Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
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Eisbaer
Themenstarter - Moderator(in)

- Beiträge: 10248
- Registriert: 10. Jul 2009, 05:34
Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
Schon wieder sind zwei Monate seit meinem Aufenthalt in der Notaufnahme vergangen. Nun habe ich mich endlich entschlossen, die Leistenbruch‑OP anzugehen. Am vergangenen Donnerstag vereinbarte ich für heute Samstag einen Termin zur Vorabuntersuchung bei einem Mediziner meiner EPS – ich war erstaunt, wie schnell ich diesen Arzttermin bekam.
Der Arzt stellte die üblichen Fragen zu meiner Person und meinem Gesundheitszustand, maß den Blutdruck und ließ mich eine Waage besteigen. Danach sah er sich die Brüche an. Er verordnete mehrere Laboruntersuchungen sowie einen Ultraschall. Außerdem erwähnte er, dass es zwei Varianten der Operation gibt: einmal die cirugía abierta und zum anderen die cirugía laparoscópica. Beide können im Krankenhaus der EPS durchgeführt werden, die endgültige Entscheidung liegt beim Chirurgen.
Hier in diesem Thema werde ich wie versprochen über den weiteren Fortgang berichten – angefangen vom ersten Arztbesuch über die Vorbereitung bis hin zur Operation und den Genesungsprozess.
Ziel ist es weniger, über meine Person zu schreiben, sondern aufzuzeigen, wie dieser Vorgang über die EPS ohne Zusatzversicherung im Jahr 2025/26 praktisch abläuft.
Der Arzt stellte die üblichen Fragen zu meiner Person und meinem Gesundheitszustand, maß den Blutdruck und ließ mich eine Waage besteigen. Danach sah er sich die Brüche an. Er verordnete mehrere Laboruntersuchungen sowie einen Ultraschall. Außerdem erwähnte er, dass es zwei Varianten der Operation gibt: einmal die cirugía abierta und zum anderen die cirugía laparoscópica. Beide können im Krankenhaus der EPS durchgeführt werden, die endgültige Entscheidung liegt beim Chirurgen.
Hier in diesem Thema werde ich wie versprochen über den weiteren Fortgang berichten – angefangen vom ersten Arztbesuch über die Vorbereitung bis hin zur Operation und den Genesungsprozess.
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Genuasd
- Kolumbien-Experte

- Beiträge: 1161
- Registriert: 27. Dez 2015, 12:46
Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
trotzdem erstmal gute Genesung und guten Verlauf der OP
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Eisbaer
Themenstarter - Moderator(in)

- Beiträge: 10248
- Registriert: 10. Jul 2009, 05:34
Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
Weiter geht’s … mit dem nächsten Schritt meiner kleinen Dokumentation.
Da ich am Samstag die beiden Termine nicht machen konnte, war ich diesbezüglich heute Morgen in der klinikeigenen Institution. Die persönliche Terminvereinbarung mit den Arztattesten verlief unkompliziert. Es gab zwar eine kleine Warteschlange, diese wurde jedoch zügig abgearbeitet. Den Termin für den Ultraschall habe ich für kommenden Donnerstag erhalten, die Laboruntersuchungen sind für den 10.12. angesetzt.
Der Allgemeinmediziner erwähnte bei meinem Besuch, dass in der Klinik sowohl cirugía abierta als auch cirugía laparoscópica möglich sei. Was er nicht sagte und was ich durch eigene Recherchen am Wochenende herausgefunden habe: Bei der offenen Methode (abierta) müssten zwei getrennte Operationen erfolgen – zunächst die erste OP, dann der Genesungsprozess und anschließend die zweite OP. Bei der laparoskopischen Methode (laparoscópica) hingegen können beide Brüche in einem Eingriff behandelt werden. Für mich persönlich wäre die Variante mit zwei getrennten Operationen keine gute Lösung. Ich warte hier gespannt auf die Reaktion der EPS, da diese ja das letzte Wort hat.
Mein nächster Bericht wird sich darauf beziehen, wie schnell die Ergebnisse vorliegen und für wann ein neuer Termin beim Allgemeinmediziner angesetzt wird.
Meine Dokumentation beschreibt den Prozess über eine reguläre EPS, ohne zusätzliche Versicherungsmodelle.
(Beim Ultraschall bin ich übrigens gespannt, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird – kleiner Spaß am Rande.)
Da ich am Samstag die beiden Termine nicht machen konnte, war ich diesbezüglich heute Morgen in der klinikeigenen Institution. Die persönliche Terminvereinbarung mit den Arztattesten verlief unkompliziert. Es gab zwar eine kleine Warteschlange, diese wurde jedoch zügig abgearbeitet. Den Termin für den Ultraschall habe ich für kommenden Donnerstag erhalten, die Laboruntersuchungen sind für den 10.12. angesetzt.
Der Allgemeinmediziner erwähnte bei meinem Besuch, dass in der Klinik sowohl cirugía abierta als auch cirugía laparoscópica möglich sei. Was er nicht sagte und was ich durch eigene Recherchen am Wochenende herausgefunden habe: Bei der offenen Methode (abierta) müssten zwei getrennte Operationen erfolgen – zunächst die erste OP, dann der Genesungsprozess und anschließend die zweite OP. Bei der laparoskopischen Methode (laparoscópica) hingegen können beide Brüche in einem Eingriff behandelt werden. Für mich persönlich wäre die Variante mit zwei getrennten Operationen keine gute Lösung. Ich warte hier gespannt auf die Reaktion der EPS, da diese ja das letzte Wort hat.
Mein nächster Bericht wird sich darauf beziehen, wie schnell die Ergebnisse vorliegen und für wann ein neuer Termin beim Allgemeinmediziner angesetzt wird.
Meine Dokumentation beschreibt den Prozess über eine reguläre EPS, ohne zusätzliche Versicherungsmodelle.
(Beim Ultraschall bin ich übrigens gespannt, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird – kleiner Spaß am Rande.)
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Fusagasugeno
Verified - Kolumbien-Süchtige(r)

- Beiträge: 998
- Registriert: 14. Okt 2012, 14:04
- Alter: 67
Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
Halo Eisbaer, ich vergleiche jetzt gleich mit den Vorteilen der Prepago:
Bei der Prepago musst man nicht zum Allgemeinmediziner, sondern kann gleich zum Spezialisten, der dann auch gleich die OP macht. Die Zusatzuntersuchungen braucht man dann natürlich trotzdem, die einen um das OP Umfeld zu sehen, (bei Dir jetzt der Ultraschall). das Labor für den Narkosearzt der die Operation schlussendlich bewilligen muss. Überrascht mich aber doch wie schnell Du zu Terminen kommst. Dürfte in Bogota nicht so schnell gehen.
Bei der Prepago musst man nicht zum Allgemeinmediziner, sondern kann gleich zum Spezialisten, der dann auch gleich die OP macht. Die Zusatzuntersuchungen braucht man dann natürlich trotzdem, die einen um das OP Umfeld zu sehen, (bei Dir jetzt der Ultraschall). das Labor für den Narkosearzt der die Operation schlussendlich bewilligen muss. Überrascht mich aber doch wie schnell Du zu Terminen kommst. Dürfte in Bogota nicht so schnell gehen.
Eres feliz, eres Fusagasugeño :-)
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Eisbaer
Themenstarter - Moderator(in)

- Beiträge: 10248
- Registriert: 10. Jul 2009, 05:34
Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
@Fusagasugeno: Vielen Dank für den wertvollen Hinweis zu den Vorteilen der Medicina prepagada. Für Auswanderer nach Kolumbien kann es – sofern sie noch in die Altersklasse passen – durchaus sinnvoll sein, einen solchen Zusatz abzuschließen.
In diesem Thema möchte ich jedoch Schritt für Schritt den Ablauf über meine EPS ohne zusätzliche Versicherungsmodelle dokumentieren. Natürlich gibt es Unterschiede je nach EPS und Standort. Über die Vorteile der Medicina prepagada oder auch eines Plan complementario, wie sie von vielen Versicherungen angeboten werden, können wir gerne in einem eigenen Thema im Forum sprechen.
Hier mache ich weiter, sobald die Ergebnisse des Ultraschalls, der Laboruntersuchungen und mein nächster Termin beim Allgemeinmediziner vorliegen.
In diesem Thema möchte ich jedoch Schritt für Schritt den Ablauf über meine EPS ohne zusätzliche Versicherungsmodelle dokumentieren. Natürlich gibt es Unterschiede je nach EPS und Standort. Über die Vorteile der Medicina prepagada oder auch eines Plan complementario, wie sie von vielen Versicherungen angeboten werden, können wir gerne in einem eigenen Thema im Forum sprechen.
Hier mache ich weiter, sobald die Ergebnisse des Ultraschalls, der Laboruntersuchungen und mein nächster Termin beim Allgemeinmediziner vorliegen.
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Don Maximo
Verified - Kolumbien-Süchtige(r)

- Beiträge: 523
- Registriert: 2. Mai 2015, 01:51
Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
Danke @Eisbaer, dass du diese sehr persönliche Erfahrung mit uns teilst.
Ich werde deinen Bericht mit besonderem Interesse verfolgen. Vor zwei Jahren wurde bei mir ebenfalls einen Nabelbruch diagnostiziert, den ich jedoch nicht operieren lassen habe, da er sich teilweise wieder zurückgebildet hatte. Sollte er erneut auftreten, müsste ich mich hier in Kolumbien dem Skalpell unterwerfen.
Ich hatte zwei Leistenbruchoperationen. Die linke und die rechte Seite wurden 2000 bzw. 2018 in der Schweiz operiert.
Besonders bei der zweiten Operation war ich erstaunt, wie schnell ich wieder in meinen Alltag zurückkehren konnte und dass ich nach der Operation null Schmerzen hatte.
Ich wünsche dir, dass die OP auch bei dir so gut verläuft.
Ich werde deinen Bericht mit besonderem Interesse verfolgen. Vor zwei Jahren wurde bei mir ebenfalls einen Nabelbruch diagnostiziert, den ich jedoch nicht operieren lassen habe, da er sich teilweise wieder zurückgebildet hatte. Sollte er erneut auftreten, müsste ich mich hier in Kolumbien dem Skalpell unterwerfen.
Ich hatte zwei Leistenbruchoperationen. Die linke und die rechte Seite wurden 2000 bzw. 2018 in der Schweiz operiert.
Besonders bei der zweiten Operation war ich erstaunt, wie schnell ich wieder in meinen Alltag zurückkehren konnte und dass ich nach der Operation null Schmerzen hatte.
Ich wünsche dir, dass die OP auch bei dir so gut verläuft.
Virtus Junxit Mors Non Separabit
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Eisbaer
Themenstarter - Moderator(in)

- Beiträge: 10248
- Registriert: 10. Jul 2009, 05:34
Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
Vielen Dank an Don Maximo für den freundlichen Kommentar. Es stimmt, die Abläufe können sehr unterschiedlich sein.
Bei mir wurden die Ultraschall- und Laboruntersuchungen am vereinbarten Termin ohne lange Wartezeiten durchgeführt. Das Labor war sehr sauber und das Personal freundlich und kompetent. Das Ergebnis des Ultraschalls, das die beiden Hernien bestätigt, erhielt ich noch am selben Tag.
Da der Allgemeinmediziner jedoch einen kompletten Check im Labor angeordnet hat, dauert eine der Untersuchungen sechs Werktage. Erst mit diesem Ergebnis kann ich den nächsten Termin beim Allgemeinmediziner vereinbaren.
Alles in allem bin ich mit dem Service der EPS und der kleinen Klinik sehr zufrieden. Ich melde mich wieder, sobald der nächste Schritt erfolgt ist.
Zur besseren Übersicht hier eine kurze Zeitaufstellung:
Bei mir wurden die Ultraschall- und Laboruntersuchungen am vereinbarten Termin ohne lange Wartezeiten durchgeführt. Das Labor war sehr sauber und das Personal freundlich und kompetent. Das Ergebnis des Ultraschalls, das die beiden Hernien bestätigt, erhielt ich noch am selben Tag.
Da der Allgemeinmediziner jedoch einen kompletten Check im Labor angeordnet hat, dauert eine der Untersuchungen sechs Werktage. Erst mit diesem Ergebnis kann ich den nächsten Termin beim Allgemeinmediziner vereinbaren.
Alles in allem bin ich mit dem Service der EPS und der kleinen Klinik sehr zufrieden. Ich melde mich wieder, sobald der nächste Schritt erfolgt ist.
Zur besseren Übersicht hier eine kurze Zeitaufstellung:
- Von der ersten Online-Terminvergabe der EPS bis zum Besuch beim Allgemeinmediziner: 2 Werktage
- Von der erneuten Terminvergabe bis zum Ultraschall: 3 Werktage (Übergabe des Ergebnisses sofort)
- Von der Terminvergabe bis zu den Laboruntersuchungen: 7 Werktage (Übergabe der Ergebnisse in max. 6 Werktagen)
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