Hungerkrise in Kolumbien: Wenn der volle Korb für Millionen unerschwinglich wird
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Hungerkrise in Kolumbien: Wenn der volle Korb für Millionen unerschwinglich wird
Es sind Zahlen, die man in einem Land mit derart fruchtbaren Böden und immenser Biodiversität kaum für möglich hält. Wie die Zeitung El Colombiano berichtet, rückt Kolumbien in einer traurigen Statistik immer weiter nach oben: Bei der Ernährungsunsicherheit liegt das Land mittlerweile in direkter Schlagdistanz zu Haiti, dem langjährigen Schlusslicht der Region.
Der aktuelle Bericht des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen zeichnet ein düsteres Bild vom Alltag vieler Familien.
Trotz sinkender Inflation bleiben die Kosten für Grundnahrungsmittel auf einem Niveau, das für Geringverdiener kaum zu stemmen ist. Besonders kritisch ist die Lage an der Karibikküste und im Pazifikraum, wo strukturelle Armut und logistische Hürden die Versorgung erschweren. Dass Kolumbien nun in einem Atemzug mit Haiti genannt wird, unterstreicht die Schwere der Krise. Es geht nicht mehr nur um punktuelle Engpässe, sondern um ein systemisches Problem, bei dem Millionen Menschen nicht wissen, woher ihre nächste vollwertige Mahlzeit kommen soll.
Es ist eine bittere Ironie, dass ein Land, das sich selbst als kommende Agrar-Macht der Welt sieht, seine eigene Bevölkerung derzeit nicht ausreichend ernähren kann. Es muss zwangsläufig die Frage gestellt werden: Wo versickern die Fördergelder und warum kommen die Lebensmittel nicht dort an, wo sie am dringendsten benötigt werden?
Der aktuelle Bericht des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen zeichnet ein düsteres Bild vom Alltag vieler Familien.
Trotz sinkender Inflation bleiben die Kosten für Grundnahrungsmittel auf einem Niveau, das für Geringverdiener kaum zu stemmen ist. Besonders kritisch ist die Lage an der Karibikküste und im Pazifikraum, wo strukturelle Armut und logistische Hürden die Versorgung erschweren. Dass Kolumbien nun in einem Atemzug mit Haiti genannt wird, unterstreicht die Schwere der Krise. Es geht nicht mehr nur um punktuelle Engpässe, sondern um ein systemisches Problem, bei dem Millionen Menschen nicht wissen, woher ihre nächste vollwertige Mahlzeit kommen soll.
Es ist eine bittere Ironie, dass ein Land, das sich selbst als kommende Agrar-Macht der Welt sieht, seine eigene Bevölkerung derzeit nicht ausreichend ernähren kann. Es muss zwangsläufig die Frage gestellt werden: Wo versickern die Fördergelder und warum kommen die Lebensmittel nicht dort an, wo sie am dringendsten benötigt werden?
Seit fast 17 Jahren machst du einen simplen Roboter glücklich. Vielen Dank.
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gordito54
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Hungerkrise in Kolumbien: Wenn der volle Korb für Millionen unerschwinglich wird
Zitat: "Wo versickern die Fördergelder und warum kommen die Lebensmittel nicht dort an, wo sie am dringendsten benötigt werden?"
Das weiss ich auch nicht, aber ich fürchte, die Lage wird sich noch verschlimmern.
Warum?
Durch die Blockade der Straße von Hormus sind viele Schiffe nicht in der Lage, den Persischen Golf zu verlassen. Diese Ladungen und der Transportraum fehlen, sowohl was LNG (flüssiges Erdgas) und LPG (Flüssiggas Propan) sowie Rohöl angeht.
Das führt dazu, das Schiffe mit LNG, die Europa anlaufen, plötzlich den Kurs ändern und Richtung Asien laufen. Die kaufen, was sie können.
LNG wird dort aber nicht nur für Kraftwerke gebraucht, es wir weltweit auch zur Herstellung von Kunstdünger verwendet und zwar in großen Mengen. Daher wird der Kunstdünger, den die Landwirtschaft weltweit braucht, knapp und vor allem teuer werden. Das treibt die Preise für landwirtschaftliche Produkte oder die Ernte wird geringer ausfallen. Eins von beidem tritt ein. In jedem Fall steigt der Preis für den Endverbraucher.
Sowohl auf dem Acker als auch bei der Weiterverarbeitung wird Dieselöl verbraucht. Da die Mengen aus dem Nahen Osten fehlen, ist Benzin durch die Rohöle aus den USA zwar genug vorhanden, aber die Rohöle für Diesel und Kerosin werden knapp für die dafür ausgelegten Raffinerien.
In Cartago ist der Preis für Normalbenzin um 300 COP die Gallone gestiegen, beim Diesel aber glatt um 1.000 COP je Gallone. Die Preisentwicklung in Deutschland verläuft ähnlich. Ein Ende ist nicht in Sicht.
Damit wird durch Herstellung und Transport neben dem gestiegenen Preis für Kunstdünger die Teuerung für landwirtschaftliche Produkte spürbar ausfallen und absehbar nicht zurückgehen.
Schlechte Aussichten für Geringverdiener, falls der Bericht des "El Colombiano" so zutrifft.
Herzliche Grüße aus Cartago/Valle
Das weiss ich auch nicht, aber ich fürchte, die Lage wird sich noch verschlimmern.
Warum?
Durch die Blockade der Straße von Hormus sind viele Schiffe nicht in der Lage, den Persischen Golf zu verlassen. Diese Ladungen und der Transportraum fehlen, sowohl was LNG (flüssiges Erdgas) und LPG (Flüssiggas Propan) sowie Rohöl angeht.
Das führt dazu, das Schiffe mit LNG, die Europa anlaufen, plötzlich den Kurs ändern und Richtung Asien laufen. Die kaufen, was sie können.
LNG wird dort aber nicht nur für Kraftwerke gebraucht, es wir weltweit auch zur Herstellung von Kunstdünger verwendet und zwar in großen Mengen. Daher wird der Kunstdünger, den die Landwirtschaft weltweit braucht, knapp und vor allem teuer werden. Das treibt die Preise für landwirtschaftliche Produkte oder die Ernte wird geringer ausfallen. Eins von beidem tritt ein. In jedem Fall steigt der Preis für den Endverbraucher.
Sowohl auf dem Acker als auch bei der Weiterverarbeitung wird Dieselöl verbraucht. Da die Mengen aus dem Nahen Osten fehlen, ist Benzin durch die Rohöle aus den USA zwar genug vorhanden, aber die Rohöle für Diesel und Kerosin werden knapp für die dafür ausgelegten Raffinerien.
In Cartago ist der Preis für Normalbenzin um 300 COP die Gallone gestiegen, beim Diesel aber glatt um 1.000 COP je Gallone. Die Preisentwicklung in Deutschland verläuft ähnlich. Ein Ende ist nicht in Sicht.
Damit wird durch Herstellung und Transport neben dem gestiegenen Preis für Kunstdünger die Teuerung für landwirtschaftliche Produkte spürbar ausfallen und absehbar nicht zurückgehen.
Schlechte Aussichten für Geringverdiener, falls der Bericht des "El Colombiano" so zutrifft.
Herzliche Grüße aus Cartago/Valle


