In einem aktuellen Interview mit dem Nachrichtenportal Infobae hat der bekannte US-amerikanische Politikberater Dick Morris eine interessante Dynamik für die kommenden Präsidentschaftswahlen in Kolumbien skizziert. Seiner Einschätzung nach könnte eine Wahlempfehlung von Donald Trump das politische Pendel im Land entscheidend umschwingen lassen.
Morris argumentiert, dass die kolumbianische Wählerschaft traditionell eine große Nähe zu den USA sucht und Trumps konsequente Haltung gegen den internationalen Drogenhandel sowie gegen das venezolanische Maduro-Regime schätzt. Angesichts der aktuellen Sicherheitslage und dem Wiederaufflammen der Gewalt durch FARC-Splittergruppen sehnen sich viele Kolumbianer nach einem radikalen Kurswechsel zur aktuellen Regierung von Gustavo Petro.
Das Problem der konservativen und rechten Kräfte im Land sei derzeit jedoch die Zersplitterung. Laut Morris führen linke Kandidaten wie Iván Cepeda in den Umfragen momentan nur deshalb, weil das oppositionelle Lager zwischen Figuren wie Abelardo de la Espriella und Paloma Valencia aufgeteilt ist. Hier kommt Donald Trump ins Spiel: Sollte der US-Präsident einem der Oppositionskandidaten – Morris hebt hier insbesondere De la Espriella als tatkräftig hervor – seine offizielle Unterstützung aussprechen, würde dies im rechten Lager für Klarheit sorgen. Ein solches Endorsement könnte die Kräfte bündeln und den Wählern signalisieren, wer die wahre Alternative zum aktuellen Linkskurs ist.
Am Ende, so warnt der Stratege via Infobae, liege es aber an den kolumbianischen Wählern selbst. Wenn sich die demokratischen Kräfte nicht vereinen, laufen sie Gefahr, denselben Fehler wie bei der Wahl von Petro zu wiederholen.
US-Wahlkampfhilfe für Kolumbien? Wie Donald Trump den Ausgang der Präsidentschaftswahlen beeinflussen könnte
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US-Wahlkampfhilfe für Kolumbien? Wie Donald Trump den Ausgang der Präsidentschaftswahlen beeinflussen könnte
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