[John Poulos] Eine Fernbeziehung mit einem US-Amerikaner die mit dem Tod endete

Wer möchte nicht geliebt werden? Nichts ist schöner als wenn man liebt und geliebt wird. Doch die Entfernung wie bewältigt Ihr das?
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Nico
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Eine Fernbeziehung mit einem US-Amerikaner die mit dem Tod endete

Beitrag von Nico »

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Die bis jetzt bekannt gewordenen Beweise sind so eindeutig, dass man von schuldig ausgehen kann.
Heute ist wieder eine Verhandlung angesetzt, später erfahren wir mehr.
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Ernesto
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Eine Fernbeziehung mit einem US-Amerikaner die mit dem Tod endete

Beitrag von Ernesto »

Die aktuellsten Informationen sind, dass noch während der obigen Anhörung, der Rechtsanwalt von John Poulos, Martín Riascos unwiderruflich zurückgetreten ist. Er begründet es mit Morddrohungen gegen ihn. John Poulos akzeptierte den Rücktritt seines Verteidigers Martin Riascos und dass der Pflichtverteidiger Juan Manuel Falla ihn während der heutigen Anhörung vertritt. Jetzt gibt es auch noch Probleme mit der Dolmetscherin. Poulos wünscht einen Wechsel. Die Anhörung wurde ausgesetzt und soll morgen, Mittwoch wieder aufgenommen, mit einem neuen Übersetzer und einem anderen Verteidiger.

Poulos beteuert immer wieder, dass ihm kein Dolmetscher zur Verfügung gestellt wurde, um einen für in Vertrauenswürden Anwalt zu bekommen.

Nach der Ermordung von Valentina Trespalacios sind viele Details über das Leben von John Poulos, ihrem amerikanischen Freund und dem einzigen Verdächtigen in diesem Fall, bekannt geworden.

Die jüngsten Informationen stammen von einer jungen Frau, die im Internet Inhalte für Erwachsene erstellt und behauptet, mehrmals mit dem Ausländer gesprochen zu haben.

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"Der Mann war ein starker Nutzer von Websites mit nicht jugendfreien Inhalten. Er meldete sich an und zahlte Minute für Minute, fast 5 oder 6 Stunden lang. Er ist sehr fantasievoll, er hat immer Geschichten erzählt, aber manchmal benimmt er sich wie ein Gentleman, das ist sehr seltsam", sagte die Frau gegenüber der Zeitung El Tiempo.

Quelle: El Tiempo
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Ernesto
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JOHN POULOS / ANHÖRUNG ZUR HAFTANORDNUNG 01.02.2023

Beitrag von Ernesto »

Mit anderem Dolmetscher geht die Anhörung heute weiter.

Externer Link zur Videoaufzeichnung


Ein neuer Übersetzer erschien zur Anhörung, um als Dolmetscher zu fungieren und sicherzustellen, dass Poulos dem Verfahren beiwohnen und es auch verstehen kann.

Der Staatsanwaltschaft hat vor dem 59. Strafrichter förmlich beantragt, John Poulos ins Gefängnis zu überführen. Der Staatsanwalt Daniel Gómez macht seinen Job gut. Er spricht sehr deutlich, damit der Dolmetscher seine Worte richtig wiedergeben kann. Nach meiner Auffassung macht auch der Dolmetscher seine Arbeit gut.

Der Angeklagte wird bei dieser Anhörung weiter vom Pflichtverteidiger begleitet.

Der Anwalt der Familie ist MIGUEL ÁNGEL DEL RÍO MALO, der Anwalt, der Uribes Leben durcheinander gebracht hat!
Sein Profil sagt: Miguel Ángel Del Río Malo, Jurist mit Spezialisierung in Kriminalwissenschaften und Kriminologie an der Universidad Externado de Colombia. Er hat sich als Prozessanwalt und Rechtsberater für Privatpersonen und Unternehmen hervorgetan und ist derzeit für die Bearbeitung von Prozessen von nationaler Bedeutung anerkannt. Seine beruflichen Leistungen kennzeichnen ihn als kämpferischen Anwalt, der die Interessen seiner Mandanten mit großem ethischen Engagement und einem hohen Maß an Erfolg und Effizienz verteidigt.
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Ernesto
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JOHN POULOS / ANHÖRUNG ZUR HAFTANORDNUNG 01.02.2023

Beitrag von Ernesto »

Gegen Mittag (Ortszeit Kolumbien) wurde die Anhörung für zwei Stunden unterbrochen.

Der Angeklagte hat sich zu nichts geäussert. Der Anwalt ist nach wie vor dabei, die einzelnen gesammelten Beweismittel aufzuzeigen. Der Dolmetscher muss alles übersetzen, was das ganze noch mehr in die Länge zieht. Dazu redet der Anwalt oft zu lange und muss vom Richter immer wieder unterbrochen werden, damit der Dolmetscher folgen kann.

Nachdem der Verteidiger des Opfers, Miguel Ángel del Río, seinen Antrag auf Unterbringung von John Poulos in einer Haftanstalt gestellt hatte, übergab der Richter das Wort an die Staatsanwaltschaft (Procuraduría), die nun die Schwere der Taten erläutert, die der Verdächtige bei dem Tötungsdelikt verübt haben soll.

Nach 12 Stunden Anhörung wurde die Fortsetzung auf morgen 14 Uhr festgesetzt.
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Bogotano
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Eine Fernbeziehung mit einem US-Amerikaner die mit dem Tod endete

Beitrag von Bogotano »

Schon kompliziert die kolumbianische Justiz. Die Fluchtgefahr ist bei der Haftprüfung doch schnell nachgewiesen und ab in den Horrorknast bis zur eigentlichen Verhandlung.
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Ernesto
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Eine Fernbeziehung mit einem US-Amerikaner die mit dem Tod endete

Beitrag von Ernesto »

Nach weiteren 9 Stunden Anhörung wurde heute dem Antrag der Staatsanwaltschaft stattgegeben. John Poulos wird an "INPEC - Instituto Nacional Penitenciario y Carcelario" überstellt und kommt ins Gefängnis. (Cárcel La Picota en Bogotá) Was anderes war bei der Schwere der Tat nicht zu erwarten.
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bastians
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Eine Fernbeziehung mit einem US-Amerikaner die mit dem Tod endete

Beitrag von bastians »

Insbesondere wo er doch bereits versucht hat abzuhauen...
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Ernesto
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Eine Fernbeziehung mit einem US-Amerikaner die mit dem Tod endete

Beitrag von Ernesto »

Wie geht es weiter?

Nach der Entscheidung zur Haftprüfung muss die Generalstaatsanwaltschaft die Anklageschrift gegen Poulos vorlegen, mit der die Anklageerhebung formalisiert wird. Denn der US-Bürger hat sich bei der Anklageverlesung nicht schuldig bekannt.

Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft droht Poulos eine Strafe zwischen 500 und 600 Monaten für das Verbrechen des schweren Femizids und zwischen vier und zwölf Jahren Gefängnis für den Vorwurf der Unterschlagung von Beweismitteln.
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Ernesto
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Eine Fernbeziehung mit einem US-Amerikaner die mit dem Tod endete

Beitrag von Ernesto »

John Poulos sorgt weiterhin für Gesprächsstoff in Kolumbien. Er beschwert sich nun über seine Haftbedingungen. Er scheint nicht zu wissen, dass er besser untergebracht ist als viele andere.

Wie wir wissen ist er in einem Gefängnis (Cárcel La Picota), dass den höchsten Sicherheitsstandard des Landes hat. Dazu ist Poulos in einer Einzelzelle mit Bad untergebracht! Obwohl er der einzige Gefangene ist, der einen Raum für seinen Komfort geniesst, beschwerte sich Poulos bei den Gefängnisbehörden über die Bedingungen in der Einrichtung.

Laut einer Quelle der Revista Cambio befinden sich 240 Häftlinge in dem Zellenblock. Jede Zelle ist zwei oder drei Häftlingen zugeteilt, Poulos ist allein in seiner Zelle, weil die Behörden seine körperliche Unversehrtheit gewährleisten und das Risiko vermeiden wollen, dass er von seinen Mitgefangenen getötet wird.

Cambio berichtet auch, dass Poulos "weiterhin eine passive Haltung einnimmt und keine Anzeichen von Reue zeigt".

Ein Österreicher, über den vor kurzem wegen Drogenschmuggels berichtet wurde, ist im Cárcel La Modelo, einem wahren Horrorknast untergebracht. Poulos ein mutmasslicher Mörder dagegen wird behandelt wie ein König!

Fritzchen
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Eine Fernbeziehung mit einem US-Amerikaner die mit dem Tod endete

Beitrag von Fritzchen »

@ Ernesto,

danke das du uns auf dem laufenden hällst. Hmm. hatte ich mir auch schon gedacht, ob er wohl weiß was 15 Jahren Knast bedeuten kann vor allem wenn alle Wissen das du eine Kolumbianerin erst erwürgt und dann in den Müll geworfen hast.🤷‍♂️

hollaho
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Eine Fernbeziehung mit einem US-Amerikaner die mit dem Tod endete

Beitrag von hollaho »

Durchaus logisch. (Cárcel La Picota). Sein Anwalt ist wegen Morddrohungen zurückgetreten und der Fall geht offenbar rauf und runter in der Presse. Wenn sie den in den Horrorknast in den Aufenthaltsraum zwischen 200 Knastis setzen, verkürzt das zwar die Gerichtsverhandlung deutlich, aber die dann durch die Presse gehenden Fotos von dessen Gesicht könnten ausgesprochen hässlich werden. Das wollen die nicht, kann man irgendwie verstehen. Ist alles keine gute Werbung.

@Fritzchen

Zumindest die kolumbianischen Behörden scheinen es zu wissen. ;)
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Ernesto
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Eine Fernbeziehung mit einem US-Amerikaner die mit dem Tod endete

Beitrag von Ernesto »

Wenn der Amerikaner über viel Geld verfügt, kann er sich einen angenehmen Aufenthalt, was immer man auch darunter verstehen mag, in "La Picota" erkaufen. Gerade das Gefängnis ist dafür schon oft in den Schlagzeilen erwähnt worden. ;-)

Mittlerweile wurde auch bekannt, dass Poulos Familie nach einem vertrauenswürdigen Anwalt sucht, der den Prozess fortsetzen kann, für den er eine Strafe von bis zu 50 Jahren Gefängnis erhalten könnte. Einige Anwälte haben sich bereits geweigert, das Mandat zu übernehmen. Da findet sich bestimmt noch jemand, denn auch ein mutmasslicher Mörder hat das Recht auf einen guten Verteidiger und den wird er brauchen.
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Beitrag von Ernesto »

Weiter gehts: Am vergangenen Mittwoch hat die Staatsanwaltschaft die Anklageschrift gegen John Poulos vorgelegt, in der die Höchststrafe für den Mord an Valentina Trespalcios gefordert wird.

Am 2. Februar wurde John Poulos nach Tagen der Anhörung in Untersuchungshaft genommen. Er befindet sich seitdem im "Cárcel La Picota".

Der Richter stellte fest, dass Valentinas Tod durch die Hände ihres Angreifers verursacht, die, mit Gefühlen der Wut, des Zorns, der Verachtung, der Bestrafung und der Demütigung in einem Szenario der Unterwerfung und Beherrschung durch physische Gewalt verbunden sind.

Bin gespannt, wie es weiter geht.
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Beitrag von Ernesto »

Heute am 17.04. fand der erste Verhandlungstag statt.

Wie erwartet beantragte die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von 50 Jahren und argumentierte, dass die Beweise, die sie gegen John Poulos haben, überzeugend seien.

Dagegen beantragte der Verteidiger von Poulos, die Annullierung des von der Staatsanwaltschaft erhobenen Anklageverfahrens, da die Rechte des US-Bürgers verletzt wurden. Für den Verteidiger wurde das Recht des Angeklagten auf ein ordnungsgemäßes Verfahren und auf Verteidigung verletzt, da die Übersetzung Unregelmäßigkeiten aufwies, die nicht gewährleisteten, dass Poulos die ihm zur Last gelegten Verbrechen verstehen konnte. Für den Verteidiger gab es dabei unvollständige Sätze, schlechte Aussprache, Wörter, die in verschiedenen Kontexten ausgesprochen wurden, und Sätze, die nicht gut geordnet waren.

"Poulos sagte, dass er es verstanden habe, aber wenn man dem offiziellen Übersetzer zuhört, gibt es ziemlich verwirrende Sätze; er hat es versäumt, die Staatsanwältin Sätze beenden zu lassen, damit er die Übersetzung korrekt ausführen kann, auch fehlte es an einer guten Aussprache in der englischen Sprache." So der Anwalt.

Angesichts dieses Antrags setzte der Richter des Gerichts von Bogotá die Anhörung aus und vertagte, sie auf den kommenden Donnerstag, den 27. April, um 8 Uhr morgens.
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Ernesto
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Beitrag von Ernesto »

Der Anwalt von Poulos macht für seinen Mandanten eine gute Arbeit.

Die am 17.04. verschobene Anhörung, welche auf heute, den 27.04. festgesetzt war, wurde auf den 8. Mai verschoben.

Der Anwalt von Poulos wies darauf hin, dass die Übersetzer nicht die für den Prozess erforderlichen juristischen Fachbegriffe kannten. Er erklärte, dass es mehrere Urteile des Verfassungsgerichts und des Obersten Gerichtshofs gibt, die darauf hinweisen, dass der Übersetzer im Umgang mit einem Ausländer nachweislich geeignet sein muss.

Die Staatsanwaltschaft ist einer anderen Auffassung und teilte mit, dass die Kommunikation der Ermittlungsbehörde im Prozess seiner Festnahme und während des Prozesses korrekt gewesen sei. Der Staatsanwalt sagte, dass John Poulos mehrere Übersetzer zur Verfügung gestellt wurden, auch in der argumentativen Ladung wurde dem ausländischen Staatsbürger erklärt, dass er des Verbrechens des Frauenmordes angeklagt sei, weil er den Tod einer Frau verursacht habe.

Nun soll der Richter entscheiden, ob die Nichtigkeit des Prozesses akzeptiert werden soll oder nicht.
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Alvarez
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Eine Fernbeziehung mit einem US-Amerikaner die mit dem Tod endete

Beitrag von Alvarez »

Die hat er bestimmt über onlyfans kennengelernt.

Aber davon mal abgesehen, 50 Jahre in Kolumbien ist doch garnix.

Garavito hat 1853 Jahre und 9 Tage bekommen und wird jetzt bald wieder freigelassen. Nach 24 Jahren 😵
El que vive confiado, muere traicionado