Fiesta-Alarm in Sampués (Sucre) – Die Vorfreude auf die Corralejas steigt!
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Eisbaer
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Fiesta-Alarm in Sampués (Sucre) – Die Vorfreude auf die Corralejas steigt!
Wer aktuell in der Region Sucre unterwegs ist oder plant, die kommenden Tage dort zu verbringen, sollte sich Sampués ganz dick im Kalender markieren. Während die kleine Stadt momentan noch im Zeichen der traditionsreichen „Feria Nacional del Sombrero Vueltiao“ steht und die Kunsthandwerker der Zenú-Kultur ihre beeindruckenden Flechtwerke präsentieren, bereitet sich der Ort bereits auf das vor, worauf viele von euch sicher am brennendsten warten: Die großen Corralejas von Sampués!
Nachdem die kulturellen Feierlichkeiten und das Festival del Frito bereits für eine fantastische Stimmung gesorgt haben, steht nun der absolute Ausnahmezustand bevor. Für alle Fans des traditionellen Stierspektakels im Norden Kolumbiens ist Sampués einer der wichtigsten Anlaufpunkte zum Jahreswechsel. Ab dem 27. Dezember geht es richtig los: Die riesige hölzerne Arena wird zum Zentrum des Geschehens. Bis zum 1. Januar könnt ihr hier die pure Energie der Karibikküste erleben, wenn die mutigen „Manis“ in den Ring steigen und die Banda-Musik (Porro und Fandango) die Tribünen zum Beben bringt.
Es wird erwartet, dass in diesem Jahr besonders renommierte Ganaderías ihre besten Stiere schicken, was Sampués zu einem Pflichttermin für alle macht, die das authentische, raue Flair dieser Volksfeste suchen. Die Stimmung auf den Rängen, das Zusammenspiel von Adrenalin, Musik und kühlem Cerveza ist in Sampués legendär und oft noch ein Stück ursprünglicher als in den ganz großen Städten.
Wer also das Jahr mit einem echten Paukenschlag ausklingen lassen möchte, sollte sich jetzt um Unterkünfte oder Transportmöglichkeiten in Richtung Sampués bemühen. Zwischen der handwerklichen Perfektion des Sombrero Vueltiao am Tag und der Ekstase der Corralejas am Nachmittag und Abend bietet die Stadt aktuell das volle Programm karibischer Lebensfreude.
Wir sehen uns in der Arena!
Nachdem die kulturellen Feierlichkeiten und das Festival del Frito bereits für eine fantastische Stimmung gesorgt haben, steht nun der absolute Ausnahmezustand bevor. Für alle Fans des traditionellen Stierspektakels im Norden Kolumbiens ist Sampués einer der wichtigsten Anlaufpunkte zum Jahreswechsel. Ab dem 27. Dezember geht es richtig los: Die riesige hölzerne Arena wird zum Zentrum des Geschehens. Bis zum 1. Januar könnt ihr hier die pure Energie der Karibikküste erleben, wenn die mutigen „Manis“ in den Ring steigen und die Banda-Musik (Porro und Fandango) die Tribünen zum Beben bringt.
Es wird erwartet, dass in diesem Jahr besonders renommierte Ganaderías ihre besten Stiere schicken, was Sampués zu einem Pflichttermin für alle macht, die das authentische, raue Flair dieser Volksfeste suchen. Die Stimmung auf den Rängen, das Zusammenspiel von Adrenalin, Musik und kühlem Cerveza ist in Sampués legendär und oft noch ein Stück ursprünglicher als in den ganz großen Städten.
Wer also das Jahr mit einem echten Paukenschlag ausklingen lassen möchte, sollte sich jetzt um Unterkünfte oder Transportmöglichkeiten in Richtung Sampués bemühen. Zwischen der handwerklichen Perfektion des Sombrero Vueltiao am Tag und der Ekstase der Corralejas am Nachmittag und Abend bietet die Stadt aktuell das volle Programm karibischer Lebensfreude.
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Eisbaer
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Fiesta-Alarm in Sampués (Sucre) – Glanzvoller Auftakt – Die Cabalgata 2025
Nachdem ich euch schon auf die kommenden Highlights eingestimmt habe, gibt es nun brandheiße Neuigkeiten direkt von der Straße: Gestern (28. Dezember) fand die mit Spannung erwartete Cabalgata 2025 statt – und was soll ich sagen? Sampués hat sich mal wieder selbst übertroffen!
Obwohl ich selbst leider nicht vor Ort sein konnte, haben mir Augenzeugen berichtet, dass die Stimmung absolut elektrisierend war. Hunderte Reiter aus der gesamten Region Sucre und den umliegenden Departamentos Córdoba und Bolívar sind zusammengekommen, um diese stolze Tradition zu zelebrieren.
Ein Meer aus Sombreros und edlen Rappen.
Die Straßen von Sampués verwandelten sich in einen beeindruckenden Korridor aus Musik und Eleganz. Besonders hervorzuheben:
Die gestrige Cabalgata war spürbar der Startschuss für das, worauf nun alle hinfiebern. Man merkte förmlich, wie die Vorfreude auf die heute beginnenden Corralejas durch das Pferdegetrappel noch einmal angeheizt wurde. Die Stadt vibriert, die Hotels sind bis auf den letzten Platz belegt, und die Vorfreude auf die Stiere ist nach diesem gestrigen „Warm-up“ riesig.
Wer das Glück hatte, gestern dort zu sein, hat ein Stück echtes, unverfälschtes Kolumbien erlebt.
Obwohl ich selbst leider nicht vor Ort sein konnte, haben mir Augenzeugen berichtet, dass die Stimmung absolut elektrisierend war. Hunderte Reiter aus der gesamten Region Sucre und den umliegenden Departamentos Córdoba und Bolívar sind zusammengekommen, um diese stolze Tradition zu zelebrieren.
Ein Meer aus Sombreros und edlen Rappen.
Die Straßen von Sampués verwandelten sich in einen beeindruckenden Korridor aus Musik und Eleganz. Besonders hervorzuheben:
- Die Reiter: Man sah die stolzen Caballistas in ihren besten Outfits – natürlich durfte der obligatorische Sombrero Vueltiao nicht fehlen, der hier in Sampués ja quasi „zu Hause“ ist.
- Die Pferde: Von edlen Paso Finos bis hin zu kräftigen Arbeitspferden war alles vertreten. Die Disziplin und die Kunst der Dressur, die viele Reiter zeigten, war ein echtes Spektakel für die Zuschauer am Straßenrand.
- Die Stimmung: Überall hörte man die Klänge der Bandas, die den typischen Rhythmus der Region vorgaben. Die Menschen standen dicht gedrängt, reichten sich gegenseitig Erfrischungen und feierten gemeinsam diesen Tag der Gemeinschaft.
Die gestrige Cabalgata war spürbar der Startschuss für das, worauf nun alle hinfiebern. Man merkte förmlich, wie die Vorfreude auf die heute beginnenden Corralejas durch das Pferdegetrappel noch einmal angeheizt wurde. Die Stadt vibriert, die Hotels sind bis auf den letzten Platz belegt, und die Vorfreude auf die Stiere ist nach diesem gestrigen „Warm-up“ riesig.
Wer das Glück hatte, gestern dort zu sein, hat ein Stück echtes, unverfälschtes Kolumbien erlebt.
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Glboetrotter
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Fiesta-Alarm in Sampués (Sucre) – Die Vorfreude auf die Corralejas steigt!
Das hört sich sehr spannend an und würde mir bestimmt gefallen.
Mich schreckt jedoch die extreme Hitze dort ab, vielleicht vergleichbar mit Monteria, Departamento Cordoba ... der Nachbar.
Mich schreckt jedoch die extreme Hitze dort ab, vielleicht vergleichbar mit Monteria, Departamento Cordoba ... der Nachbar.
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Eisbaer
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Adrenalin und Tradition – Die Corralejas in Sampués sind in vollem Gange!
Wer die Karibikküste Kolumbiens verstehen will, muss einmal die Corralejas von Sampués erlebt haben. Während ich euch neulich von der Eleganz der Cabalgata berichtet habe, ist die Stadt nun endgültig im Ausnahmezustand angekommen. Sobald man sich dem Festgelände nähert, dominiert ein beeindruckendes Bauwerk das Stadtbild: Die gigantische, mehrstöckige Arena aus Holz. Es ist jedes Jahr aufs Neue ein architektonisches Wunderwerk der Tradition, wie diese Tribünen aus massiven Balken und Planken extra für diese Tage errichtet werden, um Tausenden von Menschen Platz zu bieten.
Schon Stunden vor dem Einzug des ersten Stiers vibriert die Luft – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Rund um die Arena und auf den Parkplätzen stehen die „Pickups“, die mit ihren riesigen Soundsystemen (den berühmten Pickós) die Umgebung in eine einzige Open-Air-Party verwandeln. Der Bass massiert die Magengrube, während Reggaeton und Vallenato gegeneinander antreten, bis das Signal zum Start in der Arena ertönt.
Doch sobald man die hölzernen Stufen erklommen hat, ändert sich die Klangkulisse. Inmitten des Trubels auf den Rängen spielen die „Bandas“. Diese Blaskapellen sind das Herzstück der Corraleja. Mit Trompeten, Posaunen und der unverkennbaren großen Trommel spielen sie ununterbrochen den „Porro“ und den „Fandango“. Diese Musik treibt nicht nur die mutigen Amateur-Toreros in der Mitte des Rings an, sondern versetzt das gesamte Publikum in eine Art kollektive Ekstase. Es ist ein unglaubliches Bild: Die Hitze der Sonne, der Staub, der von den Hufen der Stiere aufgewirbelt wird, und dazu der unermüdliche Rhythmus der Bandas.
Die Stimmung ist eine Mischung aus höchster Anspannung und ausgelassener Freude. Wenn ein besonders kräftiger Stier aus einer der renommierten Ganaderías den Ring betritt, hält die Menge kurz den Atem an, nur um im nächsten Moment beim ersten Ausweichmanöver in tosenden Jubel auszubrechen. Es ist rau, es ist laut und es ist unglaublich authentisch. In Sampués spürt man, dass die Corraleja kein bloßes Event für Touristen ist, sondern tief in der DNA der Menschen hier verwurzelt ist.
Wer hier oben auf den Holztribünen sitzt, ein kühles Getränk in der Hand und den Staub der Arena in der Nase, der weiß: Das ist das echte, ungeschminkte Sucre. Ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst – auch wenn man danach erst einmal eine Dusche braucht, um den roten Sand der Savanne wieder loszuwerden!
Schon Stunden vor dem Einzug des ersten Stiers vibriert die Luft – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Rund um die Arena und auf den Parkplätzen stehen die „Pickups“, die mit ihren riesigen Soundsystemen (den berühmten Pickós) die Umgebung in eine einzige Open-Air-Party verwandeln. Der Bass massiert die Magengrube, während Reggaeton und Vallenato gegeneinander antreten, bis das Signal zum Start in der Arena ertönt.
Doch sobald man die hölzernen Stufen erklommen hat, ändert sich die Klangkulisse. Inmitten des Trubels auf den Rängen spielen die „Bandas“. Diese Blaskapellen sind das Herzstück der Corraleja. Mit Trompeten, Posaunen und der unverkennbaren großen Trommel spielen sie ununterbrochen den „Porro“ und den „Fandango“. Diese Musik treibt nicht nur die mutigen Amateur-Toreros in der Mitte des Rings an, sondern versetzt das gesamte Publikum in eine Art kollektive Ekstase. Es ist ein unglaubliches Bild: Die Hitze der Sonne, der Staub, der von den Hufen der Stiere aufgewirbelt wird, und dazu der unermüdliche Rhythmus der Bandas.
Die Stimmung ist eine Mischung aus höchster Anspannung und ausgelassener Freude. Wenn ein besonders kräftiger Stier aus einer der renommierten Ganaderías den Ring betritt, hält die Menge kurz den Atem an, nur um im nächsten Moment beim ersten Ausweichmanöver in tosenden Jubel auszubrechen. Es ist rau, es ist laut und es ist unglaublich authentisch. In Sampués spürt man, dass die Corraleja kein bloßes Event für Touristen ist, sondern tief in der DNA der Menschen hier verwurzelt ist.
Wer hier oben auf den Holztribünen sitzt, ein kühles Getränk in der Hand und den Staub der Arena in der Nase, der weiß: Das ist das echte, ungeschminkte Sucre. Ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst – auch wenn man danach erst einmal eine Dusche braucht, um den roten Sand der Savanne wieder loszuwerden!
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