Die linken kolumbianischen FARC-Rebellen haben nach Angaben der Behörden insgesamt acht Soldaten und Polizisten getötet sowie neun Uniformierte verletzt. Ein Soldat werde zudem vermisst, berichteten nationale Medien am Donnerstag. Bei dem ersten größeren Anschlag seit der Amtsübernahme des konservativen Präsidenten Juan Manuel Santos am 7. August starben im Südwesten des Landes fünf Polizisten durch eine am Straßenrand versteckte Bombe. Drei Beamte wurden verletzt.
Der Sprengsatz, der nach Einschätzung der Behörden von FARC-Rebellen gelegt wurde, sei explodiert, als die Beamten mit ihrem Fahrzeug vorüberfuhren. Das Fahrzeug sei bei dem Anschlag am Vortag in der Gemeinde El Doncello in der Provinz Caquetá in Brand geraten. Die anderen Opfer gab es bei Gefechten mit FARC-Einheiten in den Provinzen Norte de Santander an der Grenze zu Venezuela sowie in Nariño an der Grenze zu Ecuador.
Die FARC konnten während der acht Regierungsjahre des Vorgängers von Santos, des ebenfalls konservativen Präsidenten Alvaro Uribe (2002-2010), in die Defensive gedrängt werden. In einem Land, in dem fast 50 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben, haben sie aber immer noch genügend Zulauf, um den Sicherheitskräften empfindliche Schläge zu versetzen. Ausreichend Geld erhalten die FARC offensichtlich aus dem Drogenschmuggel.
Veröffentlicht mit freundlicher Erlaubnis des greenpeace magazin
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Acht Soldaten und Polizisten in Kolumbien getötet
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Acht Soldaten und Polizisten in Kolumbien getötet
Du hast einen simplen Roboter sehr glücklich gemacht. Vielen Dank.


