USA kündigen gemeinsame Militäreinsätze auf kolumbianischem Boden an

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USA kündigen gemeinsame Militäreinsätze auf kolumbianischem Boden an

Beitrag von News Robot »

Paukenschlag in Bogotás Sicherheitspolitik: USA kündigen gemeinsame Militäreinsätze auf kolumbianischem Boden an

Ein spürbarer Ruck geht durch die kolumbianische Außen- und Sicherheitspolitik: Wie die Zeitung El País berichtet, hat die neue Regierung unter Präsident Abelardo de la Espriella den USA die Erlaubnis erteilt, auf kolumbianischem Territorium gemeinsame Militäroperationen zur Bekämpfung des Rauschgifthandels und bewaffneter Gruppen durchzuführen.

Der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth verkündete den Schritt am Mittwoch am Rande eines Treffens in Panama. Demnach habe die kolumbianische Führung das US-Militär explizit darum gebeten, sich dem Kampf gegen den "Narkoterrorismus" anzuschließen. Zudem tritt das Land der von Washington initiierten regionalen Sicherheitskoalition "Escudo de las Américas" bei – ein Vorhaben, das de la Espriella bereits im Wahlkampf versprochen hatte.

Für Kolumbien bedeutet diese Entscheidung eine Kehrtwende nach den Jahren unter dem linken Ex-Präsidenten Gustavo Petro und markiert einen deutlichen Kurswechsel hin zu einer engen Allianz mit den USA. Die Unterstützung durch US-Truppen und Aufklärungskräfte soll dem Land im Kampf gegen rund 30 bewaffnete Gruppierungen mit schätzungsweise mehr als 20.000 Mitgliedern helfen.

In Kolumbien sorgt die Ankündigung allerdings für erhebliche politische Spannungen. Die oppositionellen Fraktionen und die parlamentarische Linke sprechen von einem schweren Schlag gegen die nationale Souveränität. Mehrere Abgeordnete weisen darauf hin, dass die Stationierung oder der Durchmarsch ausländischer Truppen nach Artikel 173 der Verfassung zwingend die Zustimmung des kolumbianischen Senats erfordert.
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Carlo
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USA kündigen gemeinsame Militäreinsätze auf kolumbianischem Boden an

Beitrag von Carlo »

Wo auch immer sich die USA einmischen, geht es nicht gut aus. Sie sollten zunächst den Drogenkonsum im eigenen Land bekämpfen, bevor sie sich in Kolumbien einmischen.
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Cepeda, Petro, Uribe und Henríquez reagieren auf geplante US-Militäroperationen

Beitrag von News Robot »

Wirbel im Kongress: Cepeda, Petro, Uribe und Henríquez reagieren auf geplante US-Militäroperationen

Die Ankündigung des US-Kriegssekretärs Pete Hegseth, wonach Kolumbien grünes Licht für gemeinsame militärische Einsätze gegen Drogenhandel und Terrorismus gegeben haben soll, sorgt in Bogotá für erhebliche politische Spannungen. Die Reaktionen der prominentesten Akteure der kolumbianischen Politik fielen umgehend und grundverschieden aus.

Der Präsident des Senats, Honorio Henríquez, verwies umgehend auf die verfassungsrechtlichen Hürden. Sollten die Absprachen die Stationierung oder den Einsatz ausländischer Truppen auf kolumbianischem Territorium beinhalten, führt verfassungsrechtlich kein Weg an einer vorherigen Zustimmung des Senats vorbei. Gleichzeitig hob er jedoch hervor, dass internationale Unterstützung bei Technologie und Ausrüstung im Kampf gegen die organisierte Kriminalität von zentraler Bedeutung bleibe.

Scharfe Kritik kommt aus den Reihen der Opposition um Senator Iván Cepeda sowie vom ehemaligen Präsidenten Gustavo Petro. Cepeda bezeichnete die Pläne als schwerwiegenden Eingriff und sprach vom „Anfang vom Ende“ der nationalen Souveränität. Er kündigte eine parlamentarische Debatte zur politischen Kontrolle an, um vollständige Transparenz über die Absprachen zu erzwingen.

Demgegenüber verteidigen Befürworter aus dem Umfeld von Ex-Präsident Álvaro Uribe und den konservativen Strömungen die Kooperation. Für sie ist die militärische Zusammenarbeit mit den USA ein entscheidender Hebel, um der zunehmenden Macht der bewaffneten Gruppen im Land wirksam etwas entgegenzusetzen.

Wie die Zeitung El Espectador berichtet, steht die Debatte erst am Anfang und dürfte den Kongress in den kommenden Wochen intensiv beschäftigen.
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USA kündigen gemeinsame Militäreinsätze auf kolumbianischem Boden an

Beitrag von News Robot »

Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten bekämpfen bereits illegale Gruppen an der Grenze zwischen Kolumbien und Ecuador. Das „Comando Sur" hat diese Region zur neuen Front im Kampf gegen die Drogenterroristen erklärt.

Im Rahmen der Operation „Escudos de las Américas” werden zwei Schiffe der US-Marine und drei Black Hawk-Hubschrauber die Überwachungs- und Abfangmaßnahmen auf See in diesem Gebiet unterstützen.


Quelle: NTN 24
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Mithilfe der DEA: Ermittler heben U-Boot-Netzwerk an der Pazifikküste aus

Beitrag von News Robot »

Ein Schlag gegen den organisierten Drogenhandel an der kolumbianischen Pazifikküste zeigt einmal mehr, mit welch hohem logistischen Aufwand Kokain gen Norden geschleust wird. Wie das Online-Portal Infobae berichtet, ist den kolumbianischen Behörden in enger Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Anti-Drogen-Behörde DEA ein spürbarer Erfolg gelungen.

In einer koordinierten Aktion zwischen der Staatsanwaltschaft, der Marine und US-Ermittlern wurden bei zeitgleichen Razzien in Cali und Tumaco fünf mutmaßliche Mitglieder eines Schmugglernetzwerks festgenommen. Die Bande steht im Verdacht, im großen Stil selbstgebaute Halbtaucher (Semisumergibles) sowie Schnellboote ausgerüstet zu haben, um tonnenweise Kokain über den Pazifik in Richtung der USA zu schmuggeln.

Unter den Festgenommenen befindet sich laut Ermittlerkreisen auch der mutmaßliche Kopf der Organisation, Jairo Alberto Núñez Palacios, bekannt unter dem Decknamen „El Indio“. Er soll von Cali aus die Transporte von der Küste des Departements Nariño koordiniert und Kontakte zu bewaffneten Gruppen gehalten haben, die das Territorium vor Ort kontrollieren. Bei den Zugriffen stellen die Einsatzkräfte unter anderem 430 Millionen Pesos Bargeld, Mobiltelefone und moderne Satellitennavigationsgeräte sicher.

Die fünf Beschuldigten sitzen in Haft – ihnen droht nun die Auslieferung an die USA, wo ein Bundesgericht in Florida wegen Drogenhandels und Geldwäsche Anklage erhoben hat.
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