[Extra] Friedensverhandlungen mit FARC-Rebellen in Kolumbien

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Friedensprozess Kolumbien: Game Over

Beitrag von News Robot »

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Der Friedensvertrag, den der rechtsliberale Präsident Juan Manuel Santos 2016 mit der seit 1964 aktiven größten Guerilla-Truppe Farc (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens) ausgehandelt hatte, brachte Santos sogar den Friedensnobelpreis ein. Doch die Bevölkerung lehnte die erste Version in einem Referendum ab. Der nachgebesserte Vertrag wurde ihr gar nicht erst vorgelegt, Kongress und Abgeordnetenhaus nahmen ihn Ende Dezember 2016 an. Der rechtskonservative Ex-Präsident Álvaro Uribe machte mit seiner Partei dagegen Stimmung. Als 2018 Uribes Ziehsohn Iván Duque zum Präsidenten Kolumbiens gewählt wurde, versprach er, den Friedensvertrag aufzuweichen.

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Quelle: Wiener Zeitung
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Erster Mord an einem Ex-Guerillero in einer Wiedereingliederungszone

Beitrag von News Robot »

Bei dem Opfer handelt es sich um den Ehemann von Luz Marina Giraldo. Sie kandidiert für die Partei Alternative revolutionäre Kraft des Volkes (Fuerza Alternativa Revolucionaria del Común, Farc) bei der Wahl für den Gemeinderat von Mesetas. Wie seine Frau war auch Alexander Parra politisch aktiv: Er war für den Bezirksrat von Meta als Beauftragter für Fragen der sozialen Wiedereingliederung tätig. Er war 30 Jahre lang Mitglied der Farc-EP und hatte bei der zuständigen staatlichen Behörde, der Nationalen Schutzeinheit, Sicherheitsmaßnahmen für sich und seine Frau beantragt. Auch sie befand sich zum Zeitpunkt des Mordanschlags auf Parra in dem Zentrum. Leibwächter, die zu ihrem Schutz anwesend waren, versuchten, auf die Attacke zu reagieren. Auch ehemalige Guerilleros, die sich gerade im Gespräch mit Parra befanden, schützten Giraldo. Die Täter konnten vom Tatort fliehen. Als die Polizei kurze Zeit später eintraf, konnte nur noch der Tod Parras festgestellt werden.

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Quelle: amerika21
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John Extra
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[Extra] Friedensverhandlungen mit FARC-Rebellen in Kolumbien

Beitrag von John Extra »

Die Frage der Gewalt in Kolumbien..........

=> wissenskulturen.de/wp_colombia/index.php/2017/03/02/die-frage-der-gewalt/


Quelle: Wissenskulturen e.V.


John Extra
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[Extra] Friedensverhandlungen mit FARC-Rebellen in Kolumbien

Beitrag von John Extra »

Bericht vom 23.09 in Spiegel-Online

Der Fuehrer der Partei FARC bittet Opfer um Vergebung.....

=> spiegel.de/politik/ausland/kolumbien-ex-farc-kommandeure-bitten-um-verzeihung-fuer-entfuehrungen-a-1288254.html

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Kolumbien: „Regierung lässt Friedensprozess ausbluten“

Beitrag von News Robot »

Kolumbiens Regierung behindere die Umsetzung des Friedensvertrags mit der Guerilla-Gruppe FARC, warnen deutsche Hilfswerke und Menschenrechtsorganisationen in einer Aussendung am Donnerstag. „Präsident Iván Duque spricht mit zwei Zungen: Im Ausland versichert er, den Vertrag umzusetzen. In Kolumbien legt seine Regierung der Umsetzung massiv Steine in den Weg", kritisierte Margaret Buslay, Sprecherin der Kommission Solidarität Eine Welt von pax christi Deutschland.

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Vatican News
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Militar que asesinó a Dimar Torres pagará 20 años de cárcel

Beitrag von News Robot »

Una condena de 20 años de cárcel deberá pagar el cabo del Ejército Nacional Daniel Eduardo Gómez Robledo por el homicidio de Dimar Torres Arévalo, desmovilizado de las Farc y quien figuraba como persona protegida. Un juez penal especializado de Cúcuta aprobó el preacuerdo entre la Fiscalía General de la Nación y el militar Gómez, el cual purgará su pena sin derecho a suspensión ni beneficio de detención domiciliaria.

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El Heraldo
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Farc-Partei in Kolumbien: Regierung setzt Friedensabkommen nicht um

Beitrag von News Robot »

Die Oppositionspartei Farc in Kolumbien hat der Regierung von Präsident Iván Duque systematische Sabotage des Friedensprozesses vorgeworfen. Hohe Regierungsvertreter nähmen nicht mehr an Verifikationssitzungen über den Stand der Umsetzung der Abkommen teil und behinderten diese Zusammenkünfte, heißt es in einem Kommuniqué der Partei. Die Farc-Partei war aus der gleichnamigen Guerillaorganisation hervorgegangen, die 2016 nach Unterzeichnung eines Friedensabkommens unter internationaler Aufsicht aufgelöst worden war.

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amerika21
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Ehemaliger FARC-Kämpfer Manuel Santo Yatacué in Cauca ermordet

Beitrag von News Robot »

Dezember 2019).- Der ehemalige FARC-Kämpfer Manuel Santo Yatacué Ramos wurde am 2. Dezember gegen 18 Uhr abends im Dorf La Elvira im südwestlichen Bundesstaat Cauca ermordet. Santo Yatacué hatte sich an einem Programm im Kontext des 2016 mit der Guerilla-Gruppe FARC abgeschlossenen Friedensabkommens beteiligt und arbeitete zuletzt in einer Kaffeekooperative.

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npla
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[Extra] Friedensverhandlungen mit FARC-Rebellen in Kolumbien

Beitrag von John Extra »

Die etwas andere Geschichte der Guerillas in Kolumbien.
Entstehung und Entwicklung einer missverstandenen Bewegung......

=> lateinamerika-nachrichten.de/artikel/die-etwas-andere-geschichte-der-guerillas-in-kolumbien/


John Extra
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[Extra] Friedensverhandlungen mit FARC-Rebellen in Kolumbien

Beitrag von John Extra »

Was sie heute Friedensabkommen nennen, ist nicht das was in Havanna vereinbart wurde ...
Es ist eine Art grauenerregendes Frankenstein Monster. .. Zitat aus der Uebersetzung von Ivan Marques durch Wilma Guzman - amerika 21

=> amerika21.de/dokument/218250/kolumbien-bruch-des-friedensabkommens

----------------

Der Friedensprozess in Kolumbien, Erfolgsaussichten und Risiken.......ein Essaywettbewerb
Schon etwas aelter aber noch immer Aktuell....


=> dgvn.de/meldung/der-friedensprozess-in-kolumbien-erfolgsaussichten-und-risiken-essaywettbewerb/



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Nähmaschine statt Gewehr – vom schwierigen Weg aus dem Guerillakampf

Beitrag von News Robot »

Mit Protesten und Generalstreiks haben im November Millionen Kolumbianer*innen ihrer Wut Luft gemacht. Wut auf den Präsidenten Duque, seine neoliberale Politik und seine Verschleppungstaktik beim Friedensabkommen mit der Guerilla-Gruppe FARC. Duque setzt nicht um, was die Vorgängerregierung im Friedensabkommen Ende 2016 garantiert hatte: eine Land- und Agrarreform und Unterstützung für die ehemaligen Kämpfer*innen der FARC bei ihrem Weg zurück in die zivile Gesellschaft. Passiert ist seither wenig, zumindest aus Sicht der meisten FARC-Mitglieder. Sie kämpfen in kleinen Kooperativen mühsam um das wirtschaftliche Überleben in einem System, das stark von Ungleichheit und der Konzentration von Land in den Händen einiger weniger geprägt ist. In der Kooperative TejPaz nähen ehemalige Kämpfer*innen der FARC Blumenponchos – und kämpfen mit der Wiedereingliederung in eine ungleiche Gesellschaft.

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npla
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"Simón Trinidads Stimme ist wichtig für den Friedensprozess in Kolumbien"

Beitrag von News Robot »

Die Regierung Uribe wollte die Farc-EP vernichten, indem sie die einfachen Leute, die Bauern, also den Teil der Bevölkerung, der sie unterstütze, massakrierte. Das war ein von Clinton und Bush finanzierter Krieg gegen die kolumbianische Landbevölkerung. Dieser Krieg war eine Hexenjagd gegen alle Kollaborateure der Guerilla im Allgemeinen und gegen Simón Trinidad im Besonderen. Man wollte ihn fertigmachen, weil er ein positives Bild der Farc-EP gezeigt hatte.

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Wieder ehemaliges Farc-Mitglied Opfer eines Attentats

Beitrag von News Robot »

Am Dienstag ist in Kolumbien wieder ein ehemaliges Mitglied der demobilisierten Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc-EP) von Unbekannten ermordet worden. Das Attentat richtete sich gegen Darío Herrerra und wurde in Ituango, im nördlichen Verwaltungsbezirk Antioquia begangen. Dort befand sich Herrera in einer Wiedereingliederungs-Maßnahme. Wie die Farc-Partei bestätigte, sei Herrera auf dem Weg zum nahegelegenen Ort zur Schulung und Wiedereingliederung "Roman Ruiz" gewesen.

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Kritik an Umsetzung des Friedensabkommens

Beitrag von News Robot »

Der Vorsitzende der Farc-Partei, Rodrigo Londoño, hat Kolumbiens Präsidenten Iván Duque in einem Brief aufgefordert, das Land vor dem "Abgrund zu retten, in den er es führt". Er prangert darin die Morde an demobilisierten Ex-Guerillas und ihre Sicherheitslage an und kritisiert insgesamt die Nichteinhaltung des Friedensabkommens. Duques Berater für Stabilisierung, Emilio Archila, antwortete dem als "Timochenko" bekannten Ex-Guerillakommandanten, er könne nicht vorschreiben, wie die Friedensvereinbarungen realisiert werden müssen.

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Mordserie an ehemaligen Farc-Kämpfern setzt sich fort

Beitrag von News Robot »

Die Verfolgung der politischen Opposition in Kolumbien nimmt kein Ende. Jüngstes Opfer ist der ehemalige Guerilla-Kämpfer Wílder Daniel Marín Alarcón. Der Leichnam des Mitglieds der Farc-Partei (Alternative revolutionäre Kraft des Volkes, Fuerza Alternativa Revolucionaria del Común) wurde eingewickelt in einer zuvor in Brand gesteckten Matratze aufgefunden. Erst die Rechtsmedizin konnte ihn identifizieren. Der Mord ereignete sich am vergangenen Donnerstag in der Gemeinde Bello (Departamento Antioquia).

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