Danke @Chévere für die Auskunft zum Pass. Klingt vollkommen logisch. Ich werde mich jetzt intensiver mit der Umgebung von Leticia vertraut machen. Bestimmt kommen dazu noch Fragen auf, ich hoffe sehr, dass ich diese hier stellen darf.
@Glboetrotter
"Mal den Teufel nicht an die Wand". Recht hast natürlich auch du, denn Vorsicht ist immer besser als Nachsicht.
offizell hast Du nartürlich Recht!
Habe mit Einheimischen gesprochen und die sagten, das es niemanden Interessiert... aber ist halt immer noch was anderes ob man Einheimischer ist oder Touri. Ich hatte immer meine abgelaufene CE mit und das hat bei zwei Kontrollen gereicht, wobei die nicht in Leticia waren.
Viele aus Leticia, in Brasilien habe ich nicht drauf geachtet, fahren auch ohne einen Führerschein zu haben, bzw haben viele Autos und Motos garkein Nummernschild.
Ich habe mich vor ein paar Jahren auch für eine Überfahrt nach Manaus interessiert. Nach meiner Recherche im Internet wurde eine Frage meinerseits so beantwortet.
Hallo, danke für Deine sehr gute Frage. Die Bootstour auf dem Amazonas und ein mehrtägiger Aufenthalt im Dschungel (sei es in einer Lodge oder open Air) sind zwei komplett verschiedene Sachen. Den Urwald erlebt man auf dem Boot nicht wirklich. Es ist total absurd, wenn man weiss, wo man sich da überhaupt befindet, weil auf dem Boot normaler Alltag ist und der Urwald als Kulisse „nur“ an einem vorbeirauscht. Nichtsdestotrotz war das ein Kindheitstraum – mit so nem Boot nach Manaus zu fahren und allein die Erfüllung dieses Traums war schon berauschend genug. Da ich schon mehrfach in verschiedenen Urwaldgebieten war (auch bei Puerto Nariño und bei Leticia), war der Bootstrip eine gute Ergänzung. Wenn Du in relaxter Atmosphäre Urwald erleben willst mit ein paar Aktivitäten, kann ich Dir auf brasilianischer Seite http://www.palmari.org/ (die Website ist schlecht, aber das Camp gut. Man fährt von Tabatinga aus dahin) empfehlen. Dort war ich zwar 2009 (also vor ner langen Zeit), aber ich mochte es dort sehr. Leider habe ich darüber nicht wirklich gebloggt. Wenn Du weiter Fragen hast, melde Dich gern. Liebe Grüße
Danke für die vielen Anregungen. Zum Thema palmari habe ich hier im Forum schon einiges gefunden. Ehrlich gesagt, ein Aufenthalt im Dschungel interessiert mich nicht wirklich. Kennt jemand die Casa Navegante?
Ich mag auch Abenteuer und so.
Aber ein Grenzübertritt offiziell ist doch irgendwie eine illegale Ausreise und auch Einreise. Als Ausländer fällt man auch auf.
Anders ist es bei einem Uebertritt über die grüne Wiese.
Aber jeder kann machen, was er möchte.
Ich werde die Gegend auch noch dieses Jahr besuchen, da der Amazonas eine reiche Tierwelt und einzigartige Früchte (leckere Säfte aus Araza und weisse Copoazu) und Nüsse ("Sachi Ichi", gesunde Inka Erdnüsse) hat.
Das Indianer-Essen war dann nicht so mein Fall als ich es einmal ausprobierte, wobei der gedämpfte Fisch besser als der gegrillte war.
ich bin mal von Leticia nach Tabatinga gelaufen und von da aus mit so einer Nusschale für wenig Geld (meine es war ca. 1 Dollar) rüber nach Peru und im späteren Verlauf für denselben Kurs nach Leticia zurück.
Da gibt es vor Ort viele Möglichkeiten, auch was Dschungel-Touren angeht. Nicht besonders teuer, kann man wie ich finde alles ganz gut vor Ort spontan machen.
was den Pass betrifft:
es interessierte wirklich niemanden, weil man von dort sowieso nicht besonders viele Möglichkeiten zur Weiterreise hat und bei den ständigen Grenzübergängen man nur mit Kontrollieren beschäftigt wäre.
am Flughafen-Gate später allerdings wurden Passagiere stichprobenartig bzgl Pass und Aufenthaltserlaubnis kontrolliert.
Gelbfieber-Impfung wird ja lt. LATAM vor Abflug von der Airline gecheckt, weil für das Gebiet verpflichtend: war nicht der Fall.