Bogota macht sich hübsch: Touristen kehren zurück

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Bogota macht sich hübsch: Touristen kehren zurück

Beitrag von News Robot »

Wer von schönen Kolonialstädten in Südamerika träumt, denkt nicht zuerst an Bogotá. Doch Kolumbiens Hauptstadt hat ihre düstersten Zeiten hinter sich gelassen - und macht nun seine Altstadt für Urlauber hübsch. Wer dem Moloch für ein paar Stunden entfliehen und ihn in seiner ganzen monströsen Größe betrachten will, muss in die Höhe fahren. Während die Seilbahn den Monserrate hinauf surrt, weitet sich langsam das Panorama der Hochebene von Sabana.

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Quelle: Sueddeutsche
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Renato
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Re: Bogota macht sich hübsch: Touristen kehren zurück

Beitrag von Renato »

Gestern Abend war ich in der Candelaria. Schon erstaunlich, was aus der Candelaria geworden ist. Zahlreiche Restaurants (gute Italiener), Hotels, Cafes, Bars, Theater, Live-Musik. Chorro de Quevedo voll von Leuten. Ich war das erste Mal in der Candelaria vor ca. 11 Jahren. Da sah das ganze noch anders aus. Trotzdem denke ich Bogota ist das unsympatischste von Kolumbien. Die Leute sind anders als in Cali oder Medellin. Das ist Kolumbien. Dort sind die Leute herzlich und lustig. Die Rolos sind generell kühler und zurückhaltender. OIGA MIRE VEA.

Colombiano89
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Re: Bogota macht sich hübsch: Touristen kehren zurück

Beitrag von Colombiano89 »

also alle Rolos die ich kenne sind auch herzlich und lustig ;) und unsympathisch finde ich Bogota auch nicht. Aber natürlich hat jeder seine Meinung.
por mis venas corre sangre 100% colombiano --> Y0 S0Y C0LOMBIAN0 PA´ QUE TU L0 SEPA
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Re: Bogota macht sich hübsch: Touristen kehren zurück

Beitrag von News Robot »

Metropole Bogotá - Chillen in den Anden

Volle Cafés, exzellente Restaurants und immer mehr Urlauber: Bogotá hat seine düstersten Zeiten hinter sich gelassen. Insider zählen die Andenmetropole inzwischen zu den sichersten Hauptstädten Lateinamerikas - jetzt hübscht sie ihre Altstadt auf.

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Quelle: Spiegel Online
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Dolfi
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Re: Bogota macht sich hübsch: Touristen kehren zurück

Beitrag von Dolfi »

Die Einwohner der Hauptstädte sind meist arrogant; so habe ich auch die Berliner erlebt.
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Re: Bogota macht sich hübsch: Touristen kehren zurück

Beitrag von News Robot »

Bilderserie - Der Moloch macht sich hübsch

Wer dem Moloch für ein paar Stunden entfliehen und ihn in seiner ganzen monströsen Größe betrachten will, muss in die Höhe fahren. Während die Seilbahn den Monserrate hinauf surrt ...

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Quelle: Sueddeutsche
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Renato
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Re: Bogota macht sich hübsch: Touristen kehren zurück

Beitrag von Renato »

Ist in Mexico genau so. Dort haben die Chilangos, so werden die Bewohner von Mexico Stadt genannt, auch überall einen schlechten Ruf. Das selbe in Kolumbien. Niemand mag die Rolos ;-)
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jungleman
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Re: Bogota macht sich hübsch: Touristen kehren zurück

Beitrag von jungleman »

Ich bin eigentlich eher der Auffassung das die Candelaria vor 5 oder 6 Jahren ihre Hochzeit hatte, da gab es viele Bars und generell war die Stimmung in Bogota toll. Fragte man die Bogotanos was sie selbst von Bogota dachten so lautete die Antwort meisst: Bogota es una chimba! Das war das Werk von Antanas Mockus der bis 1998 regierender Buergermeister war und die Stadt komplett zum Guten veraendert hatte.
Jetzt haben sie die meissten Bars in der Candelaria geschlossen (angeblich wegen der vielen Universitaeten?) und wenn man die Bogotanos heute fragt was sie von Bogota halten dann hoert sich das ziemlich schrecklich an. Dies ist das Resultat der Arbeit des mittlerweile abgesetzten Buergermeisters Samuel Moreno. Die Stadt ist eine einzige Baustelle und wird immer gefaehrlicher. Mittlerweile werden in der Candelaria schon Hostels ueberfallen und bis es einen toten Touristen gibt wird duerfen die Hoteliers sich privat um die Sicherheit auf der Strasse organisieren, der Staat kuemmert sich jedenfalls nicht. In Cartagena hat sich dies auch erst geaendert als ein Italienischer Tourist beim Diebstahl seiner Kamera erschossen wurde.
Und dann kommen der Spiegel und die Sueddeutsche und schreiben das es jetzt mit Bogota und der Candelaria bergauf geht. Na, tolle Recherche wuerde ich sagen. Aber ein bischen Werbung tut ja allemal gut. Bleibt nur zu hoffen das die Politik das auch begreift ohne das es erst tote Touristen geben muss.

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