Ich frage mich, wie ihr das seht?
Einerseits könnte man sagen: Hut ab, Petro erreicht so eine junge Zielgruppe, die sich normalerweise null für Politik interessiert. Er geht dorthin, wo die Menschen sind, anstatt nur in steifen TV-Interviews zu sitzen.
Andererseits gibt es viel Kritik: Westcol ist für seine oft derben Sprüche und recht eigenwilligen Ansichten bekannt. Viele fragen sich, ob ein Präsident sich auf dieses Niveau begeben sollte oder ob er damit das Amt beschädigt. Besonders die Diskussionen über das Recht auf Selbstverteidigung und Petros Kommentare zu Antioquia schlagen gerade hohe Wellen.
Ist das moderne Politik oder nur eine billige Show für Klicks? Ich bin gespannt auf eure Meinungen – vor allem von denen, die schon länger in Kolumbien leben und diesen Wandel der politischen Kultur beobachten.



