ERINNERUNGSTHEATER IN EINEM GESPALTENEN LAND
Seit langem ist die Auseinandersetzung mit der Gewalt und den bewaffneten Konflikten ein zentraler Faktor in allen kolumbianischen Regierungsprogrammen. Das Gesetz „Justicia y Paz“ (Gerechtigkeit und Frieden, 2005) sollte den Entmilitarisierungsprozess im Land regeln und richtete sich in erster Linie an Paramilitärs, die ihre Waffen abgeben. Dafür werden ihnen u.a. weitgehende Straflosigkeit zugestanden bzw. sehr niedrige Strafen angesichts der begangenen Verbrechen. Welchen Umgang findet die kolumbianische Gesellschaft mit einem Gesetz, das keine Gerechtigkeit schafft? Was bedeutet „Übergangsjustiz“ für alle am Konflikt Beteiligten und für die Gesellschaft als Ganzes? Was für die ca. vier Millionen Vertriebenen in Kolumbien? In welchem Zusammenhang stehen der rechtliche Umgang mit dem Drogenhandel und die Auslieferungspraxis an die USA mit dem Prozess von „Justicia y Paz“?
Ivan Orozco ist Professor für Politik- und Sozialwissenschaften an der Universidad de los Andes in Bogotá.
In Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung.
Termine:
23.04.2010 19:00 Uhr - HAU 2
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Du hast einen simplen Roboter sehr glücklich gemacht. Vielen Dank.


