Koh­le­mine bedroht Exis­tenz des indi­genen Volkes Wayúu

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Ernesto
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Koh­le­mine bedroht Exis­tenz des indi­genen Volkes Wayúu

Beitrag von Ernesto »

⇒ Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

Es ist verständlich, dass du erst kürzlich auf das Thema Kohleabbau und seine Auswirkungen auf Kolumbien aufmerksam geworden bist. Es gibt viele politische Themen, die unsere Aufmerksamkeit erfordern, und es kann schwierig sein, mit allen Schritt zu halten. Es ist jedoch ermutigend zu sehen, dass du dich nun für dieses Thema interessieren und Maßnahmen ergreifen möchtest, um etwas dagegen zu unternehmen.

Die von dir vorgeschlagen sind alle sinnvoll und können dazu beitragen, Bewusstsein für das Thema zu schaffen und praktische Unterstützung für betroffene Gemeinschaften zu leisten. Es ist wichtig, dass wir uns alle an der Lösung dieses Problems beteiligen und uns bewusst sind, dass unsere Handlungen und unser Konsumverhalten direkte Auswirkungen auf die Umwelt und die Menschen haben, die von der Kohleförderung betroffen sind.

Unsere Schweizer Volksabstimmung ist ein interessantes Instrument, das den Bürgern die Möglichkeit gibt, sich direkt an politischen Entscheidungen zu beteiligen. In Deutschland gibt es ähnliche Instrumente wie das Volksbegehren und das Referendum, die jedoch in der Praxis seltener eingesetzt werden. Ein Votum zum Thema Kohleabbau und Import in Deutschland könnte in der Tat interessant sein, um zu sehen, wie die öffentliche Meinung zu diesem Thema ist und welche Maßnahmen von der Regierung ergriffen werden sollten.
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[Video] Lukratives Geschäft: Solange europäische Länder Kohle kaufen, liefert Kolumbien

Beitrag von News Robot »

Nach Zahlen deutscher Kohleimporteure hat Kolumbien allein 2022 rund 7.3 Millionen Tonnen Steinkohle nur nach Deutschland geliefert. «Das ist locker doppelt so viel wie in den Vorjahren», sagt Delgado. Kolumbien sei damit quasi in die Lücke gesprungen, die Russland auf dem europäischen Energiemarkt hinterlassen hat.

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SFR News
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Kohle aus Kolumbien: Deutschlands fragwürdige Rolle bei der Energiewende in Südamerika

Beitrag von News Robot »

Deutsches Geld treibt die Gewalt an. Kolumbiens Staatschef Petro ist zu Gast bei Kanzler Scholz. Deutschland will Kolumbien bei der Energiewende unterstützen – importiert aber selbst jede Menge Kohle aus dem südamerikanischen Land. „Alle, die in der Nähe der Minen leben – insbesondere die indigene Bevölkerung –, zahlten dafür mit dem Verlust ihrer Gesundheit, ihrer Ökosysteme und ihrer Kultur“, sagt Castiblanco. Teil der Klimapartnerschaft solle deshalb sein, dass Deutschland Kolumbien beim Kohleausstieg hilft, anstatt weiter Steinkohle zu importieren.

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Tagesspiegel
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Karibikotto
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Koh­le­mine bedroht Exis­tenz des indi­genen Volkes Wayúu

Beitrag von Karibikotto »

Nicht nur deutsches Geld, auch deutsche Waffen treiben die Gewalt in Kolumbien an. Aber selbst spielen die deutschen Politiker die "Saubermänner". Die Schweiz ist auch nicht unbeteiligt, wie las ich zum Thema vor kurzem ... deutsches Kohlegeld fließt in Schweizer Kassen.
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Alemania y las consecuencias de la minería en Colombia

Beitrag von News Robot »

Informes denuncian violaciones de los derechos humanos y destrucción del medioambiente en la mina El Cerrejón, en Colombia. ¿Cómo encaja esto con la política exterior alemana basada en valores y leyes al respecto?

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Deutsche Welle
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Kolumbiens Kohlemonster: Deutsche Finanzinstitute profitieren von Menschenrechtsverletzungen

Beitrag von News Robot »

Wie andere vor ihr musste auch die kolumbianische Wayúu-Gemeinde Chancleta der größten Kohlemine Lateinamerikas weichen. Der Tagebau mit dem Namen Cerrejón erstreckt sich über eine Fläche von 69 000 Hektar und wird in den Dörfern der Region oft nur »das Monster« genannt. Auch Deutschland importiert Steinkohle aus der Mine: Im Jahr 2022 haben sich die Importe von RWE, Steag und anderen Unternehmen auf nahezu 7,3 Millionen Tonnen vervierfacht.

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ND Aktuell
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Francia Marquez: Kohle für Deutschland – „Ich war nie mit dem Projekt einverstanden“

Beitrag von News Robot »

Ich war nie mit dem Projekt einverstanden, das erst durch die Vertreibung der indigenen und afroamerikanischen Gemeinschaften zustande kam. Jetzt bin ich Vizepräsidentin und werde nicht darüber schweigen, was passiert. Es ist keine Weiterentwicklung, wenn in Lateinamerika Kinder an Hunger und Unterernährung sterben, wie es gerade dem Volk der Wayuu in der betroffenen Provinz La Guajira sowie der schwarzen Bevölkerung widerfährt und gleichzeitig die Ausbeutung von Kohle stattfindet.

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MSN / WELT
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Don Maximo
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Francia Marquez: Kohle für Deutschland – „Ich war nie mit dem Projekt einverstanden“

Beitrag von Don Maximo »

Und gleichzeitig sah sich Kolumbien veranlasst, zum WEF nach Davos zu gehen, um für den Tourismus in seinem Land zu werben.
Senatorin María Fernanda CabalIl kritisierte die Petro-Regierung offen für die exorbitante Summe von fast 4.600 Millionen COP für die Anmietung von Werbeflächen von wenigen Quadratmetern für vier Tage. Davos selbst und das WEF, das Petro in der Vergangenheit kritisiert hat. Er spricht dann deutlich über die Förderung des Tourismus für 'die reichsten Menschen der Welt'. Aber genau die Leute, die Kolumbien bis in den letzten Winkel ausbeuten.
Ich hätte eher erwartet, dass er die Gelegenheit des WEF und seinen Rahmen nutzt, um gerade die (Un-)Verantwortung dieser Kreise - und der Schweiz im Besonderen - gegenüber Kolumbien zu betonen und einen Appell zu lancieren. Obwohl ich angesichts des Opportunismus und der politischen Verlogenheit der westlichen Länder kaum glauben kann, dass dies etwas bringen würde.
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Paralleljustiz um Kohle

Beitrag von News Robot »

Trotz des geplanten Kohleausstiegs der Bundesregierung erreichte im Jahr 2022 und 2023 fast viermal so viel Steinkohle den Hamburger Hafen wie im Vorjahr. Grund dafür waren die Sanktionen gegen Russland und die daraus entstandene Energiekrise für Deutschland. Die wichtigsten deutschen Importländer sind Indonesien, Kolumbien und Südafrika. Besonders Kolumbien rückte aufgrund der prekären Menschenrechtslage rund um den Bergbau in den Fokus der Öffentlichkeit. Nicht umsonst wird sie oft als Blutkohle bezeichnet. Vertreibung, Umleitung der Wasserquellen, Gesundheitliche Auswirkungen für die dort lebenden Menschen sind nur einige Stichwörter. Aber auch in allen anderen Ländern hinterlässt der Bergbau Geisterstädte.

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Empanadafan
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Koh­le­mine bedroht Exis­tenz des indi­genen Volkes Wayúu

Beitrag von Empanadafan »

Wo bleibt denn da die Deutsche Umwelthilfe, aber okay, die sind ja dem grünen Klimaminister unterstellt.
Und wie ist sowas vereinbar mit dem Lieferkettengesetz der EU? Das gilt ab 2024.
Dafür ist ebenfalls Herr Habeck zuständig. Da geht es um Beschädigung der Umwelt, um Ausbeutung von Mitarbeitern und Einhaltung der Menschenrechte. Ist es unter Umständen gefährlich für Umweltaktivisten vor Ort? Respekt für diejenigen, die sich dafür engagieren.

https://www.bmas.de/DE/Service/Gesetze-und-Gesetzesvorhaben/Gesetz-Unternehmerische-Sorgfaltspflichten-Lieferketten/gesetz-unternehmerische-sorgfaltspflichten-lieferketten.html
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Kohle in Kolumbien: Zwischen Bangen und Hoffen

Beitrag von News Robot »

Jeden Tag werden 25 Millionen Liter Wasser nur für die Besprengung der gigantischen Abraumhalden verwandt, ärgert sich Uriana, Mutter von acht Kindern. Wasser ist knapp in La Guajira, einer staubigen Steppenlandschaft ganz im Osten Kolumbiens, an der Grenze zu Venezuela.

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Afro-Gemeinde streikt gegen Glencore und Kohlemine El Cerrejon

Beitrag von News Robot »

Die afrokolumbianische Gemeinschaft von Tabaco hat am Montag eine Protestaktion an der Eisenbahnlinie des Kohletagebaus El Cerrejón im Departamento La Guajira gestartet. Um vier Uhr früh nahm die Gemeinde ihren Streik auf zur Mine führenden Bahngleisen auf. Sie wird von der Schweizer Firma Glencore betrieben. Laut Wikipedia ist Glencore plc "die weltweit größte im Rohstoffhandel und Bergwerksbetrieb tätige Unternehmensgruppe", El Cerrejón der größte Steinkohletagebau Lateinamerikas sowie einer der größten der Welt.

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Kolumbien trotz Widerstand der Petro-Regierung unter den Top 5 der Kohleexporteure

Beitrag von News Robot »

Im Zuge der weltweiten Umstellung auf nachhaltige Energiequellen passt sich Kolumbien an, um auf den wichtigsten Märkten wettbewerbsfähig zu bleiben, und sieht sich dabei mit internationalen Strategien und Vorschriften konfrontiert.

Pressebericht in Spanisch:
Pese al rechazo del Gobierno Petro, Colombia se mete en el top 5 de exportadores de carbón
Link: https://www.infobae.com/colombia/2025/03/13/pese-al-rechazo-del-gobierno-petro-colombia-se-mete-en-el-top-5-de-exportadores-de-carbon/
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Das Problem ist nicht die Kohle, es ist Kolumbien

Beitrag von News Robot »

La Guajira und Cesar brauchen nicht weniger Kohle: Sie brauchen ein anderes Land. Ein Land, das über die Nutzung seiner Ressourcen unter dem Gesichtspunkt der menschlichen Entwicklung, der wirtschaftlichen Souveränität und der territorialen Nachhaltigkeit nachdenkt.

Pressbericht in Spanisch:
El problema no es el carbón, es Colombia
Link: https://www.elheraldo.co/columnas-de-opinion/2025/04/12/el-problema-no-es-el-carbon-es-colombia/
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Stillstand im Norden: Kohlegigant Cerrejón stoppt gesamten Minenbetrieb in La Guajira

Beitrag von News Robot »

Wie die kolumbianische Tageszeitung El Tiempo berichtet, hat die Betreibergesellschaft der riesigen Steinkohlemine Cerrejón im Department La Guajira an der Karibikküste mit Beginn dieses Montags (1. Juni 2026) den gesamten Betrieb komplett eingestellt. Das bedeutet, dass im größten Open-Pit-Kohlebergwerk Lateinamerikas vorerst kein Bagger mehr rollt, kein Zug fährt und auch keine Verladung im Exporthafen Puerto Bolívar stattfindet.

Hinter dieser drastischen Maßnahme, die das Unternehmen rechtlich als Fall von „höherer Gewalt“ (fuerza mayor) eingestuft hat, stecken tagelange, unnachgiebige Blockaden auf den Schienenwegen. Bereits seit dem 23. Mai blockieren Vertreter einer lokalen indigenen und afrokolumbianischen Gemeinschaft (Asociación Comunidades Negras Territorio Hosco Revivir) die firmeneigene Bahnlinie am Kilometer 3. Nach nunmehr zehn Tagen Dauerprotest ist die logistische Kette komplett zusammengebrochen. Cerrejón gingen schlichtweg die essenziellen Betriebsmittel wie Diesel für die riesigen Bergbaumaschinen und die Lokomotiven aus. Außerdem blockiert der Stillstand den Abtransport der Kohle zum Hafen.

Der Konflikt hat tiefe Wurzeln: Die Demonstrierenden fordern die Einhaltung und Umsetzung älterer Urteile des kolumbianischen Verfassungsgerichts zum Schutz und zur Mitbestimmung der lokalen Gemeinschaften (unter anderem die Urteile T-704, 329 und 256). Sie verlangen eine sofortige Aufnahme von Verhandlungen innerhalb von 48 Stunden. Das Bergbauunternehmen, das vollständig zum Schweizer Rohstoffkonzern Glencore gehört, hält dagegen: Man habe alle Konsultationsprozesse aus der Vergangenheit vollumfänglich erfüllt und die Beteiligten bereits in den Jahren 2008 und 2017 entschädigt. Cerrejón wirft den Anführern vor, die Blockaden als Druckmittel zu nutzen, um neue, unberechtigte Ausgleichszahlungen zu erzwingen.

Die Folgen für die ohnehin strukturschwache Region sind massiv. Aufgrund des totalen Produktionsstopps sieht sich das Unternehmen gezwungen, den Großteil der Arbeitsverträge der Belegschaft vorübergehend einzufrieren. Lediglich Notbesetzungen für zwingend erforderliche Sicherheitsaufgaben, soziale Mindestprojekte und die gesetzlich vorgeschriebene Umweltüberwachung bleiben im Einsatz. Die Blockade reiht sich in eine lange Serie ein – laut Medienberichten gab es allein in diesem Jahr bereits fast 80 solcher Streckenunterbrechungen. Wie lange der aktuelle Stillstand andauert, ist völlig offen und hängt nun davon ab, ob die Behörden oder die Vermittlungsteams eine Brücke zwischen den verhärteten Fronten bauen können.
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