Die Früchte Kolumbiens - Ein kleines! Lexikon

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Wanderer
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Die Früchte Kolumbiens - Ein kleines! Lexikon

Beitrag von Wanderer »

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Da läuft einem doch richtig das Wasser im Mund zusammen ;-)

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santamarta
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Beitrag von santamarta »

Moin, moin Ernesto,

ich habe Gulupa und Algarroba hier an der Küste noch nicht gefunden.
Und bevor ich über Früchte schreibe, muss ich sie probiert und fotografiert haben (wegen der Rechte).

Wenn du als Bergbewohner andere Früchte in die Hände bekommst, bitte kauf ein paar davon, probier ein bisschen, mach ein Foto und schreib hier über deine Eindrücke.
Ich mache nichts anderes, ich bin auch kein Profi.

Danke und schöne Grüße von der Küste
Berge ? - Mehr als Deichhöhe ist überflüssig ! (Jan Fedder)
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Ernesto
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Beitrag von Ernesto »

Algarroba findet man als Bergbewohner wohl kaum. Diese wachsen an großen Bäumen, die in einer Distanz von etwa 100 Meter zum Fluss stehen. Das erste Mal habe ich diese in Santa Fe de Antioquia am Rio Cauca gefunden. Sollte es an der Küste auch geben. Wenn ich das nächste Mal wieder welche auftreibe, schicke ich dir gerne drei oder vier. Leider kann ich nicht so gut schreiben wie du. ;-) Was ich sagen kann, ist das die Frucht mit Schale scheußlich riecht. Der Inhalt neben den Kernen, mit denen früher Gold aufgewogen wurde, ist eine weiße Masse mit einem süßlichen Geschmack. Wurde früher als Schokoladenersatz verwendet.

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Der Gulupabaum stammt ursprünglich aus dem brasilianischen Amazonasgebiet, sein Hauptverbreitungsgebiet liegt in der kolumbianischen Andenregion. Dank seiner antioxidativen Eigenschaften hilft Gulupa dem Herz-Kreislauf-System, indem er die Verstopfung der Arterien verhindert. Es hilft, den hohen Blutdruck zu regulieren. Es verstärkt die Entgiftung und Entschlackung des Dickdarms und des Organismus und verbessert so die Verdauungsfunktionen.

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santamarta
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Beitrag von santamarta »

Du machst das klasse!
Berge ? - Mehr als Deichhöhe ist überflüssig ! (Jan Fedder)
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Montana
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Beitrag von Montana »

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Chachafruto

In ganz Amerika, auch in Kolumbien heimischer, dunkelbrauner, ca. 25 m hoher Baum mit durchschnittlich 5 bis 40 cm langen und 3 bis 4 cm breiten Früchten und weißen Keimblättern. Acht ganze Schoten wiegen schätzungsweise 1 kg. Sie werden vorgekocht oder frittiert, in Kuchen, Arepas, Meringadas, Eis, Säften, Coladas, Puddings, süßen Marmeladen, Konfitüren, Chips usw. verzehrt. Angenehmer Geschmack und hoher Nährwert. Der Geschmack erinnert an Esskastanien.

Das Kochwasser der Blüten wird zur Linderung von Augenreizungen verwendet. In den ländlichen Gebieten wird ein Sud aus den Samen getrunken, um Blasenentzündungen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen zu heilen.

jessiw
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Beitrag von jessiw »

Das ist ja genial! Ich hab ohne es zu wissen, genau diese Übersicht gesucht. Danke! Lulo und Pitaya waren im Februar auch zwei persönliche Entdeckungen und Fruchthighlights.

Zur Chontaduro: witzig der Zusatz mit dem Geschmack. Im Amazonas bei unseren Gastgebern schwören sie auf diese Wunderfrucht. Hinterm Haus haben wir sie gepflückt. An einem Morgen haben wir sie so wie von der Gastgeberin bevorzugt, serviert bekommen. Die Frucht mit etwas Limone und Salz, dazu schwarzer Kaffee.

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