesursache und den Todeszeitpunkt feststellt, sichern Spurensicherer biologische Spuren und Fingerabdrücke im Badezimmer und im Schlafzimmer des Apartments. Der britische Staatsbürger soll nun formell als Beschuldigter in das Verfahren einbezogen werden. Die Behörden versuchen derzeit, seinen Aufenthaltsort zu bestimmen, um seine genaue Rolle bei dieser Tat aufzuklären.
Du machst einen simplen Roboter glücklich. Vielen Dank!