Unser geplanter (Teil) Umzug nach Bogota – Erste Planung

Aufrufe: 25 Beiträge: 2 Lesezeichen: 0 Abonnenten: 0

Themenstarter
desertfox
Verified
Kolumbien-Experte
Kolumbien-Experte
Offline
Beiträge: 1580
Registriert: 24. August 2012, 19:57
Wohnort: Unterfranken
Alter: 68

Unser geplanter (Teil) Umzug nach Bogota – Erste Planung

Beitrag von desertfox »

Es ist hier ja allgemein bekannt, dass wir eine Wohnung in Bogota (Cedritos), Penthaus, Duplex mit 127 qm Wohnfläche haben. Da ich mich die letzten gut 6 Jahre erst um meinen Vater und später, nach dessen Ableben, um meine Mutter die nun auch Anfang Dezember 2025 verstorben ist kümmern musste hatten wird das Thema immer vor und her geschoben und die Wohnung vermietet.

Nach unserem letzten Aufenthalt in Bogota im April/(Mai haben wir allerdings etwas „Brainstorming“ gemacht und planen nun, ab kommenden Jahres, zumindest teilweise nach Bogota zu gehen.

Den Mietvertrag müssen wir 3 Monate vor Vertragende kündigen, planen dann zur Wohnungsübergabe nach Bogota zu reisen und dann auch gleich einige renovierungsarbeiten in die Wege zu leiten.

Ein teilweiser Umzug deswegen da wir erst mal sehen wollen ob das leben in Bogota über längere zeit auch so ist wie wir es uns vorstellen.

Geplant ist meinerseits (nur die größeren Arbeiten sind gelistet)…, kleinere Sachen werden adhoc nach Bedarf gemacht.
Laminatboden im Wohnzimmer raus und durch Fliesen ersetzen.
Teppichböden in den Schlafzimmern erneuern.
Wohnung komplett neu weißen.
Pergola auf der Terrasse
Ggfls. Austausch der Toiletten durch welche mit einer höheren Sitzfläche, die 40 cm welche in Kolumbien offensichtlich Standard sind sind mir zu niedrig, man wird ja nicht jünger. Dazu habe ich aber noch keinen Lieferanten gefunden.

Mir schwebt evtl. noch vor die Fenster die Einfachverglasung sind, durch Doppelverglasung zu ersetzen. Wenn schon Dreck gemacht wird dann kann man die Fenster gleich mittauschen, das muss aber über die Hausverwaltung eingetütet werden da die Einhaltung des Aussehens der Fassade des Gebäudes offensichtlich oberste Priorität hat. In dem Zusammenhang möchte ich dann auch gleich Fensterbretter anbringen lassen, dazu hatte ich hier schonmal separat was geschrieben.
Bei den größerem Baumaßnahmen wollte ich aber als Bauüberwachung dabei sein…, kenne mittlerweile die Kolumbianischen Handwerker genug…

Beschaffung der Haushaltsgegenstände ist eigentlich kein großes Thema, das haben ich in gefühlt 1-2 Tagen erledigt, auch die Möbel (zumindest anfangs das notwendigste) sind eigentlich schnell gekauft, außer die Frau möchte erst durch 100 Möbelhäuser ziehen und dann doch das kaufen das sie im ersten Möbelhaus gesehen hat.

Was ist ansonsten angedacht:
Führerschein für mich und danach Autokauf. Wir planen ein Atto für 5 Personen plus Gepäck da uns unsere Töchter ab und zu besuchen werden und wir auch durch Kolumbien fahren wollen. Habe da schonmal einige Autos angesehen, der Ford Bronco gefällt mir ganz gut, muss ja nicht das neueste Modell sein…, er ist aber sehr stabil.

Ansonsten, Krankenkasse ist uns wichtig…, da werden wir uns noch etwas umsehen, meine Frau ist ja nun wieder Kolumbianerin (Doppelstaatler), da könnte es evtl. auch für mich einfacher sein.

coentros
Verified
Kolumbienfan
Kolumbienfan
Offline
Beiträge: 377
Registriert: 22. Juni 2014, 22:59

Unser geplanter (Teil) Umzug nach Bogota – Erste Planung

Beitrag von coentros »

Hallo desertfox

Vielen Dank für die Initiative und Deinen ersten Bericht. Ich bin sehr interessiert am weiteren Fortgang, Euren Erfahrungen und wie es Dir/Euch in Bogota gefallen wird. Du hast ja sehr viel Erfahrung mit Kolumbien. Ich denke es ist eine sehr gute Entscheidung erst einmal Schritt für Schritt vorzugehen und in Deutschland nicht gleich alles aufzulösen. Bereits in dieser frühen Planungsphase alles Gute und viel Glück. Ich drücke die Daumen.

Bei uns steht die Entscheidung wo wir unseren Ruhestand verbringen werden in den nächsten zwei Jahren an. Offen gestanden bin ich etwas zerissen, da mich einige Entwicklungen in Kolumbien doch nachdenklich gemacht haben. Gleichzeitig geht mir die durchwegs negative Stimmung und öffentliche Berichterstattung in Deutschland auch an die Nieren. Egal welche Postille man liest könnte man meinen Deutschland ist unausweichlich dem Untergang geweiht. Ich bin ja sicherlich nicht unkritisch in der eigenen Bewertung der Dinge. Kolumbien oder Deutschland, oder noch ein anderes Land, wäre ein eigenes Thema, an anderer Stelle.