Drogenboss "El Mencho" ist tot

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Don Maximo
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Drogenboss "El Mencho" ist tot

Beitrag von Don Maximo »

Der Boss „El Mencho“ ist tot, nach Zusammenstoss zwischen Narcos und Polizei am Flughafen von Guadalajara, Mexiko.
Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als El Mencho Anführer des Cártel de Jalisco Nueva Generación (CJNG), wurde bei einer Operation der mexikanischen Sicherheitskräfte in Zusammenarbeit mit den USA, wie das Verteidigungsministerium bestätigte. Das US-Außenministerium hatte eine Belohnung von bis zu 15 Millionen Dollar für Informationen ausgesetzt, die zur Festnahme von Oseguera Cervantes führen, der als einer der einflussreichsten und gewalttätigsten Drogenbosse gilt.

Es wird berichtet, dass das Land nach der Ermordung von „El Mencho” im Chaos versunken ist. Kriminelle Organisationen in verschiedenen Bundesstaaten haben Autobahnen mit brennenden Fahrzeugen blockiert, um den Vormarsch der Armee zu verhindern, was vermuten lässt, dass die Operation nicht nur auf Osegura abzielte, sondern viel weitreichender ist.
Die mexikanischen Behörden versuchen mühsam, insbesondere in den Geschäften von Jalisco, wo der öffentliche Nahverkehr seit Stunden eingestellt ist, wieder Ruhe herzustellen. Die Behörden haben die Einwohner aufgefordert, zu ihrer eigenen Sicherheit zu Hause zu bleiben. Die Straßensperren wurden dann auf die angrenzenden Bundesstaaten ausgedehnt. Die Behörden haben staatliche und bundesstaatliche Beamte eingesetzt, um die Kontrolle über die Straßen zurückzugewinnen.
Mehrere in den sozialen Medien verbreitete Videos zeigten Menschen auf der Flucht am Flughafen von Guadalajara, der Hauptstadt des Bundesstaates Jalisco, wo es zu Schusswechseln zwischen Drogenkartellen und Sicherheitskräften gekommen ist.

Laut Medien soll es zudem zu einer Massenflucht aus dem Gefängnis von Ixtapa gekommen sein. Weiter nördlich, in San Juan de Los Lagos, sollen Drogenhändler eine Basis der Nationalgarde angegriffen haben.
Die mexikanische Regierung hat eine Mitteilung veröffentlicht, in der sie die Sperrung des Luftraums über Tapalpa, ebenfalls im Bundesstaat Jalisco, anordnet, wo die Black Hawks der mexikanischen Luftwaffe den Bodentruppen Luftunterstützung leisten und die Konvois der Drogenhändler bombardieren sollen. Eine Schätzung der Opferzahlen liegt noch nicht vor.

Das US-Außenministerium hat nach den ausgebrochenen Unruhen eine dringende Warnung an US-Bürger herausgegeben, sich in Sicherheit zu bringen.

Die Ereignisse in Mexiko haben auch erhebliche Auswirkungen auf den Flugverkehr: Volaris und Air Canada haben anscheinend die Einstellung ihrer Flüge vom internationalen Flughafen Puerto Vallarta angekündigt. Die kanadische Fluggesellschaft erklärte, sie werde die Lage weiterhin beobachten und rät ihren Passagieren, nicht in die Region zu reisen. Die Medien zeigen Bilder, auf denen mehrere Rauchsäulen in vielen Teilen der Touristenstadt und zahlreiche Sirenen von Krankenwagen zu sehen sind.



Moderatorenhinweis:

Der ausführliche Beitrag mit dem Titel „Drogenboss El Mencho ist tot“ wurde von uns aus dem Thema Autodefensas Gaitanistas de Colombia / Clan del Golfo / Los Urabeños / Clan Úsuga abgetrennt.

Grund: Das Ursprungsthema bezieht sich auf kolumbianische Strukturen, während sich der neue Beitrag auf das mexikanische Kartell CJNG konzentriert. Um die Übersichtlichkeit zu wahren und beiden Diskussionen den nötigen Raum zu geben, wurde der Beitrag in ein eigenes Thema verschoben.

Die Inhalte bleiben selbstverständlich vollständig erhalten – die Abtrennung dient allein der besseren Struktur und Lesbarkeit.
Virtus Junxit Mors Non Separabit

coentros
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Drogenboss "El Mencho" ist tot

Beitrag von coentros »

Eine gute Nachricht - sollte man meinen.

Aber in Folge dessen Teile Mexikos im Ausnahmezustand, Gewaltexzesse, 74 Tote, mindestens 24 getötete der Nationalgarde. Furchtbares Leid. Das zeigt wie mächtig dort der zweite Staat im Staat geworden ist. Wie konnte es soweit kommen ? "Das Böse hat es leicht wenn das Gute schweigt". Der vorherige Präsident, Andres Manuel Lopez Obrador, mit dem Motto "abrazos, no balazos". So leid es mir tut. Wie krank muss man sein um zu glauben, dass solche Schwerstkriminelle für so einen Quatsch in irgendeiner Form empfänglich sein könnten ? Zugegebenermassen, man ist aussenstehend. Ich kann nur glauben was ein Querschnitt der Presse beschreibt. Die Historie und Verstrickungen sicherlich enorm komplex. Aber dennoch: Wie kann man als Politiker so unglaublich naiv sein im Umgang mit solchen Kartellen ?

Es erinnert mich fatalerweise an Kolumbien. Schwerstkriminelle als "Friedenstauben" einsetzen. Zu glauben man könnte verhandeln. Ausbaden werden es andere.

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