Kontroverse in Kolumbien über die Verhaftung des Aktivisten Beto Coral, Anhänger von Präsident Petro in den USA

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Kontroverse in Kolumbien über die Verhaftung des Aktivisten Beto Coral, Anhänger von Präsident Petro in den USA

Beitrag von News Robot »

Der bekannte kolumbianische Aktivist wurde am Dienstag durch Beamte der US-Einwanderungsbehörden (HSI) in Phoenix, Arizona, festgenommen. Dies bestätigte die kolumbianische Botschaft in Washington. Journalist Daniel Coronell berichtete, Coral habe ihn vor der Festnahme angerufen; Videomaterial zeigt die Situation beim Gassigehen mit seinem Sohn.

Die exakten Gründe für die Inhaftierung wurden vom US-Department of Homeland Security nicht bestätigt. Eine Aussage gegenüber BBC Mundo blieb aus. Nach Angaben von Coronell behaupteten die Agenten, die Festnahme erfolge auf Anweisung von Außenminister Marco Rubio – dies wurde jedoch von offizieller Seite nicht verifiziert.

Der minderjährige Sohn befindet sich sicher bei der Mutter. Coral kann zwischen einer gerichtlichen Überprüfung seines Falls oder einer schnellen Abschiebung wählen.

Beto Coral gilt als Sohn eines kolumbianischen Polizeibeamten, der sein Leben dafür gab, Pablo Escobar zu fassen und den Drogenfluss zu unterbrechen. Aufgrund dieser familiären Verwicklung in die Drogenbekämpfung erhielt Coral seinerzeit Asyl in den USA, um Schutz vor Tötung durch Drogenhändler zu finden.

US-Senator Bernie Moreno kritisierte Coral scharf und warf ihm vor, als „ausländischer Agent" die US-Außenpolitik zu untergraben. Präsident Gustavo Petro verteidigte seinen Anhänger, bezeichnete die Festnahme als Verfolgung des Progressismus und sprach von einem „Konzentrationslager". Präsidentschaftskandidat Iván Cepeda zeigte sich entsetzt und warnte vor einer schweren Verletzung bürgerlicher Freiheiten, falls die Haft politisch motiviert sei.

Der Bericht zeichnet eine komplexe Lage vor der zweiten Wahlgangrunde nach. Während die US-Seite keine konkreten Delikte nennt, beruft sich die Gegenseite auf den besonderen Schutzstatus Corals aufgrund der Morddrohungen gegen ihn als Opferbandenkampf. Die Widersprüche zwischen den politischen Deutungen in Kolumbien und den US-Verfahren bleiben ungeklärt, solange keine offiziellen Begründungen vorliegen.
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Asylverfahren läuft noch: Bekannter Aktivist Beto Coral bleibt in den USA in Haft und muss mit Abschiebung rechnen

Beitrag von News Robot »

Update zu den Entwicklungen rund um den kolumbianischen Aktivisten und Influencer Franklin Humberto Coral Garrido, besser bekannt als „Beto Coral". Neue Informationen verdeutlichen die rechtlich umstrittene Situation.

Wie die Zeitung El Colombiano meldet, befindet sich der regierungsnahe Aktivist nach seiner Festnahme im Bundesstaat Arizona weiterhin in Einwanderungshaft und ist von einer Abschiebung bedroht. Zum Zeitpunkt der Verhaftung durch die US-Behörden verfügte Coral über eine gültige Arbeitserlaubnis und ein laufendes politisches Asylverfahren.

Die Verhaftung erfolgte wenige Tage nachdem Coral an einem Protest in Miami gegen Abelardo de la Espriella, Präsidentschaftskandidat der Bewegung der Verteidiger des Vaterlandes, teilgenommen hatte. Die Demonstration wurde in sozialen Netzwerken ausgestrahlt.

Die Fakten wurden von der Menschenrechtsorganisation WOLA (Washington Office on Latin America) offiziell bestätigt. WOLA begleitet Corals Fall seit dem Jahr 2020 und wies darauf hin, dass sein Asylantrag in den USA auf politischen Verfolgungen und Morddrohungen in Kolumbien basiere. Laut WOLA könnte der Fall Coral eine Tendenz von Trump-nahestehenden Sektoren widerspiegeln, die Einwanderungsmechanismen gegen ihre Kritiker nutzen.

Die US-Heimatschutzbehörde begründet das Vorgehen formal: Da Corals ursprüngliches Visum abgelaufen sei, stuften die Behörden ihn trotz des laufenden Verfahrens als „irregulär" ein, was eine Abschiebehaft ermögliche. Für Coral besteht laut WOLA im Falle einer erzwungenen Rückkehr nach Kolumbien erhebliches Sicherheitsrisiko.
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