Abelardo de la Espriella kündigt an, dass Kolumbien ab dem 7. August Teil des „Escudo de las Américas“ sein wird

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Abelardo de la Espriella kündigt an, dass Kolumbien ab dem 7. August Teil des „Escudo de las Américas“ sein wird

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Sammelthema | News zu Abelardo de la Espriella nach den Wahlen

Nach seinem Sieg in der Stichwahl am vergangenen Sonntag setzt der rechtsgerichtete Abelardo de la Espriella ein klares außenpolitisches Signal. Wie die Zeitung El País berichtet, reagierte der zukünftige Präsident Kolumbiens via Social Media auf Gratulationen aus dem Ausland und bekräftigte dabei seinen künftigen Kurs an der Seite des US-Präsidenten Donald Trump.

Ab dem Tag seines Amtsantritts am 7. August werde Kolumbien offiziell Teil des sogenannten „Escudo de las Américas“ (Schutzschild Amerikas) sein, kündigte De la Espriella an. In seiner Nachricht dankte er unter anderem dem US-Kriegsminister Pete Hegseth und betonte, dass Kolumbien nicht länger von einer Regierung geführt werde, die dem „Drogenterrorismus“ gegenüber nachgiebig sei. Stattdessen wolle er den kriminellen Banden mit Unterstützung des Weißen Hauses den Kampf ansagen, was Beobachter bereits als eine Art Neuauflage des „Plan Colombia“ unter Einbeziehung militärischer Kooperation deuten.

Neben den Reaktionen aus Washington beantwortete der Jurist auch Glückwünsche von weiteren rechtsgerichteten Staats- und Regierungschefs, darunter die italienische Premierministerin Giorgia Meloni, der argentinische Präsident Javier Milei sowie Daniel Noboa aus Ecuador. Während er im Hintergrund bereits mit engsten Vertrauten an der Zusammensetzung seines künftigen Kabinetts arbeitet – ohne bisher konkrete Namen genannt zu haben –, zeichnet sich eine deutliche ideologische Neuausrichtung des Landes ab. De la Espriella betonte die gemeinsame Verteidigung des Privateigentums und der freien Marktwirtschaft und stellte sich vehement gegen linke Strömungen in der Region.

Auch das Verhältnis zum Nachbarland Venezuela dürfte künftig komplett neu geordnet werden. Berichten zufolge will De la Espriella die diplomatischen Beziehungen über die mehr als 2.200 Kilometer lange Grenze direkt über das US-Außenministerium kanalisieren. Das ist eine brisante Dynamik, wenn man bedenkt, dass der künftige Präsident in seiner früheren Laufbahn als Strafverteidiger unter anderem Alex Saab vertrat, der in den USA als mutmaßlicher Strohmann von Nicolás Maduro in Haft sitzt.

Der unterlegene linke Präsidentschaftskandidat Iván Cepeda kündigte unterdessen an, eine besonnene, aber robuste Opposition gegen die Pläne der neuen Regierung aufzubauen.
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