Am 13. Mai wurde in Bogotá in die Wohnung des Menschenrechtsverteidigers Danilo Rueda eingebrochen, eines engagierten Mitglieds der konfessionsübergreifenden Nichtregierungsorganisation Comisión Intereclesial deJusticia y Paz. Als Danilo Rueda nach Hause zurückkehrte, musste er feststellen, dass auf dem Boden Bücher und Akten herumlagen und sein Computer eingeschaltet war. Wertgegenstände waren nicht gestohlen worden, doch vermisste er zwei USB-Sticks, die die Einbrecher offenbar entwendet hatten. Darauf waren Informationen über die Operation Génesis gespeichert, eine gemeinsame Operation von Streitkräften und paramilitärischen Gruppen vom Februar 1997. Im Zuge dieser Operation waren damals zahlreiche Zivilpersonen getötet worden oder dem „Verschwindenlassen“ zum Opfer gefallen. Ende März 2011 hatte bereits ein Einbruch in das Büro von Justicia y Paz in Curvaradó im Departamento Chocó stattgefunden.
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Quelle: Amnesty International
Kolumbianischer Menschenrechtler in Gefahr
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Kolumbianischer Menschenrechtler in Gefahr
Du hast einen simplen Roboter sehr glücklich gemacht. Vielen Dank.


